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Rock in Rautheim

ROCK IN RAUTHEIM 2026 - Bericht

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  • Headliner: Orden Organ & Feuerschwanz
  • Besucheranzahl: 4000
  • Lineup / Setlist / Bands:
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      • Feuerschwanz
      • Orden Ogan
      • Burning Witches
      • Visions of Atlantis
      • Riot V
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      • Terra Atlantica
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Unter dem Motto „Deutschlands größtes Inklusions Rock- und Metal Festival“ gab es am 8. Und 9. Mai 2026 eine weitere Ausgabe der inzwischen sehr beliebten und etablierten Veranstaltung auf dem Gelände der Lebenshilfe Braunschweig.

Twilight-Cheffe Marcel Hübner und meine Wenigkeit kamen berufsbedingt und bei recht durchwachsenem und kühlem Wetter leider erst gegen 15 Uhr auf dem Gelände an, sodass wir die Hamburger TERRA ATLANTICA verpassten und erst zum laufenden Set von MOONLIGHT HAZEvor die Bühne kamen.

Die Italiener um die sympathische Sängerin Chiara Tricarico (bekannt auch aus dem Live-Background-Chor von Avantasia) konnten mit ihrem symphonischen Metal die immer größer werdende Fangemeinde begeistern. Wir waren sichtlich nicht die einzigen, die am Freitag noch gearbeitet haben. Das Gelände füllte sich jedenfalls von Minute zu Minute immer mehr.

Apropos Avantasia: Gitarrist und Produzent Sascha Paeth nebst Backgroundsänger Herbie Langhans lauschten ihrer Kollegin dieses Mal in der Menge vor der Bühne stehend.

Nach einer kurzen Umbaupause wurde es bunt. Die Hannoveraner GRAILKNIGHTS, die schon 2022 bei Rock in Rautheim gespielt hatten, kamen mit Getöse in ihren bunten Kostümen auf die Bühne geflogen.

Die Band hat inzwischen eine große Fangemeinde, von denen sich so einige im Stil der Musiker geschminkt und gekleidet und natürlich jeden Song mitgesungen haben. Die Bühnenshow mag vielleicht nicht jedermanns Geschmack sein, aber mit der großen Spielfreude und den eingängigen Songs verbreiten die Jungs immer Gute Laune, was sich aufs Publikum überträgt. Und das konnte man dann auch am späteren Nachmittag immer wieder auf dem Gelände beobachten, wo sich die Bandmitglieder (immer noch in ihren Kostümen!) mit den Fans unterhielten, Fotos machten und somit für die Festivalbesucher eine Band „zum Anfassen“ war. Sehr sympathisch!

Nach einem kurzen Imbiss und einem Kaltgetränk (ein heißer Kaffee wäre angesichts der noch kühlen Temperaturen sicherlich schlauer gewesen) sollten eigentlich um 16:55 Uhr EDGE OF PARADISE auf der Bühne stehen. Die Kalifornier aus Los Angeles, hatten nicht nur selber den weiten Weg nach Braunschweig angetreten, sondern auch gleich einen Fanclub mitgebracht. Leider wollte die Technik nicht so, wie sie sollte, weshalb sich der Showbeginn verzögerte und somit das Folgeprogramm ebenfalls nach hinten rutschte. Aber Sängerin Margarita Monet rockte das Ding, wenngleich auch ihre Stimme etwas dünn rüberkam, was aber den Technikproblemen geschuldet war.

Ein weiterer internationaler Act waren Riot V aus Brooklyn, New York. Die Gründerväter des amerikanischen Power Metal, die seit 2013 mit Todd Michael Hall am Mikrofon unterwegs sind, traten dieses Mal mit Interims-Sänger Valentino Francavilla auf. Zwischen den vielen Bands mit kraftvollem Frauengesang sorgten sie für eine willkommene Abwechslung und lieferten klassischen, schnörkellosen Heavy Metal in seiner reinsten Form. Da die Band eh grad in Europa auf ihrer „Hail To The Warriors-Tour“ ist, war der Weg nach Braunschweig nicht weit und somit kamen wir alle in den Genuss diese Band mal wieder Live sehen zu dürfen. Nach ziemlich genau 50 Jahren (!!!) Bandgeschichte konnten die Amerikaner aus dem Vollen schöpfen und mit der Setlist von 10 Songs ihre Geschichte vom 1979er Album „Narita“ bis zum 2024er Longplayer „Mean Streets“ erzählen.

