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Wacken Open Air

Sabaton als weiterer Headliner für das 35. W:O:A bestätigt

Wacken, 14.04.2026 – Die 35. Edition des Wacken Open Air rückt näher, die Vorfreude auf das Jubiläum steigt und dürfte nun noch stärker wachsen, denn zum ohnehin schon prall gefüllten Lineup stößt ein weiterer Hochkaräter. Sabaton werden sieben Jahre nach ihrem letzten Besuch auf den Holy Ground zurückkehren!
 
Sabaton als Band melden sich wie folgt direkt zu Wort: 
"It’s with massive excitement and deep respect that we’re returning to the hallowed grounds of Wacken Open Air in Germany, where we last unleashed our legendary two-stage show in 2019 - an absolutely crazy night! 7 years later we are back and we can't wait to end our summer season by headlining and closing the biggest heavy metal festival in the world, together with the loudest, wildest and most dedicated fans on the planet.
Let's make it another legendary night to remember!"

Längst zählen die Schweden zu den international erfolgreichsten Metal-Acts und genießen einen hervorragenden Live-Ruf. Vergangenes Jahr erschien ihr aktuelles Studioalbum "Legends", gefolgt von einer Arenatour durch Europa, bei der sie eine der aufwendigsten Bühnenproduktionen der Metalgeschichte präsentierten. 2020 waren Sabaton auch Teil des pandemiebedingten Livestream-Events Wacken World Wide.
 
"Wacken und Sabaton verbindet eine lange Geschichte miteinander", so Festivalgründer Holger Hübner"Vor sieben Jahren hat die Band bei uns ihr 20-jähriges Jubiläum gefeiert, jetzt sind wir an der Reihe! Die 35. Ausgabe des W:O:A und Sabaton sind dabei."

Festivalgründer Thomas Jensen fügt hinzu: "Sabaton waren eine Band, die sich sehr viele Fans in den letzten Monaten gewünscht haben. Wir freuen uns, ihnen – und auch uns selbst – diesen Wunsch nun erfüllen zu können. Es wird legendär!“

Für das Wacken gebaut, zum Sammeln gemacht: Catawiki versteigert Märklin-„Teufelszug“ für einen guten Zweck

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Märklin bestätigt weiterhin seine anhaltende Beliebtheit bei Sammler:innen in ganz Europa. Im Jahr 2025 gehörte die Marke mit einem Spitzenwert von Zehntausenden von Suchanfragen an einem einzigen Tag zu den zehn meistgesuchten Spielzeugmarken auf Catawiki, dem führenden Online-Marktplatz für besondere Objekte,. Die stärksten Abnehmermärkte sind Deutschland und die Niederlande.  

Aus diesem Anlass wird nun erstmals ein eigens angefertigtes Märklin-Modell direkt auf der Plattform versteigert.

Bei dem Auktionsobjekt handelt es sich um den Orginal „Devil Train“, der von der Marke für das Wacken Open Air 2025, dem größten Heavy-Metal-Musikfestival der Welt, entworfen wurde und dort vier Tage lang ausgestellt war.

Die Auktion findet vom 4. bis 22. Februar exklusiv auf Catawiki statt. Der gesamte Erlös geht an die DKMS, die Deutsche Knochenmarkspenderdatei. Die gemeinnützige Organisation ist weltweit tätig, um potenzielle Stammzellspender zu registrieren und Blutkrebspatienten eine zweite Chance auf Leben zu geben.

Ein Festival-Original

Der rund drei Meter lange „Devil Train“ ist ein Einzelstück und besteht aus vier Einheiten. Er wurde für Märklins Debüt beim Wacken Open Air 2025 gefertigt und erweitert das Sammlerspektrum auf Catawiki um eine außergewöhnliche Einzelanfertigung.

Für Sammler:innen ist das Modell besonders attraktiv, da es die Nostalgie klassischer Modelleisenbahnen mit hoher Exklusivität verbindet.

Nostalgie und Exklusivität zählen zu den zentralen Treibern im Markt für Spielzeugsammler:innen. Der Zug ist mit auffälligen roten Teufelshörnern ausgestattet – eine Anspielung auf die Heavy-Metal-Ikonografie – sowie mit einem gestalteten Wacken-Design inklusive Festival-Logo.

Nach dem Festival wurde das Modell von Märklin vollständig gewartet und befindet sich in einwandfreiem Zustand.

Ein offizielles Zertifikat bestätigt die Echtheit, Einzigartigkeit und den Einsatz des Modells beim Wacken Open Air. 

„Dieses Modell ist weit mehr als nur eine Modelleisenbahn“, kommentiert Christophe Hendriks Franssen, Modelleisenbahn-Experte bei Catawiki. „Es ist eine einzigartige Kombination aus einer Hommage an die Popkultur und über 160 Jahren Märklin-Tradition.“

