Im Falle der schwedischen TREAT darf man wohl mit Recht von einem zweiten Frühling sprechen. Während die 80er Jahre durch verschiedene Hits, Majorverträge und Auftritte beim Monsters Of Rock gekennzeichnet waren, ist die zweite Phase der Bandgeschichte im 21. Jahrhundert vor allem durch konstant gute Alben geprägt. Mit “The Endgame” haben Bandgründer Anders Wikström & Co just ein weiteres Hard Rock Meisterwerk vorgelegt.
Straight outta Mühlheim: SONDASCHULE drücken nun mittlerweile seit 20 Jahren die Schulbank. Dabei haben die Herren ihren fächerübergreifenden Unterricht mittlerweile fast zur Perfektion gebracht, so dass sich auf „Unbesiegbar“ straighte Punkrocker ebenso finden wie chillige SK- oder Hip-Hop-Sounds. Und selbst wenn man auch durchaus ernste Themen auf dem Album findet, so regiert musikalisch doch vor allem die gute Laune.
Schweden ist und bleibt eine schier unerschöpfliche Quelle für Musik jedweder Couleur. Bereits seit einer Dekade gehören auch die aus Göteborg stammenden OSUKARU dazu, doch so stark wie auf ihrem aktuellen Album „Starbound“ klangen die Nordmänner noch nie. Ein guter Grund also, um mit Gitarrist Oz Hawe Petersson über diesen Griff nach den Sternen zu sprechen.
Der Wecker klingelte früh und der Schnee knarzte unter den Stiefeln als sich der Autor dieser Zeilen Mitte der 90er Jahre allmorgendlich durch die dunklen Straßen eines niedersächsischen Dorfes schleppte, um pünktlich den Frühdienst bei seiner Zivi-Dienststelle anzutreten. Ein treuer Begleiter wurde mir mein Discman. Und dem Metal-Gott gefiel es, dass sich dort häufig der zweite Silberling einer Band aus Schweden drehte: LION’S SHARE. Gute 25 Jahre später veröffentlichte Bandgründer Lars Chriss mit seinem Partner in Crime Nils Patrik Johansson (Vocals) nun eine Coverversion des EDDIE FLOYD Songs „Knock on Wood“. Zeit, um bei Lars mal auf den Busch zu klopfen…
Karen Lynn Greening ist den meisten Fans besser bekannt als LEE AARON, welche i.d.R. Synonym mit der gleichnamigen Hard Rock Band verwendet wird. Hervorgegangen aus dem THE LEE AARON PROJECT (1982), war die Kanadierin wenig später als „Metal Queen“ in aller Munde – und optisch als eine Art weibliches Gegenstück zu MANOWAR in knappes Leder und Fell gekleidet. Mit diesen Zeiten hat „Radio On“ nichts mehr gemeinsam.
Von wegen böse Buben: Die saarländischen GODSLAVE spielen ihren Thrash Metal mit einer positiven Attitüde und einer ordentlichen Portion „Fuck You“. Doch tatsächlich stand die Band, die mit mit „Positive Agressive“ ein hervorragendes Album im Kasten hat, im letzten Jahr kurz vor dem Aus. Gitarrist Bernie und Basser Mika standen uns Rede und Antwort.
Zunächst unter dem Namen STÖRTEBECKER gegründet, erfolgte nach einigen Jahren die Umbenennung in BLAZON STONE. Mit dieser Hommage an RUNNING WILDs sechstes Studioalbum aus dem Jahr 1991 war die musikalische Ausrichtung klar und mit „Return To Port Royal“ lieferte die Truppe 2013 ein gefundenes Fressen für alle ausgehungerten RUNNING WILD Matrosen. Im September erscheint mit „Damnation“ nun das sechste Album der multinationalen Truppe und Mastermind Cederick „Ced“ Forsberg (u.a. CRYSTAL VIPER, ex-ROCKA ROLLAS) stand uns Rede und Antwort.