Mit der nächsten Band übernimmt die Frauen-Power (zumindest zum großen Teil…) wieder das Geschehen auf der Bühne: VISIONS OF ATLANTIS haben sich in den vergangenen Jahren zu ein echten Szene-Größe entwickelt. Und seitdem die Band das Piraten-Thema neu aufgegriffen hat, fällt auch das Bühnenbild entsprechend aus. Nachdem sich die Band 2018 Michele Guaitoli als zweite Gesangsstimme dazu geholt hatte, wurden die Songs durch den zweistimmigen Gesang nochmal interessanter und die Interaktionen mit Sängerin Clémentine Delauney werten die Show definitiv weiter auf. Wie (fast schon zu erwarten) gab es hauptsächlich eine Auswahl aus den beiden „Pirates-Alben“, gespickt mit viel Feuerfontänen, Pyros und einem tollen Bühnenbild. Die Piratenbekleidung der Musiker durfte dabei natürlich auch nicht fehlen. Dass die Band (mit ihrem Ursprung in der Steiermark) mit ihrem Symphonic-Metal sehr oft stilistisch in die Nightwish-Ecke abdriftet, störte die Fans natürlich überhaupt nicht.

ORDEN OGAN aus dem Sauerland wurden als letzte Band des Abends mit Spannung erwartet. Mit dem gleichen Bühnenaufbau wie auf dem letzten Rock Harz Festival ging es nach dem Intro zu F.E.V.E.R. über. Es folgte ein Set, welches nur aus Hits der letzten 30 Jahre bestand. Ob „Ravenhead“, „We Are Pirates, „Moon Fire“ oder „Gunman“ die Songs wurden frenetisch mitgesungen und mitgefeiert. Die Spielchen mit dem Publikum durften natürlich auch nicht fehlen. Ein immer gut aufgelegter Sebastian Levermann verstand es, das Publikum mitzunehmen und in die Songs einzubinden. Und wer es noch nicht kannte, zu „Moon Fire“ oder „The Order Of Fear“ mitzusingen, wurde am heutigen Abend in die Künste der Publikumsgesänge eingeführt. Als Bassist Steven Wussow mit etwas angerauter Stimme ein „and so we are“ ins Mikro brüllte, wurde mit „The Things We Believe In“ der letzte Song eingeläutet. Seeb Levermann erklärte dann noch dem Publikum, dass es daraufhin „Cold Dead And Gone“ zu singen habe und los ging die Hymne.

Auch am heutigen Abend war Seeb Levermann für das eine oder andere Wort zu haben und erzählte, dass die Band aus verschiedenen Gründen länger nicht proben konnte und daher völlig unvorbereitet nach Braunschweig gekommen sei. Nun, davon hat glaube ich niemand etwas gemerkt. Und trotz seines langen und mächtig aussehenden Mantels, musste der Frontmann eingestehen, dass ihm in Anbetracht der aktuellen Temperaturen kalt ist.

Die Zeiten, wo Bühnenscheinwerfer noch Wärme gespendet haben, sind seit Einführung der LED-Technik leider vorbei (Anm. der Red.).

Damit einhergehend musste er auch einräumen, dass zum Ende des Sets seine Stimme nicht mehr ganz so auf der Höhe war. Aber all das tat dem Auftritt der Band keinen Abbruch, sodass ORDEN OGAN ein wahrlich würdiger Headliner des ersten Abends waren.

......Burkhard Becker


Der zweite Festivaltag begrüßte die Besucher mit deutlich freundlicherem Wetter als noch am Vorabend – die Sonne zeigte sich, die Temperaturen stiegen auf angenehme Werte und die Stimmung auf dem Gelände der Lebenshilfe Braunschweig war von Beginn an entsprechend ausgelassen. Mit Einlass um 13 Uhr und einem dicht gepackten Programm stand den Festivalbesuchern ein langer, intensiver Metalabend bevor.

Den Auftakt machte um 14 Uhr die MH:LK Experience, gefolgt von Stereo Start um 14:45 Uhr – zwei Bands, die das Publikum langsam auf Betriebstemperatur brachten und dem Nachmittag einen soliden Rahmen gaben.

Um 15:45 Uhr übernahmen VICTORIUS die Bühne. Die Leipziger Power-Metal-Band ist seit 2004 aktiv und hat sich in den vergangenen Jahren durch ihr skurriles, aber unwiderstehlich eingängiges Universum aus Dinosauriern, Weltraum-Ninjas und epischen Melodien eine treue Fangemeinde erspielt. Wer die Band noch nicht kannte, wurde an diesem Nachmittag schnell zum Fan – der Mitsingfaktor ist schlicht enorm, und die gute Laune, die VICTORIUS auf der Bühne verbreiten, springt unweigerlich aufs Publikum über.

Mit ELEINE um 16:55 Uhr folgte ein deutlich dunklerer, atmosphärischer Act. Gegründet von der Sängerin Madeleine Liljestam und dem Gitarristen Rikard Ekberg, vereint die schwedische Band Symphonic Metal mit Gothic- und Dark-Metal-Einflüssen. Madeleine Liljestam ist als Frontfrau eine imposante Erscheinung – ihre charismatische Bühnenpräsenz und ihr engelsgleicher Gesang ziehen die Zuhörer unmittelbar in ihren Bann. Ein stimmungsvoller, kontrastreicher Slot, der dem Abend eine besondere Tiefe verlieh.