Wacken Open Air 2026 - Vorbericht

  • Veranstaltung:
  • Headliner: Judas Priest, Def Leppard, Powerwolf, In Flames
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt: 5th Avenue, 9mm Headshot, Ad Infinitum, Airbourne, Alcest, Alestorm, Alfahanne, Alien Rockin' Explosion, Alien Ant Farm, Allt, Angelus Apatrida, Animals As Leaders, Any Given Day, Arch Enemy, Arroganz, Asrock, Bear Me Creary, Blaas Of Glory, Black Label Society, Black Tish, Bleed From Within, Blood Command, Broken By The Scream, Brunhilde, The Butcher Sisters, Castle Rat, Chaosbay, Corrosion Of Conformity, Crematory, Crimson Glory, Cruachan, Cursed Abyss, Danko Jones, Deafheaven, Def Leppard, Dirty Shirt, Divlje Jagode, Dritte Wahl, Dubioza Kolektiv, Einherjer, Eläkeläiset, Electric Bassboy, Emperor, Employed To Serve, Europe, Evil Jared & Krogi, Expellow, Faun, Finsterforst, Fit For An Autopsy, Focus, Future Palace, The Gathering, Grand Magus, Guilt Trip, Gutalax, H-Blockx, Hackneyed, Hämatom, The Hardkiss, Hardline, Hatebreed, The Haunted, Heartless Human Harvest, Heavysaurus, In Flames, Insanity Alert, Judas Priest, Kadavar, Kärbholz, Katerfahrt, Kim Dracula, Kittie, Kupfergold, Lacuna Coil, Lagwagon, Lamb Of God, Life Of Agony, The Limit, Lovebites, Luna Kills, Mambo Kurt, Manntra, Mantar, Metaklapa, Minotaurus, Mr. Hurley & Die Pulveraffen, Municipal Waste, Nevermore, Nothing More, Of Mice & Men, Orbit Culture, The Other, Our Promise, P.O.D., Paleface Swiss, Paradise Lost, Pig Destroyer, Powerwolf, President, Ricky Warwick, Rose Tattoo, Running Wild, Sagenbringer, Savatage, Saviourself, Saxon, Sepultura, Skyline, Skynd, Stonem, Storm Seeker, Subway To Sally, Temple Of The Absurd, ten56., Therapy?, Thundermother, Thrown, Thy Art Is Murder, Triptykon, Trold, Turbonegro, TuXedoo, Uli Jon Roth, Unzucht, Vanir, Velvet Rush, Vended, Visions Of Atlantis, Vogelfrey, Wacken Firefighters, Wüstenberg, Wytch Hazel, Year Of The Goat, Yngwie Malmsteen, Zeltinger Band., Bild:
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Wenn Anfang August wieder zehntausende Metalheads aus aller Welt in das beschauliche Schleswig-Holstein pilgern, heißt es erneut: Wacken is coming home. Das Wacken Open Air 2026 verspricht schon jetzt eine der vielseitigsten Ausgaben der Festivalgeschichte zu werden – und für das Twilight Magazin ist es ein ganz besonderes Jahr: Bereits zum 27. Mal berichtet unsere Redaktion direkt vom Holy Ground.

Mit einer Mischung aus legendären Szene-Größen, gefeierten Headlinern und spannenden Newcomern bleibt sich das Festival auch 2026 treu. Hochkarätige Acts aus Heavy, Power, Death, Black, Metalcore und Hard Rock sorgen dafür, dass nahezu jede Facette harter Musik vertreten ist. Genau diese stilistische Bandbreite ist es, die Wacken seit Jahrzehnten zur internationalen Leitmesse der Metal-Kultur macht.

Neben den großen Hauptbühnen dürfen sich Fans traditionell auch wieder auf ein dichtes Programm abseits der Headliner freuen: Clubshows, Special-Performances, Signing Sessions, Wacken-Foundation-Acts sowie das bunte Rahmenprogramm aus Metal-Markt, Art-Area, Wrestling, Mittelaltermarkt und Szene-Treffpunkten machen das Festival einmal mehr zu einer temporären Stadt aus Stahl, Schlamm und Zusammenhalt.

Für das Twilight Magazin bedeutet Wacken 2026 zugleich Kontinuität und Leidenschaft: Seit nunmehr 27 Jahren begleiten wir das Festival journalistisch – mit Interviews, Live-Reviews, Fotostrecken, Backstage-Einblicken und Szenereportagen. Kaum ein anderes Event hat unsere redaktionelle Arbeit über so lange Zeit geprägt wie das W:O.

Auch in diesem Jahr werden wir wieder täglich vom Festivalgelände berichten, Stimmen einfangen, Highlights dokumentieren und natürlich jede Menge Bildmaterial liefern. Leserinnen und Leser dürfen sich auf umfassende Berichterstattung direkt aus dem Herzen des lautesten Dorfes der Welt freuen.

Eines steht schon jetzt fest: Wenn die ersten Riffs über die norddeutschen Felder hallen, der Geruch von Grill, Bier und Regen in der Luft liegt und die Metal-Community ihre jährliche Familienzusammenkunft feiert, dann ist Wacken wieder genau das, was es immer war – ein Ausnahmezustand. Und Twilight ist mittendrin.

Rain or Shine – We’ll See You in Wacken!

55 Neue Bands für das Wacken Open Air 2026!

Kurz vor dem obligatorischen Adventskalender lässt es das Wacken Open Air noch einmal so richtig krachen! 55 neue Bands auf einen Schlag - das gab es bisher noch nie!

WACKEN OPEN AIR 2025 - Sonne Regen & großartige Musik: Die beste Metal-Party der Welt nähert sich dem Finale

Savatage, Def Leppard, In Flames, Powerwolf und weitere Bands für 2026 angekündigt  

Vorverkauf ab Sonntagabend um 20 Uhr

EMP und WACKEN OPEN AIR 2025 vertiefen Zusammenarbeit

Europas führender Merch-Spezialist jetzt auch offizieller Partner des Wacken Metal Battle - Deutschland-Finale des Wacken Metal Battle am 17. Juli

Rocklegenden GUNS N’ ROSES kündigen Tour für 2025 an - Tourabschluss auf dem WACKEN OPEN AIR

Rocklegenden GUNS N’ ROSES kündigen Tour für 2025 an - Tourabschluss auf dem WACKEN OPEN AIR
Guns N’ Roses haben heute bekanntgegeben, dass sie 2025 für eine große Europa- und Nahost-Tour wieder unterwegs sein werden. Dabei werden sie den ganzen Sommer über in Stadien und bei Festivals auftreten. An ausgewählten Terminen sind Special Guests wie Public Enemy, Rival Sons und Sex Pistols sowie Frank Carter mit dabei. Die 24-tägige Tournee beginnt am 23. Mai, bei der die Legenden aus LA zum ersten Mal in Saudi-Arabien, Georgien, Litauen und Luxemburg zu Gast sein werden. Bei den Terminen im kommenden Jahr kehren Guns N‘ Roses auch auf bekannte Bühnen in Bulgarien, Serbien, der Türkei, Portugal, Spanien, Italien, der Tschechischen Republik, Deutschland, Großbritannien, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, Polen, Ungarn und Österreich zurück.