Schon die SCORPIONS besangen die „Big City Nights“ und ihre verruchte Anziehungskraft auf die dunklen Seelen. Mit BIG CITY kommt nun eine neue Melodic Metal Kapelle aus den Weiten Norwegens auf uns zu. So neu ist die Truppe, die jüngst ihr Frontiers Music Debüt „Testify X“ veröffentlichte, allerdings gar nicht. Das Debüt „Wintersleep“ ist bereits 2014 erschienen. Höchste Zeit also, um Gitarrist Daniel mit einigen Fragen auf den Leib zu rücken.
Es ist beängstigend ruhig unter den Death Metal Jüngern der deutschen Medienlandschaft, dabei haben die Amis von INHUMAN CONDITION mit ihrem Debüt „Rat God“ doch gerade einen echten Oldschool Florida Death Metal Sturm entfesselt. Klar, dass wir Klampfer Taylor Nordberg (u.a. THE ABSCENCE, RIBSPREADER) mit einigen Fragen auf den Leib rückten.
Dies ist die Geschichte einiger junger Metalheads, die auszogen, um mit ihrer Band Geschichte zu schreiben. Die Ausstattung mit Instrumenten war eher dürftig, die musikalischen Vorkenntnisse ebenfalls. Doch davon ließ man sich nicht aufhalten: Laut sollte es sein. Und hart.
„Bochum… ich komm aus dir…“ vermeldete Herbert Grönemeyer 1984 und dies gilt ebenso für FAITHFUL BREATH, die Ende der 60er Jahre als eine Art Krautrock-Band begannen. Doch im Erscheinungsjahr von „4630 Bochum“ lieferte die Band um den späteren RISK Frontmann Heinz ''Heimi'' Mikus schließlich mit „Gold’n‘Glory“ ein schwermetallisches Juwel ab und präsentierte sich im verwegenen Wikinger-Outfit. Nur ein Jahr später folgte „Skol“, welches nun via High Roller Records neu aufgelegt wurde. Ein Grund also, um mit Heimi in der Mottenkiste des deutschen Heavy Metal zu kramen.
LONG DISTANCE CALLING brachten vor einigen Wochen die EP "Ghost" heraus. Als Nachklapp stellte sich Drummer Janosch Rathmer den Interviewfragen. Hier erfahrt Ihr nun Details über den Entstehungsprozess (am Anfang war das Bild), dass hohe Chartplatzierungen mitnichten die Konten vollspühlen, dass LDC lieber einen Soundtrack zu ihren gewählten Themen kreieren und damit eine zweite Ebene ansprechen möchten und Gesang nicht ausgeschlossen ist, aber die Dominanz das Intrumentalkonzept der Band bleibt.
Ein Newcomer mit alten Bekannten: Björn Gooßes (THE VERY END), Volker Rummel (ex-THE VERY END), Marcel Willnat (FORCES AT WORK) und Lars Zehner (MERCURY ARC) gründeten 2017 HARKON und lieferten 2019 eine absolut hörenswerte EP ab. Durchschlagkräftige Metalriffs, gute Melodien und eine ordentliche Portion Eingängigkeit erwarten den Hörer, der die EP übrigens sogar kostenlos auf der Bandcamp-Seite der Truppe bekommt. Grund genug, um mal bei Björn nachzuhaken…
Mit neuem Label Argonauta Records und neuem Werk "Welkin Shores Burning" kehrten AUTUMNBLAZE Ende letzten Jahres zu ihren Ursprüngen und zur stilistischen Hochphase zurück. Nicht nur musikalisch, sondern auch mit dem herausragenden Artwork, welches die fragile, düster-romantische Musik von Markus B. und Arisjel in Szene setzt. Was lag also näher, neben den altbekannten Musikern gleich noch die Coverkünstlerin Friederieke Myschik zum Gespräch zu bitten...