Um 18:15 Uhr war es Zeit für FIREWIND und Mastermind Gus G. Die griechische Power-Metal-Band wurde 1998 in Thessaloniki gegründet und war ursprünglich ein Projekt von Gitarrist Gus G., um seine Fähigkeiten zu präsentieren. Was dann folgte, war eine Masterclass in Gitarrenspiel: Gus G. gilt als Virtuose seines Instruments und war acht Jahre lang Gitarrist in Ozzy Osbournes Band – wer also wissen wollte, warum, der bekam an diesem Samstagabend in Braunschweig eine eindrucksvolle Antwort. Melodischer, kraftvoller Power Metal, vorgetragen mit einer Präzision und Spielfreude, die den größer gewordenen Festivalplatz problemlos füllte.

BURNING WITCHES aus der Schweiz um 19:40 Uhr – und was für ein Auftritt. Die All-Female-Heavy-Metal-Band veröffentlichte 2025 ihr sechstes Studioalbum „Inquisition" und befindet sich damit in einer ihrer stärksten Phasen. Leider wollte auch an diesem Abend die Technik nicht vollständig mitspielen – technische Probleme trübten die Show kurzfristig. Doch die Band ließ sich davon nicht beirren und kämpfte sich durch das Set mit einer Energie und Entschlossenheit, die das Publikum sichtlich begeisterte. Für mich persönlich waren BURNING WITCHES die Entdeckung und die klare Band des Tages: druckvoll, tightest Heavy Metal, gespielt von Musikerinnen, die genau wissen, was sie tun. Dass sie dabei auch noch Spaß auf der Bühne hatten, machte den Auftritt umso überzeugender.

Den Abschluss und die Headliner-Rolle des zweiten Festivaltages übernahmen um 21:20 Uhr FEUERSCHWANZ aus dem fränkischen Raum Erlangen. 2004 als Mittelalter-Folk-Comedy-Band gegründet, haben die Jungs inzwischen einen bemerkenswerten Wandel vollzogen: Spätestens seit dem 2018er Album „Methämmer" ist der Grundsound deutlich härter, die Texte weniger albern und die Musik insgesamt vielfältiger geworden. Mit ihrem zwölften Studioalbum „Knightclub" (erschienen August 2025) setzen sie ihren Siegeszug fort – und live ist das alles noch mal eine ganz andere Dimension. Die angekündigte Feuershow hielt, was sie versprach: Pyrotechnik, Feuerjonglage und ein Bühnenbild, das dem Namen der Band alle Ehre machte. Das Publikum feierte ausgelassen mit, sang jeden Text mit und ließ sich von der mitreißenden Energie der Band bis in den Braunschweiger Nachthimmel tragen.


Was Cheforganisator Marco Spiller und sein Team hier wieder auf die Beine gestellt haben, ist schon bemerkenswert. An die 560 ehrenamtliche Helfer und Helferinnen, davon natürlich ein sehr großer Anteil mit handycap. (Auch wenn es dann mal an den Fressbuden und an den Getränkeständen der Lebenshilfe etwas länger gedauert hat, weil dort halt keine „Profis“ am Werk waren, haben es die Gäste mit Gelassenheit genommen).

Überhaupt waren alle Menschen extrem entspannt und nett. Selbst viele Musiker haben in Interviews die familiäre und nette Atmosphäre gelobt und würden sich freuen, wiederkommen zu dürfen. Waren es dieses Jahr Orden Ogan, die sich nach 2023 über ein Wiedersehen gefreut haben, werden es in 2027 Rage aus Herne sein, die man inzwischen schon zu den Stammgästen in Rautheim zählen kann (u.a. 2022 und 2024 mit Orchester)und deren Mastermind Peavy Wagner dieses Mal einfach nur als Gast vor Ort war, um sich ein weiteres Mal von der speziellen Atmosphäre zu überzeugen.

Hinzu kommen 3500 verkaufte Tickets und somit ein seit April ausverkauftes Festival. Namenhafte Sponsoren, für die das Thema Inklusion einen hohen Stellenwert hat und die dazu beitragen, dass die finanzielle Seite safe ist  (man mag garnicht glauben, was alleine nur die Technik wie Bühne, Sound und Licht kosten. Ganz zu schweigen von den Gagen der Bands).

Für einen sehr moderaten Ticketpreis gab es 14 namenhafte Bands an zwei Tagen. Was will das Metal-Herz mehr…

Laut Marco Spiller wird Rock in Rautheim weiterhin ein Rock und Metal Festival bleiben, wo im weitesten Sinne der Metal/Powermetal die musikalische Hauptrichtung sein wird, was sich auch im Lineup für 2027 niederschlägt.

Und da das Orga-Team bereits alle Bands für 2027 präsentieren konnte, waren am Freitag Abend schon soviele Tickets für die Folgeausgabe von Rock in Rautheim  verkauft, wie nie zuvor. Beharrlichkeit, harte und gute Arbeit und der Glaube an die Sache haben sich halt über 20 Jahre ausgezahlt, sodass sich diese Veranstaltung in der deutschen Metal-Festival-Landschaft definitiv etabliert hat! Daher ist Eile geboten, wenn man die nächste Ausgabe nicht verpassen will.