TICKETS: Tickets für die Guns N‘ Roses Tour sind ab Dienstag, 10. Dezember, 9 Uhr Ortszeit im Nightrain-Vorverkauf der Band erhältlich. Weitere Vorverkäufe laufen die ganze Woche über, bevor der allgemeine Verkauf am Freitag, 13. Dezember, 9 Uhr Ortszeit auf gunsnroses.com beginnt.

Der Tourabschluss findet auf dem Wacken Open Air statt.

„Dass Guns N’Roses in Wacken spielen, ist ein Traum", freut sich W:O:A-Mitgründer und Vernstalter Holger Hübner im Interview mit „The Bullhead", dem offiziellen Magazin des Wacken Open Air. „Vor fast 40 Jahren haben Thomas und ich die Band zum ersten Mal im Keller unseres Kumpels Gösy gehört, standen Anfang der 90er in Hannover und Bremen als Fans ganz vorne vor der Bühne und nun können wir sie auf unserem eigenen Festival ankündigen. Mehr geht nicht." Auch W:O:A-Mitgründer und Veranstalter Thomas Jensen ist begeistert: „Wir sind stolz, mit Guns N’Roses ein absolutes Highlight setzen zu können. Für uns eine Gelegenheit, die es nur einmal im Leben gibt. Einfach sensationell."

Vom 30. Juli bis 2. August 2025 findet das Heavy-Metal-Festival zum 34. Mal in Wacken in Schleswig-Holstein statt. Die regulären Festivaltickets sind bereits ausverkauft. Fans, die noch interessiert sind, können sich in der offiziellen Warteliste eintragen. 

Ab sofort startet der VVK des limitierten Wacken United Tickets mit neuen exklusiven Benefits. Mehr Informationen dazu gibt es HIER!

Quelle: Wacken Open Air

Wacken Open Air 2024 - Bericht

  • Rating: 0
  • Veranstaltung:
    • Name: WACKEN OPEN AIR, Veranstaltungs - Zeitraum: 02.08.2024 - 04.08.2024, Veranstaltungsort:
      • Name: Wacken, Schleswig-Holstein, Deutschland
      , Tickets - Ausverkauft?: Nein
  • Text / Galerie Block:
    • Datum / Tag: 30.07.2024, : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Source of Rage, Text: Meinen ersten Gig auf dem diesjährigen Wacken Open Airs durfte ich bereits am Dienstagabend gegen 16:00Uhr auf der neunten Bühne des Festivals erleben. Im Fokus des Landgasthofes (Clubbühne LGH) standen die talentierten Sarstedter Source Of Rage, die bereits seit Beginn der ersten Note des Openers, die Menge fest im Griff hatten. Die einstigen Wacken Metal Battle Gewinner für Deutschland von 2019 überzeugten auch bei ihrem zweiten Auftritt auf dem größten Acker der Welt mit ihrem modern angehauchten Melodischen Death Metal wieder auf ganzer Linie. Die drei Brüder Krause und Gitarrist Oliver Roffmann spielten überwiegend Hits aus ihrem aktuellen Album „Witness The Mess“ (2022) und ließen den fast überfüllten LGH regelrecht erzittern. Allen voran Sänger Marko Krause zeigte sich stets publikumsnah und voller Leidenschat, wenn er am äußersten Bühnenrand auf einem Podest mühelos mit den Fans interagierte. Aber auch Gitarrist Oliver feuerte überaus souverän ein Soli nach dem anderen heraus, als wenn die Jungs schon seit über 30 Jahren zusammen Musik machen würden. Die „nur“ 14 gemeinsamen Jahre des Musizierens haben halt deutlich Spuren hinterlassen und zeigten dem Publikum eine sehr gut aufeinander eingespielte Band. Schön war zudem anzusehen, dass fast die ganze Familie der drei Brüder ebenfalls anwesend waren und Papa Krause den ganzen Gig filmisch festhielt. Ein professionell und perfekt aufeinander eingespieltes Team gab mir persönlich den idealen Einstieg in ein gelungenes WOA 2024.
      ....................Daniel
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Source of Rage - Wacken 2024, Fotografen: Faye S @acalltothedreamers, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Source of RAge , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • Datum / Tag: 31.07.2024, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: Tessia, Stage / Bühnenzeit: 18:45-19:05 – Headbangers Stage, Text: Eigentlich sind die Metal Battle Bands für mich in der Regel keine Option, da zumeist andere „große“ Bands parallel spielen und entsprechend interessanter sind. Entsprechend unvorbereitet komme ich mehr oder minder zufällig zur richtigen Zeit vor der Headbangers Stage an, um den Beitrag der Norweger zu sehen (und es soll auch die einzige Metal Battle Band bleiben). Komplett in schwarz und rot gekleidet steht die Band bereits in den Startlöchern, mit Sängerin. Rein optisch erwarte ich nun Symphonic Metal der Marke Nightwish, doch dass dies ein Irrtum ist, soll mir in den ersten zehn Sekunden klar werden. Frontfrau Julie Marie Berthelsen schnappt sich das Mikrofon und legt los, dass auch eine Alissa White-Gluz aufhorchen würde.
      Musikalisch haben wir es ebenfalls mit recht modern klingendem Metal ohne großes Schubladendenken zu tun, da ist mal melodisches Gitarrenspiel der Marke Iron Maiden dabei, dann wieder Stakkato-Moshparts, insgesamt schön treibend!
      Und plötzlich überrascht die Band mit Cleangesang, der quasi aus dem Nichts kommt! Herrlich, so bleibt das ganze auch abwechslungsreich und spricht ein breiteres Publikum an. Mich holen Tessia auf jeden Fall komplett ab, und so bin ich ein wenig enttäuscht, als ich später erfahre, dass es nicht für eine Platzierung beim Metal Battle gereicht hat. Sehr schade, aber keine Schande! Ich hoffe, auch später noch einmal was von Tessia zu hören.