Eric: Moin und Glückwunsch zu einem gelungenen Album. Habt ihr "Maere" während der Pandemie aufgenommen oder musste das Album verschoben werden?
Matthias: Das Album war tatsächlich vor der Pandemie schon fertig aufgenommen, sind grade vor dem ersten Lockdown mit mixen und mastern fertig geworden. Verschoben werden musste es dennoch, da es durch die ganzen Einschränkungen und Maßnahmen nicht möglich gewesen wäre das Album zum zuerst angedachten Veröffentlichungstermin herauszubringen...wollten das ja ursprünglich schon September 2020 machen.
Die Ascherslebener BOMBTHREAT aus dem Harzvorland in Sachsen-Anhalt haben Anfang 2020 mit "In Memory Of Glory - Forever Fallen" ihr drittes Album veröffentlicht, welches aber gleichzeitig Abgesang und Abschied der Harzer Death Metal - Institution darstellt. Nach 25 Jahren Bandgeschichte sollte Schluss sein mit dem Krach. Es mag wichtigere und einflussreichere Formationen geben. Bands die technisch versierter, musikalisch anspruchsvoller sind und ambitionierter waren. Aber BOMBTHREAT stehen stellvertretend für so viele Kapellen im Underground, deren Mitglieder als Fans einst die Instrumente in die Hand genommen haben und die Szene mit Herzblut, Enthusiasmus und Hingabe auf allen Ebenen bereichert haben. Dabei sind Veröffentlichungen wie "XX", "Back From Oblivion" oder auch das finale "In Memory Of Glory - Forever Fallen" lodernde Todesstahl-Fackeln aus dem musikalischen Untergrund, die das musikalische Feuer bei Fans, Musikern und allen anderen, die in welcher Form auch immer in der Szene aktiv sind, entfachen, aufflammen und weiter lodern lassen sollten. Aus diesem Grund war es mir ein großes persönliches Anliegen, die Jungs noch einmal zum Interview zu bitten...
Am 21.1.2021 erscheint das neue Album der Epic Metaller aus Hannover. Eine Doppel-CD, eine auf 300 Exemplare limitierte Vinyl-LP mit neuen, raren und ausgewählten "Best-Off"-Songs. Gitarrist und Master-Mind Torsten"Toddy" Wolf stand Rede und Antwort:
Die im beschaulichen, ostharzer Welterbestädtchen Quedlinburg beheimateten ABYSSTHRONE haben mit der kultigen Debut-EP "Nekropolis Inferno" für ein absolutes Ausrufezeichen in meinem persönlichen Poll des Jahres 2015 gesorgt. Besser kann ranziger, fauliger Death Metal der alten Schule kaum klingen. Fünf Jahre, ein Interview, diverse Line-Up-Querelen, eine neue EP sowie einen Lockdown später war es nun an der Zeit, Beutler, Slootar und Hollstein ein weiteres Mal zum Gespräch zu bitten...
Nach einem Live-Konzert mit der Legende von Rumble Militia im vergangenen Jahr und der Scheibe "Shut Up And Learn How To Walk", spätestens aber nach der digitalen EP "A Disease Called Future" in diesem Jahr war es mal an der Zeit die Hallenser REUZE zum Gespräch zu bitten. Gibt es doch kaum eine andere deutsche Band derzeit, die sich derart spannend und unkonventionell zwischen Rock N Roll, Punk, Crust und Death Metal bewegt. Sänger/Gitarrist stand dem Twilight Magazin Rede und Antwort.
Es ist ja nichts Neues und vielleicht auch einfach ein Cliché, dass die Finnen einen Hang zur Melancholie besitzen. Zumindest für die modernen Post Metaller von ATLASES trifft das voll und ganz zu, zumal sie die Pfade, die Bands wie HANGING GARDEN schon vorbereitet haben, konsequent und überaus eigenständig weitergehen. Jetzt haben sie gerade ihren wirklich guten neuen Longplayer "Woe Portrait" veröffentlicht. Deswegen ist es umso schöner, dass Ville-Veikko Laaksonen, seines Zeichens treibende Kraft hinter ATLASES, uns unsere Fragen rund um das Album beantwortet hat.