Damit verabschiedete sich das Rock in Rautheim 2026 nach zwei außergewöhnlichen Festivaltagen – inklusiv, laut, bunt und mit einer Herzlichkeit, die das Festival zu weit mehr macht als nur einem Konzertgelände. Bis zum nächsten Jahr!

Rock in Rautheim 2026 - Vorbericht

  • Veranstaltung:
    • Name: Rock in Rautheim , Veranstaltungs - Zeitraum: 8. + 9. Mai 2026 , Veranstaltungsort:
      • Name: Braunschweig Rautheim - Gelände Lebenshilfe Heinz, Scheer Straße 2-3, 38126 Braunschweig
      , Ticketverkauf - URL: https://www.tixforgigs.com/Event/64811?af=fumnb3f62gxt&saf=kix517f, Ticketverkauf - Preis: 83€, Tickets - Ausverkauft?: Nein
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt: Tagesaufteilung Rock in Rautheim
      Freitag, 08. Mai 2026 | Einlass 13:00 Uhr
      14:00 Uhr Terra Atlantica
      14:45 Uhr Moonlight Haze
      15:45 Uhr Grailknights
      16:55 Uhr Edge Of Paradise
      18:15 Uhr Riot V
      19:40 Uhr Visions Of Atlantis
      21:20 Uhr Orden Ogan

      Samstag, 09. Mai 2026 | Einlass 13:00 Uhr
      14:00 Uhr MH:LK Experience
      14:45 Uhr Stereo Start
      15:45 Uhr Victorius
      16:55 Uhr Eleine
      18:15 Uhr Firewind
      19:40 Uhr Burning Witches
      21:20 Uhr Feuerschwanz
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  • Website:
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Rock in Rautheim 2026 – Laut für Inklusion, laut für Zusammenhalt

Am 08. und 09. Mai 2026 verwandelt sich das Gelände der Lebenshilfe Braunschweig erneut in eine außergewöhnliche Festivalwelt:Rock in Rautheim geht in die nächste Runde – und setzt dabei einmal mehr ein kraftvolles Zeichen für gelebte Inklusion, gesellschaftlichen Zusammenhalt und die verbindende Kraft der Musik.

Was dieses Festival so besonders macht, ist weit mehr als sein hochkarätiges Metal- und Rock-Billing.Rock in Rautheim gilt als eines der größten Inklusions-Rock-Festivals Deutschlands. Hier arbeiten Menschen mit und ohne Beeinträchtigung Seite an Seite – vom Aufbau über Technik, Gastronomie und Einlass bis hin zu Organisation, Backstage-Betreuung und Merchandise. Das Festival wird damit nicht nur für die Community veranstaltet, sondern aktiv von ihr mitgestaltet.

Die Besucher erleben eine Atmosphäre, die man auf großen Mainstream-Events selten findet: respektvoll, herzlich und familiär. Berührungsängste? Fehlanzeige. Stattdessen stehen Offenheit, Teilhabe und gegenseitige Wertschätzung im Mittelpunkt. Musik wird hier zur gemeinsamen Sprache, die Grenzen verschwinden lässt.

Auch musikalisch überzeugt die 2026er Ausgabe mit einem starken, internationalen Line-up. Bestätigt sind unter anderemOrden Ogan, Feuerschwanz, Firewind, Visions of Atlantis, Burning Witches, Eleine, Grailknights, Moonlight Haze, Edge of Paradise, Victorius sowieRiot V. Ergänzt wird das Programm durch Acts wieTerra Atlantica, Stereo Start undMH Experience, die das Festival stilistisch abrunden.

Die Mischung aus Power Metal, Folk-Metal, Symphonic Metal und klassischem Heavy Sound sorgt an zwei Tagen für mitreißende Live-Momente – laut, episch und emotional.

Doch bei aller Härte auf der Bühne schlägt das Herz des Festivals für ein weiches, aber umso wichtigeres Thema: Inklusion als gelebte Realität.Rock in Rautheim zeigt eindrucksvoll, wie selbstverständlich gemeinsames Arbeiten und Feiern funktionieren kann – ohne Barrieren in den Köpfen.

Kurze Wege, faire Preise, Fan-Nähe und die besondere Open-Air-Kulisse auf dem Gelände der Lebenshilfe Braunschweig machen das Event seit Jahren zu einem festen Termin im Festivalkalender der Region und weit darüber hinaus.

Rock in Rautheim 2026 ist damit nicht nur ein Festival für Rock- und Metal-Fans, sondern ein starkes Symbol für Zusammenhalt, Vielfalt und gelebte Menschlichkeit – laut, ehrlich und unvergesslich.