      Setlist:

      The fall of divinity
      Voidwalker
      The great calamity
      Ascension

      ...............Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Tessia, Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Tessia , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Anneke Von Giersbergen, Stage / Bühnenzeit: 19.00 – 20 Uhr - Metal Church, Text: Ein ganz besonderes Konzert der Exra Klasse gab es von der ehemaligen „The Gathering“ Frontfrau.
      Die sehr schön iluminierte „Wacken Church“ bietet ja schon so eine wahnsinnig stimmungsvolle Atmosphäre.
      Als die 51 Jährige Sängerin, nur mit einer Akkustik Gitarre bewaffnet anfing aus ihrer Solokarriere „Lo and Behold“ oder „My Mother said“ zu performen, flossen im Publikum der völlig überfüllten Kirche teilweise die Tränen. Herausragend sang die Holländerin den Black Sabbath Klassiker „Changes“. Ayreon „Valley of the Queens“ Guns N' Roses „November Rain“
      oder Kate Bush „Running up that Hill“
      Abgerundet mit zwei The Gathering Songs „Saturnine“, „The May Song“im Set.
      Eine grandiose Stimmung, die seines Gleichen sucht. Die sympathische Anneke ist sichtlich berührt und Bedankt sich mit witzigen Kommentaren wie:
      „Ich stecke euch in meine Hosentasche und nehme jeden Einzelnen mit nach Hause“
      ..............................Casi
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Anneke van Giersbergen , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: DRONE, Stage / Bühnenzeit: 21:15 – 22:00 – Headbangers Stage, Text: Was 2022 noch als Neuerung eingeführt wurde ist dieses Jahr bereits zum festen Programmpunkt geworden. Der Wacken Wednesday.
      Während sich der auf der Faster Stage die ersten Headliner gegenseitig die Instrumente in die Hand geben, ist auch auf den meisten anderen Bühnen bereits ordentlich was los.
      Wer sich gegen 21:15 vor dem Bullhead City Bereich aufhält, der hört „A Gringo Like Me“, das zeitlose Meisterwerk von Ennio Morricone.
      Die eingeweihten, und das sind an diesem Abend so einige, wissen gleich gibt es richtig was auf die Ohren. „Wir sind Drone – und gleich wird gefickt“ schallt es aus den Lautsprechern als Mutz, Fabian, Felix und Marcello die Bühne betreten.
      Die vier Jungs aus Celle/Hildesheim bilden seit fast 20 Jahren eine enge Gemeinschaft, waren die ersten Gewinner des Wacken Metal Battle 2006.
      Ein wenig wehmütig erklärt Sänger und Gitarrist Mutz: „Wir freuen uns mit euch 17 Jahre Drone zu feiern, auch wenn uns 20 Jahre deutlich lieber wären. Auch wollten wir euch eine neue Single mitbringen, aber leider ist uns da was dazwischengekommen.“
      Wer die Jungs bei Ihrer Postcorona Reunion Show bei Celle Rock City gesehen hat, weiß worauf Mutz anspielt. Damals ging es ihm gesundheitlich so schlecht, dass die langjährige Bandfreundin und Begleiterin Britta Görtz mit auf die Bühne geholt werden musste.
      Dieses Mal jedoch nicht. Nach 45 Minuten verlassen die 4 unter tosendem Applaus die Bühne. Hoffentlich dauert es nicht wieder 8 Jahre bis sich Drone wieder die Ehre geben auf dem Wacken Open Air zu spielen. Meiner Meinung nach könnten Sie dann aber auch gerne auf der Louder Stage am Donnerstag oder Freitag spielen. Die internationale Reputation hierfür sollten Sie mittlerweile haben. Für mich auf jeden Fall einer der Geheimtipps dieses Jahres.

      Setlist:

      Deepest Red
      Motör-Heavy Piss-Take
      Welcome to the Pit
      Format C
      Making Believe
      Boneless
      Theopractical
      Croak in your Waste
      Hammered, Fucked and Boozed

      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: DRONE, Fotografen: Fotograf: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Drone , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Equilibrium, Stage / Bühnenzeit: 22:15 – 23:15 – Wackinger Stage, Text: Nach der Headbangers Stage ging es anschließend mit einem kleinen Umweg über die Faster Stage (In Extremo) ins Wackinger Village, genauer gesagt zur Wackinger Stage.