Die Corona-Wellen schlagen hoch, gerade ist der Landkreis Hildesheim in die Oberliga aufgestiegen. Da kommt Death Metal mit gehörigem Gruselfaktor doch gerade recht. Und genau diese Art von Musik bietet das Trio von HEADS FOR THE DEAD. Am Mikro steht REVEL IN FLESH Shouter Ralf Hauber, während Jonny Pettersson (GOD FORSAKEN, WOMBBATH etc.) bislang für alle Instrumente zuständig war. Für das neue Album „Into The Red“ konnte man jedoch Drumlegende Ed Warbie (ex-GOREFEST, ex-HAIL OF BULLETS) gewinnen. Ralf nahm sich Zeit, um einige Fragen zu beantworten.
Der Kollege Börd hat es in seinem Review zur neuen Scheibe „Punching the Sky“ geschrieben: ARMORED SAINT hätten mehr Erfolg verdient und der neue Longplayer ist das perfekte Metal Album. Dementsprehend habe ich Basser Joey Vera ein paar Fragen zukommen lassen, die er mir in Rekordzeit beantwortete.
Die Portugiesen ATTICK DEMONS haben im September mit „Daytime Stories… Nightmare Tales“ ihr drittes Album vorgelegt. Dieses gilt ja aus irgendeinem Grund als wichtigstes „Make or Break“ Album, aber in dieser Hinsicht müssen sich die Jungs keine Sorgen machen, denn wenn man eines festhalten kann, dann, dass „Daytime Stories…“ die Vorgänger noch übertrifft. Grund genug also, um Basse Joao Clemente mit einigen Fragen auf den Pelz zu rücken.
THEM versprühen schon durch ihre tollen Artworks eine gewisse Schauerstimmung. Musikalisch hat die deutsch-amerikanische Band dieses Mal noch einmal ordentlich zugelegt, so dass „Return to Hemmersmoor“ ein richtiger Thrash Metal Kracher mit außergewöhnlichen Vocals und einer tollen Atmosphäre geworden ist. Frontmann Troy Norr a.k.a. K.K. Fossor und Gitarrist Markus „Ulle“ Ulrich haben sich für uns Zeit genommen.
Was lange währt, wird endlich gut. Lange passte dieses etwas angestaubte Sprichwort nicht mehr so gut wie im Fall von EVILDEAD. Die Kalifornia melden sich Ende Oktober nach fast 30 Jahren mit ihrem neuen Album „The United States of Anarchy“ zurück. Und wie! Mit Sänger Phil Flores, Gitarrist Juan Garcia und Schlagzeuger Rob Alaniz standen gleich drei Bandmitglieder Rede und Antwort.
Mit gleich zwei Veröffentlichungen, genauer mit dem Longplayer "Fracmont" und der vorgeschobenen EP "Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe" haben die Schweizer Urgesteine von MESSIAH nach der Live-Reunion auch ein musikalisches Comeback mit Ausrufezeichen und Sternchen geschafft. Sowohl die EP, als auch das vollständige Album gehören schon jetzt zu meinen persönlichen Highlights für das Jahr 2020. Denn die Eidgenossen haben das Kunststück vollbracht, rund 25 Jahr nach der letzten Studioveröffentlichung "Underground" dort anzuknüpfen, wo man auf dem Höhepunkt einst aufgehört hat. Bemerkenswerterweise ohne ausschließlich altbewährte Trademarks und Ideen aufzuwärmen. MESSIAH klingen 2020 frisch, inspiriert und kraftvoll. Als unverhofft die Anfrage zu einem Interview kam, ließ ich mich nicht zweimal bitten und ich wünsche Euch viel Spaß mit den Ausführungen von Schlagzeuger Steve Karrer zu Auszeiten, den neuen Veröffentlichungen, Artworks und mehr...