Rock in Rautheim 2025 - Bericht und Bilder

  • Rating: 14
  • Veranstaltung:
    • Name: Rock in Rautheim, Veranstaltungs - Zeitraum: 09.05.-10.05.2025, Veranstaltungsort: , Tickets - Ausverkauft?: Nein
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    • Datum / Tag: 09.05.2025, : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: BLESSED CHILD, Text:

      Was für ein Wetter, was für eine professionelle großartige Organisation und was für ein beeindruckendes Line-Up. Bei bestem Wetter und ca. 3000 Leuten fand das Rock in Rautheim – Deutschlands größtes Inklusionsfestival - vom 09.05. bis zum 10.05.2025 in Braunschweig statt. Veranstaltet von der Lebenshilfe und federführend organisiert von Marco Spiller und Jonas Scheiffele wurde auch das 22. Fest wieder ein voller Erfolg. Gemeinsam feierten Fans unabhängig jeglicher Beeinträchtigung zu Headlinern und Bands wie BEAST IN BLACK und AMARANTHE ab. Dazu gesellten sich regionale Acts, Geheimtipps und Zurückgekehrte.

      Pünktlich ging es am Freitag, den 09.05.2025 um kurz vor 13:00Uhr mit dem regionalen Geheimtipp, den Braunschweiger Groove Thrash Metalern von BLESSED CHILD los. Das Quintett um Gitarrist Marco Walter lieferten den perfekten Opener für ein durchweg gelungenes Festival. Absolut lässig und durchgehend routiniert, boten die Braunschweiger einen Querschnitt über zwei Alben und einer EP. Was BLESSED CHILD da an diesem Freitagmorgen bei strahlendem Sonnenschein ablieferten, erfreuten nicht nur die hungrigen Zuschauer, sondern zauberte auch der Band selber bei fast voller Fläche vor der Bühne ein breites Lächeln ins Gesicht.

      Tausende Fans feierten gemeinsam mit der Band zu u.a. aktuellen Krachern, wie „Crossing The Pit“ und „Roll With The Changes“. Allen voran Sänger Steve Kaya, der während des gesamten Gigs lebendig und gut gelaunt von einem Bühnenrand zum anderen sprintete, stets mit balancierenden Mikrofonständer bewaffnet und voller Leidenschaft singend. Zusammenfassend war der Opener des Rock In Rautheim nicht nur musikalisch bestens gewählt, sondern überzeugten vor allem mit den besagten gut gelaunten und lässig agierenden professionellen Musikern auf ganzer Linie. Kein Wunder, sind es doch alle samt gestandene Rocker, die seit mehr als 30 Jahren in der regionalen Musikerszene aktiv sind. Die Messlatte lag demnach für folgende Bands hoch, so konnte das Festival weitergehen.

      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: SASCHA PAETH’S MASTER OF CEREMONY, Text:

      Nach einer kleinen Umbaupause, folgte dann auch schon das nächste Highlight. Wie bereits im letzten Jahr dominierte für eine knappe Stunde erneut SASCHA PAETH’S MASTER OF CEREMONY die Bühne. Die Band um die amerikanische Sängerin Adrienne Cowan konnte sich mit den restlichen Musikern, die allesamt auch bei AVANTASIA aktiv sind, schon mal warm spielen. Sollte sie doch auch am zweiten Festivaltag mit ihrer eigenen Band SEVEN SPIRES auf der größten mobilen Bühne Europas aufspielen. MASTER OF CEREMONY mit dem Wolfsburger Star-Produzenten Sascha Paeth hatten sicherlich nicht den besten Slot, aber auch hier feierte eine beachtliche Größe der hungrigen Menge frenetisch jeden einzelnen Song des abwechslungsreichen Projektes ab. So konnte sich auch die Menge schon mal perfekt auf den kommenden Sologig der Sängerin einstimmen. Zum Besten gab es überwiegend Songs ihres 2019er Debüts „Sigs Of Wings“, während mit „I Hear Your Voice Still“ ein vermeintlich neuer Track zu Einsatz kam, der aber auch bereits in der etwas längeren Setlist vom Vorjahr Erwähnung fand. In Summe ein toller Auftritt routinierter Musiker.

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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: INFINITAS , Text:

      Sehr gut durchgetaktet und punktgenau betraten im Anschluss die Schweizer Band INFINITAS die Bühne. Obwohl diese Melodic Metal Truppe mit ihrem interessanten Mix aus Melodic Metal, Folk und Death bisher noch relativ unbekannt zu sein schien, wurde die Band um die sowohl clean als auch growlende Sängerin Mary Crane von allen mehr als wohlwollend aufgenommen. Mit „Inguna“ präsentierten auch INFINITAS einen brandneuen Song, der bei dem einen oder anderen Festivalgänger auf Grund seiner Dynamik für offene Münder sorgte. Auch die Bühnenshow überzeugte, und somit konnte INFINITAS einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen.