      Hier angekommen einen guten Platz ausschauen, nicht zu weit vorn, aber auch nicht zu weit hinten. Schnell noch ein Wackenblut am Stand geholt und schnell versuchen zu vergessen, dass man gerade für 0,4 Liter Met mit Kirschsaft so viel bezahlt hat wie sonst nur für einen Kasten Bier.
      Bereits im Vorfeld hatte man mir gesagt, dass mir Equilibrium mit dem neuen Sänger Fabian Getto, bestimmt gefallen würde. Ehrlicherweise hatte ich im Vorfeld nie viel Equilibrium gehört, war aber gerne bereit das Wagnis einzugehen.
      Nach einer guten Stunde Performance kann ich durchaus sagen, dass es sich gelohnt hat, den Weg zur Wackinger Stage auf sich zu nehmen. Auch wenn ich am Anfang befürchtet hatte, dass die im Hintergrund bespielte Faster Stage den gesamten Sound übertönen würde, war die Darbietung von quilibrium zu keiner Zeit gestört. Und auch die Bühnenpräsenz der einzelnen Musiker war beeindruckend. Für mich heißt es also ab sofort mich mehr mit der Band auseinanderzusetzen und mir die bisherigen Alben noch einmal zu Gemüte zu führen.
      Und auch das kommende Album von Ex-Sänger Robert „Robse“ Dahn sollte nicht außer Acht gelassen werden.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Equilibrium, Fotografen: Fotograf: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Equilibrium , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Blind Channel, Stage / Bühnenzeit: 23:15 – 00:00 – Headbangers Stage, Text: Meine erste Challenge dieses Jahr war es am Mittwochabend bis Viertel nach 11 durchzuhalten, um mir die Finnen von Blind Channel anzuschauen.
      Da ich sie bereits auf der letzten Electric Callboy sowie I Prevail Tour, als Vorband gesehen hatte wusste ich was mich erwartet. Dennoch muss ich gestehen, dass es sich seitdem noch ordentlich weiterentwickelt haben. Allerdings bleibt anzumerken, dass die Show sich doch sehr stark an den früheren Elektric Callboy Auftritten orientiert. Auch hier wird mit großen Monitorwänden gearbeitet, auf denen im oberen Bereich das Drumkit sowie der DJ angeordnet sind. Gleichzeitig sorgen die Leinwände dafür, dass der Blick auf die vier restlichen Bandmitglieder eher schwierig wird. Durch das starke Gegenlich lassen sich allerdings auch tolle Showeffekte erzeugen.
      Auch wenn die 6 Finnen mittlerweile auf 4 Alben zurückblicken können, war die Auswahl an eigenen Songs dennoch streng limitiert. Trotzdem schafften sie es mit ihren Coverversionen von „B.Y.O.B.“ von „System of the Down“, „How much is the fish“ von „Scooter“ sowie „Everybody (Backstreets Back“ von den „Backstreet Boys“ das Publikum mitzureißen.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • Datum / Tag: 01.08.2024, : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Corbian, Stage / Bühnenzeit: 11:00 – 11:20 W:E:T Stage, Text: Den Auftakt des Wacken Open Air 2024 Donnerstag bildete der Deutsche Teilnehmer des diesjährigen Wacken Metal Battle. Erfolgreich durch die Vorausscheidungen gekämpft hatten sich „Corbian“, aus Offenbach, welche eine Mischung aus Trash, Black, Death Metal und Hardcore spielen. Sie werden gerne verglichen mit Bands wie „Avatar“, „Amon Amarth“, „At the Gates“, „Heaven Shall Burn“ und „Parkway Drive“.
      Leider reicht es am Ende nicht um unter die ersten 5 zu kommen dennoch würde ich jedem empfehlen ein Auge auf die Jungs zu haben und ihren weiteren Werdegang zu verfolgen. Mich haben sie auf jeden Fall mitgerissen.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: DIO Disciples, Stage / Bühnenzeit: 12.00 – 13.00 Uhr - Louder Stage, Text: Ronnie James Dio hat Musikgeschichte geschrieben und das Genre Rock/Metal mit geprägt. Als Sänger von Rainbow und Black Sabbath wurde er unsterblich. Nach seinem Tot 2010 gründeten die verbliebenen Bandmitglieder DIO Disciples um mit teilweise immer verschiedenen Sängern das Vermächtnis des kleinen Weltklasse Sängers weiter zu tragen. So auch an diesem sehr warmen Donnerstag Mittag. Die Louder stage ist mit überwiegend älterem Publikum sehr gut besucht. Gerade mal so richtig wach geworden ,kam eine Video Einspielung von der Karriere des Großmeisters.
      Bevor die gut eingespielte Band mit „Hoydiver“ den Tag beginnt. Was für ein klasse Einstieg. Als Überraschung kam Trash Ikone Joey Belladonna(Anthrax) und übernahm den ersten Gesangspart.Und das machte er wirklich gut.
      Es folgten unsterbliche Songs wie „The Mob Rules“, Children of the Sea“, „Catch the Rainbow/Stargazer“ als Medley.
      Harte Kost für diese unchristliche Uhrzeit. „Heaven and Hell“, „Rainbow in the Dark“ und das legendäre „We Rock“ wurde dann von Sänger Oni Logan(Lynch Mob) intoniert.
      Als dann noch Wendy Dio ans Mikro geht und sich bei allen Fans auf der Welt für ihre Treue und Loyalität bedankte gab es kein Halten mehr. Starker Auftritt! Obgleich keiner der Sänger bei diesen Songs mit dem großen DIO auch nur annährnd mithalten konnte. Darauf kam es allerdings auch nicht an.
      .......................Casi
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: RAGE, Stage / Bühnenzeit: 16:15 – 17:15 – Harder Stage, Text: Am Donnerstag gegen 16:00Uhr traten Rage bei bestem Wetter auf der Harder-Stage auf. Geboten wurde wieder ein durchweg abwechslungsreiches Set beginnend mit zwei neuen Songs („Cold Desire“ und „Under A Black Crown“) von ihrer aktuellen Doppel-Langrille „Afterlifelines“, gefolgt von drei Klassikern in der über 40-jährigen Bandgeschichte. Die besagten Kracher „Solitary Man“, Black In Mind“ und „Refuge“ brachten dann auch schnell die Menge zum Kochen und zeigten ganz klar, dass viele alte Fans vor Ort waren und somit das Trio dankend abfeierten. Dazu konnte auch Gitarrist Jean Bormann so einiges beitragen. In bester Rockpose brachte er stets seine Spielfreude auf der Bühne bestens und leidenschaftlich zum Ausdruck.
      So freut es auch den geneigten Fan, dass nach vielen Höhen und Tiefen in der Band, wieder ein perfekt aufeinander eingespieltes Trio zu sehen ist, was den Namen Rage zurecht trägt. Auch die restlichen der Zwölf dargebotenen Songs überzeugten auf ganzer Linie, allen voran der hymnenartige „Great Old Ones“ von der 2003er „Soundchaser“-Scheibe. Es folgte nach dem großartigen „End Of All Days“, der wahrscheinlich bekannteste Track der Band.
      Mit „Straight To Hell“ saß plötzlich statt dem Lucky ein befreundeter Axel Schmitt aus Frankenwinheim am Schlagzeug, den man bisher nur als Brotsommelier aus den Medien kannte. Als krönender Abschluss feuerten das Trio infernale noch die obligatorischen Hits „Don’t You Fear The Winter“ und dem mit einem berauschenden Publikumschor versehenden „Higher Than The Sky“ raus.
      In Summe war es ein emotionaler, mitreißender Gig einer Band, die zwar schon seit 40 Jahren auf der Bühne stehen, aber am besagten Wacken-Donnerstag zu keinerlei Sekunde Ermüdungserscheinungen durchblicken ließen. Das nenne ich mal Leidenschaft!
      ......................Daniel
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Uada, Stage / Bühnenzeit: 18:15-19:00 – W:E:T Stage, Text: Uada sind für mich ein nahezu unbeschriebenes Blatt. In irgendeinem Radiostream habe ich „Snakes & vultures“ mal gehört, und ein paar Tage später direkt in den ersten Sekunden wiedererkannt. Ein absoluter Grund, sich die Band auch live anzuschauen, wenn der Wiedererkennungswert bereits nach einmaligem Hören so groß ist. Dabei ist Black Metal eigentlich nicht unbedingt mein Ding. Aber Uada klingen auch nicht wie die üblichen Black Metal Bands, sondern haben viel mehr Ähnlichkeit mit Bands wie Harakiri fo the sky.
      Die 45 Minuten Spielzeit reichen gerade so aus, um fünf Songs zu spielen, zu meiner Freude eröffnen die Herren auch direkt mit Snakes & vultures, sodass ich von der ersten Sekunde an gepackt bin. Schade nur, dass man die Band quasi nicht „zu Gesicht“ bekommt, denn das Marketingkonzept mit den verhüllten Gesichtern wird auch live eiskalt durchgezogen, und so tritt die Band mit Kapuzen auf, die den einzelnen Musikern bis über die Nase hängen. Das sieht zwar cool aus, allerdings bleibt das Bühnenbild dadurch etwas eindimensional, auch wenn das atmosphärisch natürlich absolut passend ist zur Musik. Mit Black autumn, white spring beendet die Band ein überzeugendes Set. Das hätte ich mir gerne auch noch länger angehört.