Geleitet von einer kosmischen Vision, hat sich im fernen Lima eine überaus talentierte Band namens DANGEROUS PROJECT zusammengefunden. Das erste musikalische Lebenszeichen “Cosmic Vision” ist tief im neoklassischen Melodic Metal verwurzelt und wird nun als CD vom niederländischen Label Shaded Moon Entertainment veröffentlicht. Aus diesem Anlass stand uns Fingerflitzer Oscar J. Martin Rede und Antwort.
Im Dezember 2014 trafen sich einige Metalheads im Proberaum einer norddeutschen Kleinstadt, um die mystische Geschichte von Atlantis musikalisch umzusetzen. Auf dem Debüt „A City Once Divine“ begann der junge Tarion seine Reise in die eigene Vergangenheit. Auf „Age of Steam“ erzählen TERRA ATLANTICA die Geschichte nun weiter… Gründungsmitglied Tristan Harders beantwortete uns im Vorfeld der Veröffentlichung im August einige Fragen.
Fünf Jahre nach dem ordentlichen Debut "Project Earth" haben die Melodic-Deather DELIVER THE GALAXY aus dem Welterbestädtchen Quedlinburg im Harz mit ihrer zweiten Eigenproduktion so richtig aufgedreht. Nachdem das Projekt Erde offensichtlich gescheitert ist, geht man nun mit "The Journey" auf eine abenteuerliche Reise in ferne Galaxien. Grund genug, mit Gitarrist Rocky mal im Logbuch und auf der Brücke des Raumkreuzers umzuschauen...
Dieses Interview ist für mich persönlich schon aus dem Grund etwas ganz besonderes, weil es in Verbindung mit einem Konzert steht bzw. eigentlich mit DEM Konzert. Dem letzten Konzert, welches ich kurz vor dem Corona-Shutdown im Mephisto-Club des Faust-Veranstaltungszentrums in Hannover erleben durfte. DISILLUSION spielten ein intensives letztes Deutschland-Konzert ihrer Tour zum furiosen Comeback-Album “The Liberation”. Eigentlich sollte das Interview vor dem Konzert geführt werden, aber da ein Großteil der Band inklusive Andy Schmidt gesundheitlich ziemlich angeschlagen war, vertagten wir das Interview auf ein Telefonat, in dem sich der Kopf von DISILLUSION sehr klar, aufgeräumt und ausführlich meinem Disillusion-Alphabet widmete.
Da klopft man sich im Hause Metalville zu Recht auf die Schulter: Mit LIONHEART hat sich das Label ein wirklich starkes Pferd in den Stall geholt. Gegründet in den 80ern von ex-Maiden Gitarrist Dennis Stratton, ex-WILDFIRE/ex-MSG Tieftöner Rocky Newtown, dem ex-DEF LEPPARD Drummer Frank Noon, Frontmann Jess Cox, der gerade die TYGERS OF PAN TANG verlassen hatte, sowie Gitarrist STEVE MANN (ex-LIAR/ex-MSG), stolperte die Band vom Regen in die Traufe, so dass sich die Musiker schließlich Mitte der 80er Jahre neuen Projekten widmeten. LIONHEART lag auf Eis – bis die Band 2016 ein Angebot des Rockingham Festivals bekam. Mit ex-SHY Sänger Lee Small ging es ins Studio und 2017 erschien mit „Second Nature“ ein neues Album. Drei Jahre später steht nun „The Reality of Miracles“ in den Startlöchern und Wahl-Hannoveraner Steve beantwortete uns einige Fragen.