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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: TAILGUNNER , Text:

      Auf die nächste Truppe, die am Freitag gegen viertel vor Fünf die Bühne betrat, warteten bereits unzählige Festivalgänger und Freunde des Rock in Rautheim-Events. Waren die Briten TAILGUNNER bereits im letzten Jahr überraschend als Ersatz für die kurzfristig ausgefallenen RIOT V verpflichtet worden, konnten sie entgegen der Coversong-Setlist aus dem letzten Jahr diesmal zeigen, was sie noch zusätzlich draufhaben. Auch dieser Geheimtipp hatte die Menge schnell im Griff, es folgten geniale Twin-Gitarren, mitreißende Riffs, sowie tolle Posen der einzelnen Musiker. Allen voran Sänger Craig Cairns, der gekonnt mit dem Mikrofonständer spielte und Gitarristin Rhea Thompson, die anscheinend bereits erfolgreich eine Poser-Schule besucht haben musste.

      Einziger Wermutstropfen war die geringe Anzahl an Cover, u.a. „Hit The Lights“ von METALLICA. Waren es doch gerade die besagten Coversongs, die ihnen den letztjährigen guten Ruf des Geheimtipps verschafften. So war es ein eher solider bis gut dargebotener Gig von jungen, talentierten, enthusiastischen und hungrigen Musikern.

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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: METALITE, Text:

      Ebenfalls bestens in Szene setzen konnten sich auch die vier Musiker um Sängerin Erica Ohlsson von METALITE. Die Schweden zeigten sich von ihrer besten Seite, überzeugten mit durchweg kompositorisch sehr guten Tracks vom aktuellen Album „Expedition One“ aus dem letzten Jahr. Nicht umsonst kam extra wegen METALITE eine Delegation der Lebenshilfe aus Altötting den langen Weg daher, um die Band live bestaunen zu können.

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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: PRIMAL FEAR, Text:

      Der zweite Höhepunkt des Tages, neben dem heimlichen Headliner Blessed Child versteht sich, waren gegen zwanzig nach Sieben die Power Metal Urgesteine von PRIMAL FEAR. Der allererste Gig im neuen Line-Up mit der neuen italienisch-kubanische Gitarristin Thalìa Bellazecca (Angus McSix, ehemals Frozen Crown) wurde ein voller Erfolg auf ganzer Linie. Bei bestem Sound gab es u.a. Gassenhauer der Marke „Nuclear Fire“, „Metal Is Forever“ und „Fighting The Darkness“. Auch hier in Summe ein gelungener Gig bei bester Songauswahl und von höchst professionell agierenden Musikern dargeboten. Aber nicht alleine Thalìa galt die ganze Aufmerksamkeit auf der, mit beeindruckender Videoleinwand ausgestatteten Bühne samt stimmigen Bühnenbild. Zeitweise stand Mastermind und Bassist Matt Sinner ebenfalls im Fokus. Bewegend war der Moment, als Matt vom Sänger Ralf Scheepers angekündigt wurde, endlich und erfreulich wieder zurück auf der Bühne zu sein. Mit Tränen in den Augen gab es Zustimmung, vor allem zur Aussage, er wäre Gottseidank schon mehrmals den Tod von der Schippe gesprungen.

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      • Galerie - Titel: Primal Fear, Fotografen: Daniel Krömmling, Galerie - Ordner: images/festivals/rockinrautheim/2025/PrimalFear , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: BEAST IN BLACK, Text:

      Headliner der Herzen waren somit für mich PRIMAL FEAR. Headliner des Tages allerdings die finnischen BEAST IN BLACK, die gegen kurz vor halb Zehn sprichwörtlich ein Feuerwerk der Superlative abfeuerten. Denn die Pyroshow sorgte nicht nur für offene Münder, sondern war auch in der Dimension eine echte Neuerung auf dem Rock in Rautheim-Festival. Los ging es bei BEAST IN BLACK mit dem Intro „Shock To The System“ von BILLY IDOL, bevor man dann mit dem 2019er Song „Cry Out For A Hero“ sofort zeigte, was einem in den nächsten 1,5 Stunden erwarten sollte. Es folgte nahezu eine gleiche Menge an Songs von jedem der bisher veröffentlichten drei Alben „Dark Connection“ (20021), „From Hell With Love“ (2019) und „Berserker“ (2017). Mit „Power Of The Beast“ und „Enter The Behelit“ gab es auch zwei neue Songs, wobei letztgenannter erstmalig auf dem Rock in Rautheim sein Live-Debüt feierte.
      Nach 16 Songs und drei Zugaben fanden die Finnen mit „End Of The World“ den perfekten Abschluss eines gelungenen ersten Festivaltages. Mit „Burning Heart“ vom Band wurden schließlich die Besucher friedlich nach Hause geleitet.

      Auch der darauffolgende Samstag startete wieder mit sommerlichen Temperaturen, so dass bereits ideale Voraussetzungen für einen weiteren Erfolg des sehr gut organisierten Festes vorlagen.