      Setlist:

      Snakes & vultures
      Djinn
      In the absence Of matter
      Cult of a dying sun
      Black autumn, white spring

      ............................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Uada, Fotografen: Fotograf: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Uada , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: KKs Priest, Stage / Bühnenzeit: 19:00 – 20:15 – Harder Stage, Text: Der ein oder andere mag „KK’s Priest“, die US-amerikanisch-britische Supergroup um den ehemaligen Judas-Priest-Gitarristen K. K. Downing wahrscheinlich als „Judas Priest“ für Arme bezeichnen, aber dennoch hat die Band sicherlich ihre Daseinsberechtigung. Schließlich ist niemand geringeres als Tim „Ripper“ Owens für den Gesang verantwortlich.
      Owens war in den Jahren zwischen 1997 und 2003 Sänger bei „Judas Priest“ bevor er ein Rendezvous bei „Iced Earth“. Aktuell kann man ihn auch bei „Dio Disciples“ am Mikrofon erleben.
      Trotzdem oder gerade deswegen muss man wahrscheinlich sagen, dass, wenn man die Songs mit verbundenen Augen gehört hätte, nicht hätte sagen können ob „KK’s Priest“ oder aber „Judas Priest“ gerade performen. Beide Band sind sich in der Ausführung der Songs und dem Gesang doch sehr ähnlich.
      Auch wenn die Band in den vergangenen fünf Jahren bereits zwei Alben veröffentlicht hat, blieben große Überraschungen eher aus. Eher war es so, dass sich K.K. Downing auf alte Klassiker zurückzog und nur sechs Eigenkompositionen zum Besten gab.
      Als Erfolgsgaranten wählte der gebürtige Brite einige „Judas Priest“-Klassiker für die Setlist. Hierunter waren „The Ripper“, „Night Crawler“ sowie „Breaking the Law“.
      Obwohl das Infield zu diesem Zeitpunkt bereits gut besucht war, wollte nicht so richtig Stimmung aufkommen. Am Ende scheint KK’s Priest doch nur eine „günstige“ Kopie des Orginals „Judas Priest“ zu sein.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Alligatoah, Stage / Bühnenzeit: 19:45 – 21:00 – Louder Stage, Text: Bereits 2022 war der Aufschrei groß als Alligator sein erstes Stelldichein auf der Lauder Stage im Rahmen des Wacken Wednesday gab interessanterweise war die Bühne zu diesem Zeitpunkt allerdings sehr gut gefüllt und der Großteil der Besucher war sehr, sehr textsicher.
      So auch in diesem Jahr: bereits im Vorfeld überschlugen sich die Stimmen darüber, warum denn einen Rap Künstler einen Auftritt auf dem Wacken haben sollte.
      Umso erstaunlicher war es dann am Donnerstag, dass dich der Platz vor der Louder Stage stetig füllte und es nach Beginn des Konzertes so weit war, das sind die Zugänge zur Louder Stage komplett abgesperrt werden mussten, da die Kapazitätsgrenze erreicht wurde. Ein Vorgang den ich in über 20 Jahren Wacken Open Air kein einziges Mal, außer vielleicht bei den Headlinern im Infield, erleben durfte.
      Neben neuen Songs von seinem aktuellen Album „Off“ auf dem im Alligator ein doch deutlich metallastigen Weg einschlägt, dürften natürlich auch die typischen Hits wie zum Beispiel „willst du“ oder „Fuck Rock n Roll“ sowie „Lass liegen“ und „Musik ist keine Lösung“ nicht fehlen. Auch in diesem Jahr zeigte sich das Publikum bei fast allen Songs wieder einmal sehr textsicher.
      Ich würde vermuten, dass wir den feinen Herrn Gator in 2 bis 3 Jahren auf einer der beiden Hauptbühnen Wiedersehen. Wenn schon nicht im Abendprogramm, dann vielleicht doch Freitag oder Samstagnachmittag und dann hoffentlich mit der Unterstützung des einen oder anderen Gastsängers.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Alligatoah, Fotografen: Fotografin: Susanna Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Alligatoah , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Accept, Stage / Bühnenzeit: 20:30 – 22:00 – Faster Stage, Text: Einen ebenfalls gelungenen Auftritt der Stahlschmiede Accept konnte die begeisterte Masse am Donnerstag, den 01.08.2024 gegen 21:00Uhr erleben. Im Zuge der Tour zu ihrer brandneuen Scheibe „Humanoid“ gab‘s auch gleich zu Beginn mit „The Reckoning“ und dem Titeltrack der neuen Platte den perfekten Einstieg in eine Reise durch die Zeit. Von der Gegenwart gings dann gleich 41 Jahre zurück in die Vergangenheit. Mit dem legendären Kracher „Restless And Wild“ sowie „London Leatherboys“ zeigte Wolf Hoffmann und seine Jungs, dass sie auch weiterhin die Absolution haben, diese Songs mit Leidenschaft und Inbrunst zu intonieren. Mit dem anschließenden „Straight Up Jack“ kehrten sie schließlich wieder zurück in die Neuzeit, wobei nach meiner Meinung dieser Song auch bald zum Klassiker avancieren dürfte. Nach „The Abyss“ vom „Blood Of The Nations“ Comeback-Album, gab’s anschließend nochmal ein starkes Medley mit Hits von den 80er Alben „Breaker“, „Restless And Wild“ und „Balls To The Walls“. Auch das restliche Set pendelte zwischen der Ära von Mike Tornillo und Udo Dirkschneider hin und her. Als Höhepunkte sind sicher noch „Fast As A Shark“ und nach „Pandemic“, der Rausschmneißer „Balls To The Walls“ zu nennen, bei dem letztgenannten plötzlich ein Tim „Ripper“ Owens von KK’s Priest auf der Bühne stand. Ebenfalls als imposant anzusehen, war auch das rhythmische Dreiergespann Joel Hoekstra, Uwe Lulis und Wolf Hoffmann, die im vorderen Bereich der Bühne gekonnt und synchron ihre „Äxte“ im Takt mitschwingen ließen. Einziges Manko, die gleiche Setlist gabs für den Verfasser dieser Zeilen bereits auf dem Pyraser Classic Rock Festival Ende Juli zu bestaunen. Vielleicht wäre hier doch künftig mehr Variationsbereitschaft drin.