Gegründet 1987 in Hamburg, gestaltet sich die Diskografie von MADHOUSE recht überschaubar. Ende der 80er gab es zwei Demos und dann war erstmal Schluss bei den Hanseaten. 2014 fand man sich wieder zusammen und mit Didi Shark fand man 2016 den passenden Frontmann. Nach 31 Jahren Bandgeschichte kam mit „Metal or Die!“ 2018 das Debüt der Band auf den Markt. Nun steht mit „Braindead“ der Nachfolger in den Startlöchern. Ein guter Grund, um mit Sänger Didi Kontakt aufzunehmen.
Die finnischen STARGAZERY könnten aufgrund ihrer unaufgeregten Art so manchem Metalhead bislang durch die Lappen gegangen sein. Dabei existiert die Truppe um GHOST MACHINERY/BURNING POINT Gitarrist Pete Ahonen und ex-MICHAEL SCHENKER FEST Sänger Jari Tiura bereits seit 15 Jahren und Ende des Monats erscheint das dritte Album seit 2011. Ein guter Anlass also, um mit Pete ins Gespräch zu kommen…
SCHIZOPHRENIA haben mit ihrem Debüt ordentlich Staub in der Death/Thrash Szene aufgewirbelt. Eigentlich hatte ich mich mit der Band verabredet, ein Interview bei ihrem Gig in Hannover zu machen. Leider fiel der dem Corona-Virus zum Opfer. Am Karfreitag meldete sich Sänger und Bassist Ricky dann per Skype
Die Niedersachsen von MAERE haben Anfang des Jahres ein wirklich brutales wie atmosphärisch intensives und verstörendes Stück Death Metal via Lavadome Productions. Neben dem Gesprächsbedarf, die jene EP "I" aufgeworfen hat, musste die Frage geklärt werden, ob Oldenburg zu Ostfriesland gehört...
Die Lage ist ernst und jeden Tag ändert sich die Situation. Konzerte werden abgesagt, Veröffentlichungen werden verschoben. Wie lange die Krise dauert weiß niemand. Nur eins ist sicher: Auch für die Musikbranche wird Corona langfristige Konsequenzen haben. Wir haben einige Kommentare eingeholt.
Am 7. Februar 2020 veröffentlichten GODSTICKS ihr fünftes Album namens Inescapable. Das ist mehr als ein guter Grund mit dem Sänger und Gitarristen Darran Charles ein Interview zu führen.
In den 80er war die Heavy Metal Welle beim Establishment mindestens ebenso gefürchtet wie nun der Coronavirus. SHADOW KILLER waren damals zwar noch nicht dabei, klingen aber so, als wären sie dabei gewesen. Auch auf ihrem neuen Album „Dark Awakening“ mischen die Amis gekonnt traditionellen Metal mit zeitgemäßem Anspruch. Gitarrist und Sänger Joe Liszt stand uns Rede und Antwort.
CHAOS PATH aus Kassel haben in den letzten eineinhalb Jahren mit der "The Awakening"-EP und dem Debut "Downfall" im Herbst 2019 ordentlich Staub aufgewirbelt und musikalisch äußerst positiven Dampf abgelassen. Death Metal meets Heavy Metal meets Black Metal, CHAOS PATH verfolgen aus dem Underground in leidenschaftlicher DIY-Manier eine gar nicht so chaotische Vision, vielmehr einen von Hingabe getriebenen Masterplan. Doch lest selbst, was Klampfer Viides zu sagen hat...