      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • Datum / Tag: 10.05.2025, : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: SEVEN SPIRES, Text: Zwei Auftritte in zwei Tagen - da gehört schon einiges dazu. Aber wer Adrian Cowan (unter anderem Avantasia) kennt, der weiss dass das kein Problem darstellt.
      Am Freitag Nachmittag noch mit Sascha Paeth's Masters Of Ceremony im Einsatz heisst es also am frühen Samstag Abend das Publikum für die beiden Headliner des Abends anzuheizen. Kein Problem für die gebürtiger Amerikanerin, die mit Ihrer Band SEVEN SPIRES vor einer stetig wachsenden Menge an Metalheads performte. Zusammen mit Ihren Kollegen Jack Kosto (Gitarre), Peter de Reyna (Bass) sowie Neuzugang Dylan Gowan (Schlagzeug) präsentierte Sie eine ausgewogene Mischung aus Symphonic Metal mit Einflüssen aus Melodic Death Metal sowie Black Metal. Nach 55 Minuten und neun Songs aus ihren bisherigen drei Alben machten sie die Bühne für die nachgerückten GRAND MAGUS frei.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/rockinrautheim/2025/Seven Spires , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Ad Infinitum, Text:

      Beim Rock in Rautheim setzte die Schweizer Band Ad Infinitum ein klares Ausrufezeichen. Der Auftritt der Symphonic-Metal-Formation am Samstagnachmittag zog trotz früher Uhrzeit zahlreiche Festivalbesucher vor die Bühne – und das aus gutem Grund. Mit einer kraftvollen Performance und charismatischer Bühnenpräsenz zeigte die Band, dass Symphonic Metal auch bei Tageslicht eindrucksvoll funktionieren kann.

      Besonderes Augenmerk galt Frontfrau Melissa Bonny, die trotz einer sichtbaren Handverletzung mit beeindruckender Souveränität durch das Set führte. Ihre Stimme klang kraftvoll und präzise wie gewohnt, und auch gestisch ließ sie sich kaum etwas anmerken. Statt sich zurückzunehmen, agierte Bonny präsent und selbstbewusst im Rampenlicht – ein Zeichen professioneller Bühnenroutine und starker mentaler Präsenz.

      Die Songauswahl reichte von atmosphärischen Balladen bis zu treibenden Metal-Hymnen, stets getragen von orchestralen Arrangements und der markanten Stimme der Sängerin. Das Publikum zeigte sich begeistert, feierte die Band mit Applaus und jubelnden Rufen – ein gelungener Auftritt, der bei vielen sicher in Erinnerung bleiben dürfte.

      Mit diesem Auftritt unterstreicht Ad Infinitum einmal mehr ihre Live-Qualitäten und ihre Relevanz in der europäischen Metal-Szene – und Melissa Bonny bewies, dass auch körperliche Einschränkungen kein Hindernis für eine mitreißende Bühnenperformance sein müssen.

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      • Fotografen: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/rockinrautheim/2025/Ad Infinitum , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: DEVILS'S TRAIN, Text: Gegen 16:30Uhr traten dann am ebenfalls sonnigen Festival-Samstag endlich die von vielen lang ersehnten DEVIL‘S TRAIN auf. Hinter DEVIL‘S TRAIN steckt übrigens die rockige Ausrichtung von R.D. Liapakis, seines Zeichen Sänger von MYSTIC PROPHECY. Vor allem die Abwechslung tat dem Publikum gut, so dass die Plätze vor der Bühne mittlerweile hart umkämpft wurden. Bereits nach dem ersten Song „Mr. Jones“ gab es für die Menge kein Halten mehr. Passend dazu sorgten auch ein paar in kurzen in engen Klamotten gekleideten Background-Sängerinnen bzw. -Tänzerinnen für die entsprechend optische Untermalung des erdigen Sounds der 5 Rocker. Gelungen kamen auch die beiden Coversongs „Word Up!“ und „American Woman“ daher. Während DEVIL‘S TRAIN-Auftrittes tauchten im Publikum dann plötzlich die TAILGUNNER-Musiker auf und feierten mit der Menge Songs wie „Down On You“ und „The Devil & The Blues“ frenetisch ab. Auch DEVIL‘S TRAIN wurde wohl gewählt und bewies noch einmal mehr das abwechslungsreichere Billing des Samstags., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/rockinrautheim/2025/DevilsTrain , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: AMARANTHE, Text: Nach der obligatorischen Verabschiedung durch Veranstalter Marco Spiller dann der Headliner des Abends: AMARANTHE. Die sechs Dänen bzw. Schweden wissen nach fast 20 Jahren genau, wie sie das Publikum mitreissen können, und so auch an diesem Abend in Rautheim. Neben dem Headliner des Vorabends, Beast in Black, wurde bei diesem Auftritt die bisher aufwendigste Pyroproduktion bei Rock in Rautheim aufgefahren. Womöglich als Testlauf für einen der kommenden Headliner - wir lassen uns gerne überraschen was als nächstes auf uns wartet.
      Einzigartig an dem Abend war sicherlich die Performance der ingesamt drei Gesangsstimmen. So wechselten sich Elize Ryd (Cleaner Gesang), Nils Molin (Tenor) sowie Mikael Sehlin (Gutturaler Gesang) immer wieder ab. Kurze Verwirrung gab es im Publikum nur kurz als Elize Ryd anscheinend mitten im Song die Bühne verliess und Ihre Mitstreiter einspringen mussten.
      Aber für richtige Musik- und Gesangsprofis war dies natürlich kein Problem und der Song wurde ohne Unterbrechung fortgesetzt. Kurze Zeit später erschien die Sängerin auch wieder auf der Bühne und stimmte wieder in die Performance mit ein.
      Den Ausklang des Abends bildeten zwei der erfolgreichsten Songs der Band: "Archangel" sowie "Drop Dead Cynical".
      Mein Fazit ist klar: ich würde mir AMARANTHE jederzeit wieder anschauen. 