      ............................Daniel
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Opeth, Stage / Bühnenzeit: 22:00-23:00 – Louder Stage, Text: Die Vorfreude ist immens, sind Opeth doch eigentlich ein Garant für eine absolut packende und perfekte Live-Show. Umso mehr freue ich mich, als ich erfahre, dass die Fans im Vorfeld über die Setlist abstimmen durften (und es erweist sich als für mich absolut nicht schlimm, dass ich das im Vorfeld nicht wusste, die Fans scheinen sich einig zu sein). Mikael Akerfeldt erklärt belustigt, dass der „neueste“ Song, den sie an diesem Abend spielen werden, bereits zehn Jahre alt ist, und das Publikum habe selbst schuld. Nunja, ich selbst hätte vermutlich genau diese Songs genannt, denn so sehr ich das musikalische und kompositorische Genie hinter den letzten Alben zu schätzen weiß, so sehr vermisse ich auch die Opeth, die mir mit knallharten Riffs Nackenschmerzen bereiten. Genau diese gibt es an diesem Abend zu erleben. Mit einer visuell umwerfenden Videoshow auf der Hintergrundleinwand wird das Publikum vor der Louder Stage auf eine Reise mitgenommen, die alle alten Hits der Band beinhaltet, fehlerfrei wie von CD dargeboten wird, und dass Akerfeldt ein unglaublich sympathischer und witziger Frontmann ist, ist auch keine Neuigkeit mehr. Das Konzert kann die Band ohne zu zögern so 1:1 auf DVD pressen, das wird sich verkaufen wie geschnitten Brot. Aber es gibt noch eine Abschluss-Ankündigung von Opeth, ebenfalls auf der Leinwand: die Band geht Anfang 2025 mit ihrem neuen Album auf Tour, und dieses Album wird beworben mit „The growls are back“. Na, wenn das mal kein Verkaufsargument ist für die Leute vor der Louder Stage. Besser kann es heute jedenfalls nicht mehr werden!

      Setlist:

      The grand conjuration
      Demon of the fall
      The drapery falls
      In my time of need
      Heir apparent
      Ghost of perdition
      Sorceress
      Deliverance

      ................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Opeth, Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/opeth , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Scorpions, Stage / Bühnenzeit: 22.15 - 00.00 Uhr - Harder Stage, Text: Der Auftritt, der am häufigsten kontrovers diskutiert wurde, kam von der Hannoveraner Rocklegende.
      2025 feiert die Band ihr 60. Bühnenjubiläum und befindet sich aber schon gefühlt 10 Jahre auf Abschiedstour.
      „Coming Home“ ist seit Jahren ein guter Opener.
      Der 75 Jährige Rudolf Schenker gibt immer noch eine gute Figur ab.
      Ein Mickey Dee an den Drums ist über jeden Zweifel erhaben.
      Matthias Jabs glänzt an den Leads. Doro als Überraschungsgast.
      Eigentlich eine schöne Reise in die Vergangenheit.
      Das Problem liegt allein bei Frontmann Klaus Meine. Er wirkt krank und gebrechlich. Die Stimme vielleicht auch nicht so ganz live, müht er sich fast bewegungslos durch das Set. Respekt und Anerkennung für fast 60 Jahre Bühne ist zweifellos angebracht. Trotzdem stellen sich wohl sehr viele Wackenbesucher die Frage, ob die Band mit so einem Sänger die Grenze vielleicht nicht längst überschritten hat und nun wirklich aufhören sollte. Schade! Eigentlich zünden Songs wie „Blackout“, The Zoo“, „Rock you like a Hurricane“immer noch.
      Sehr schön: Das Instrumental“Coast to Coast“
      Trotzdem hat vielleicht doch alles seine Zeit.