Das Rock Hard hat jüngst unsere dänischen Nachbarn metaltechnisch unter die Lupe genommen. Stilistisch ging es in der Heimat der Ferienhäuser und Hotdogs eher melodisch zu und man erinnert sich an Bands wie die PRETTY MAIDS, MERCYFUL FATE, ARTILLERY oder FATE. Mit KONVENT betritt nun ein ganz neuer Player die Bühne: Vier junge Damen spielen traditionellen Gothic Death Metal wie man ihn in den 90er Jahren kannte. Als Einflüsse geben die Mädels alte PARADISE LOST, CANDLEMASS und CULT OF LUNA an. Insofern war dies schon Grund genug, um Frontgrunzerin Rikke Emilie List mit ein paar Fragen auf den Leib zu rücken. Rikke, gibt unserer Lesern doch bitte einen kurzen Überblick über die Bandgeschichte und erklär uns, weshalb es an den Drums zum Besetzungswechsel kam. Als unsere erste Schlagzeugerin Mette 2015 anfing Schlagzeugunterricht zu nehmen, erzählte ihr Lehrer Nicolai (von der Band DIRT FORGE) seiner Mitbewohnerin, dass er begonnen hatte eine Schlagzeugerin zu unterrichten. Seine Mitbewohnerin war unsere Bassistin Heidi, die Mette umgehend kontaktierte und fragte, ob sie gemeinsam eine Band gründen wollten. Heidi hatte schon lange eine Band gründen wollen, aber bisher hatte niemand Zeit gehabt, um ein Projekt mit ihr zu starten. Mette und Heidi befanden sich auf ihren Instrumenten ungefähr auf einem Level und eine Band schien die perfekte Möglichkeit zu üben und Songs zu schreiben. Sie suchten also einen Gitarristen und fragten Mettes Kommilitonen Alexander, der auch bei DIRT FORGE spielt, ob er seine Freundin Sara fragen könnte. Mette wusste, dass sie bereits in einer Band gespielt hatte. Da man auch eine Sängerin brauchte, fragten sie Mettes Schwester, also mich, da ich seit einem halben Jahr Unterricht für extremen Gesang genommen hatte. Ich hatte Lust und wir trafen uns in einem Probenraum und jammten „7 Nations Army“ von THE WHITE STRIPES. Der Vibe war gut und wir beschlossen eine Band zu gründen und einen Probenraum zu mieten. Nach drei Jahren musste Mette die Bandverlassen, da sie weiter studieren wollte. Wir hatten das Glück Julie als Ersatz zu finden. Sie war erst 18 Jahre alt, spielte aber schon seit sechs Jahren Schlagzeug und hat uns mit ihrem Talent umgehauen als sie zu den Auditions kam. Wir mussten nicht lange überlegen und unser Line Up war komplett.
Obwohl schon 2018 erschienen, hallte das Tape "Ruß" aus der Hansestadt Bremen auch im vergangenen Jahr noch ordentlich nach. Die Kollegen vom VISIONS Magazin kürten EBBE mit ihrem Debut sogar zum Demo des Monats. Aber nicht nur deshalb war dies ein Grund, das Quartett mal zum Rapport zu bitten. Denn "Ruß" und EBBE sind weit mehr als die Abwesenheit von Elementen. Vielmehr hat die Band das Potenzial, sich zu einer musikalischen Naturgewalt zu entwickeln.
Manchmal mahlen die Mühlen mal wieder sehr langsam. Bei Veröffentlichung dieses Interviews jährt sich das jüngste aber immer noch aktuelle ATOMWINTER-Manifest “Catacombs” bald zum ersten Male. Ein Gespräch unter Freunden, in guter Atmosphäre, bei dem im besten Fall ein lesenswerter Text mit ein paar mehr oder weniger aktuellen Informationen zu einer der zweifelsohne besten deutschen Death Metal – Formationen heraus kommen sollte, war lange geplant. Allein ein passender Anlass und Zeitpunkt wollte sich lange nicht finden lassen. Dieser fand sich dann endlich Mitte diesen Jahres auf dem In Flammen Open Air. Aber lest selbst, was ich Gitarrist Benni entlocken konnte.
Gegen den 9. November kann der heutige Tag in der Geschichte wohl nicht anstinken – und doch wurde auch am 8.11.1989 Geschichte geschrieben, denn RUNNING WILD veröffentlichten an diesem Tag ein Highlight des deutschen Heavy Metal.