      Und damit ging auch der zweite Festivaltag des diesjährigen Rock in Rautheim-Festivals erfolgreich zu Ende. Danke an die tollen Organisatoren! Wir kommen gerne wieder!


      Text: Björn Lause und Daniel Krömmling
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      • Fotografen: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/rockinrautheim/2025/Amaranthe , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Ja, Titel: Impressionen, Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
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  • Headliner: Beast in Black - Amaranthe
  • Besucheranzahl: 3000
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt: Blessed Child
      Sascha Peath's Masters Of Ceremony
      Infinitas
      Tailgunner
      Metalite
      Primal Fear
      Beast In Black
      Kosmonovski
      Ad Infinitum
      Devil's Train
      Seven Spires
      Grand Magus
      Amaranthe
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Rock in Rautheim ruft, das Twilight Magazin antwortet. Bei bestem Festivalwetter, 20-25 Grad, bei Sonnenschein und vereinzelten Wolken ging es ab ins Getümmel.

Mit ca. 3000 Besuchern pro Tag, Freitag komplett ausverkauft, ist das Rock in Rautheim eher familiär, aber genau das macht den einzigartigen Charm aus. Es ist fast wie ein kleines Familientreffen, überall sieht man bekannte Gesichter.

Rock in Rautheim 2025 - Vorbericht

  • Veranstaltung:
  • Headliner: Amaranthe, Beast In Black
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt: Amaranthe
      Beast In Black
      Primal Fear
      Grand Magus
      Ad Infinitum
      Metalite
      Seven Spires
      Devil's Train
      Tailgunner
      Sascha Paeth's Masters of Ceremony
      Infinitas
      Blessed Child
      Kosmonovski
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Rock in Rautheim 2025 – Inklusion trifft auf Metal!

Deutschlands größte Inklusion-meets-Rock-Idee nahm bereits 2002 ihren Anfang. Ende 2018 wurde der Entschluss gefasst, aus einem einzelnen Konzert ein echtes Festival zu formen. Durch die Verpflichtung international bekannter Bands gewann Rock in Rautheim schnell an Aufmerksamkeit und Anerkennung.

Auch in diesem Jahr verspricht das Festival ein einzigartiges Erlebnis für alle Rock- und Metal-Fans zu werden. Am 9. und 10. Mai 2025 verwandelt sich das Gelände der Werkstatt Lebenshilfe in Braunschweig erneut in ein Mekka für Musikliebhaber.

Inklusion, Leidenschaft & Musik – das perfekte Zusammenspiel

Hinter Rock in Rautheim steht die Lebenshilfe Braunschweig. Ihr Ziel: Menschen mit Beeinträchtigungen begleiten, fördern und gemeinsam mit ihnen ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft gestalten – mittendrin statt nur dabei.

Mit Unterstützung von Aktion Mensch, regionalen Partnern und vielen ehrenamtlichen Helfern zeigt sich immer wieder: Rock, Metal und Inklusion – das passt perfekt!

Bei Rock in Rautheim ist alles inklusiv:

  • Merchandise-Produkte werden in der eigenen Werkstatt hergestellt.
  • Plakate, Flyer und Eintrittskarten entstehen in der hauseigenen Druckerei.
  • Getränkeausschank, Speisenverkauf sowie Auf- und Abbau werden gemeinsam organisiert.

Hier erwartet die Besucher also nicht nur ein erstklassiges Festival, sondern auch ein gut organisiertes Event mit sozialem Engagement.

Auch dieses Jahr haben die Organisatoren wieder ein beeindruckendes Billing für das zweitägige Event zusammengestellt:

Alle Bands und weitere Infos findet ihr auf der offiziellen Homepage des Veranstalters.

Tickets & Preise

  • Wochenend-Ticket (beide Tage): Preis variiert je nach Verkaufsphase.
  • Tagestickets: Werden nach Bekanntgabe der Tagesaufteilung verfügbar sein.
  • Ermäßigte Tickets: Für Menschen mit Schwerbehindertenausweis erhältlich.
  • Kinder unter 12 Jahren: Freier Eintritt mit kostenloser "Kinder-Karte" aus dem Online-Shop.

🎟 Tickets gibt es hier: www.rock-in-rautheim.de

Seid dabei und erlebt ein Festival, das Musik, Gemeinschaft und Inklusion auf einzigartige Weise verbindet! 🤘



 
Veranstalter von Rock in Rautheim 2024

Fabrikstraße 1 F
38122 Braunschweig