Mit ZED YAGO etablierte die Rockikone Jutta Weinhold in den 80er Jahren den „Dramatic Metal“. Aus juristischen Streitereien ging dann die Nachfolgeband VELVET VIPER hervor. Doch auch dieser Band war kein unbeschwerter Weg vorprogrammiert. Doch 2018 meldete sich die Band mit neuem Album zurück. Ein gutes Jahr später kommt nun „The Pale Man is holding a broken heart“ in die Läden und Jutta und ihre Jungs können mit dem Album tatsächlich an alte ZED YAGO Erfolge anknüpfen. Zwischen Pressearbeit und Kuchenschüsseln, nahm sich Jutta Zeit, um uns einige Fragen zu beantworten.
Die bayrischen FLESHCRAWL spielten im Grund von Anfang an bei den großen der Szene mit. Ihr Debüt „Descend into the Absurd“ erschien 1992, mein erster Kontakt mit der Band war das Zweitwerk „Impurity“ aus dem Jahr 1994. Seitdem ist eine Menge Wasser die Iller herunter geflossen. Auf das neue Studiowerk mussten die Fans sogar 12 Jahre warten. Doch das Warten hat sich wirklich gelohnt, denn mit „Into The Catacombs Of Flesh“ veröffentlichen die Jungs Ende November ihr wohl stärkstes Album - und eins der besten Death Metal Alben des Jahres! Und das ist nun wirklich Anlass genug, um Drummer Bastian Herzog mit einigen Fragen auf den Leib zu rücken.
Neun Jahre Pause liegen zwischen„Portrait of a Hanged Man“ und „Only Dark Hearts Survive“. Eine lange Zeit, in der Gitarrist Steven D. Rice vier Alben mit seiner neuen Band KILL RITUAL veröffentlichte. Insofern war die Ankündigung ein neues IMAGIKA Album veröffentlichen zu wollen doch etwas überraschend. Seit dem 13. September steht das neue Langeisen nun in den Läden und ich habe die Fühler ins entfernte Kalifornien ausgestreckt, wo sich Steve gerade mit seinen Jungs auf die ersten Liveshows vorbereitet hat.
Die Geschichte von BLOOD RED THRONE reicht zurück ins Jahr 1998. Damals verdienten Gitarrist Død und Tchort ihre Brötchen gerade bei SATYRICON. Mit BRT wollten sie ihre Liebe zum Death Metal zeigen. Gut zwanzig Jahre später verleiht die Band ihrer Liebe auf dem mittlerweile neunten Album Ausdruck. Höchste Zeit also, um Død mit einigen Fragen auf den Leib zu rücken…
Mit Mitte Zwanzig heuerte Liv Jagrell bei der ehemaligen Black Metal Band INTO DESOLATION an, bevor sie 2006 mit den True Metal Amazonen HYSTERICA ein Demo aufnahm. Während dieser Zeit stand die Fitnesstrainerin allerdings auch schon bei SISTER SIN in Lohn und Brot, mit denen sie 2003 bereits „Dance of the Wicked“ veröffentlicht hatte. Der Durchbruch kam 2008 mit dem Zweitwerk „Switchblade Serenades“. 2015 gaben die schwedischen Rotzrocker dann überraschend das Aus der Band bekannt. Nach kurzer Schockstarre melde sich Liv mit ihrer neuen Combo LIV SIN zurück. Und mit „Burning Sermons“ kommt am 6. September nun das Zweitwerk der Band in die Läden, weshalb uns Liv einige tierische Geheimnisse verriet.
Am Freitag, den 26.07.2019, hatte ich bei den Metaldays in Tolmin, Slowenien, bei 38°C im Schatten die Ehre, mich mit Britta Görtz, Marco Schauff und Benny Komatitsch von CRITICAL MESS zu unterhalten. Die Hannoveraner Death Metaller plauderten über ihre neue Scheibe "Man Made Machine Made Man", alternative Bandnamen und die (finanziellen) Hürden für aufstrebende junge Metal-Bands.