      ...................Casi
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Corvus Corax, Stage / Bühnenzeit: 22:15 – 23:15 – Wackinger Stage, Text: „Die Könige der Spielleute“ so nennen sie sich gerne selbst, auch bekannt als „Corvus Corax“ gaben auch in diesem Jahr wieder ihr Stelldichein auf der Wachinger Stage im Wackinger Village.
      Zu meiner Enttäuschung traten sie dieses Jahr allerdings ohne ein Orchester auf, so dass ich leider nicht in den Genuss der Carmina Burana kam, aber wahrscheinlich hätte dies auch die Bühne gesprengt. Ersatzweise holten sie sich Unterstützung von so manchem Harzer Dämon der sich mit auf der Bühne und später in der Wacken United Area tummelte
      Anfänglich war ich noch ein wenig skeptisch und musste stark überlegen, warum mir die Musik dieses Mal nicht so richtig gefallen wollte. Eine kurze Internetrechercher und Wikikpedia seid dank, dann die Gewissheit. Dank der Trennung von Tanzwut im Jahr 2010 sind Teufel sowie Martin Ukrasvan nicht mehr Teil des Ensembles, wodurch sich natürlich auch die Ausrichtung der Band ein wenig verschob. Ich muss mich also wohl eher den „Oldschool“ Corvus Corax-Hörern zuordnen lassen.
      Da mir jedoch sowohl die Alternative auf der Harder Stage (Scorpions) als auch die auf der Louder Stage (Opeth) nicht wirklich zusagten, blieb ich bis zum Ende des Auftritts
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • Datum / Tag: 02.08.2025, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: Future Palace, Stage / Bühnenzeit: 13:00 – 13:45 – W:E:T Stage, Text: Kurz nach dem Mittag am Freitag war es dann Zeit sich noch einmal zu W:E:T Stage zu bewegen, um sich die drei Berliner von Future Palace anzuschauen.
      Nach ausgiebigem Genuss aus der Konserve waren meine Erwartungen an die Performance recht hoch. Leider muss ich gestehen, dass Sängerin Maria Lessing den Erwartungen nicht gerecht werden konnte.
      Leider blieb ihre stimmliche Performance für meinen Geschmack zu weit hinter den Studioaufnahmen zurück. Auch ihre doch stellenweise sehr komisch anmutenden Bewegungen auf der Bühne sowie das andauernde Herumziehen an Ihrem Oberteil machte das Ganze nicht wirklich besser.
      Nach nur 4 Songs entschied ich mich also mich anderen Bands zuzuwenden, mein Weg führte also früher als erwartet in Richtung Harder Stage.
      Für mich leider eindeutig eine der größten Enttäuschungen des diesjährigen Wacken Open Air 2024.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Future Palace, Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Future Palace , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: The Amity Affliction, Stage / Bühnenzeit: 13:45 – 14:45 – Harder Stage, Text: Nachdem ich „The Amity Affliction“ in den vergangenen zwei Jahren zuletzt in der Hannoveraner Faust sowie der Hamburger Markthalle gesehen hatte, freute ich mich natürlich sehr auf den Auftritt.
      2007 reichte es „nur“ für die Louder Stage, nun sieben Jahre später war die Zeit reif für den Auftritt auf der „grossen“ Bühne. Von Nervosität war bei den Australiern allerdings nichts zu sehen. Sie performten ihr Set mit einer Ruhe als würden sie jeden Tag vor etwas mehr als 10.000 Metal Heads stehen. Auch soundtechnisch hat sich in den vergangenen Jahren einiges bei „The Amity Affliction“ getan. Die cleanen als auch die uncleanen Gesangsparts klingen insgesamt voller.
      Trotz der doch relativ frühen Uhrzeit von Viertel vor 2, war das Infield bei ihrem Auftritt gut gefüllt. Mit im Gepäck hatten die vier Musiker ihre grossen Erfolge „Pittsburgh“, „Drag the Lake“ sowie „Soak me in Bleach“.
      Hoffentlich müssen wir nicht noch weitere sieben Jahre warten, bis „The Amity Affliction“ wieder auf dem Holy Ground einfinden. Für mich klar eine der besseren Bands des Festivals.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Blues Pills, Stage / Bühnenzeit: 13.45 – 14.45 Uhr - Louder Stage, Text: Eigentlich passen die Blues Pills nicht wirklich nach Wacken.
      Kein Metal sondern etwas härterer Blues Rock der 70er. Souliger Gesang und etwas psychedelische Gitarren der Hendrix Ära.
      Ich begrüße allerdings dieses breitere Spektrum mit alternativen Rock Vibes.
      Mit kraftvollen Vocals und Sounds steigen die Schweden um Sängerin Elin Larsson mit „Birthday“ in den frühen, sehr warmen Nachmittag ein.
      Ein Titel aus dem neuen Album, welches schwanger eingesungen wurde.
      Das Publikum nahm es begeistert an. Auch Tracks wie „Don`t you love me“ oder „Top of the Sky“ machten Laune.
      Die klasse Sängerin versprühte Charme und sorgte für fröhlich, gute Stimmung. Man hatte das Gefühl, die Band spielte sich in eine Art Rausch.
      Nach einer Stunde kam die Band glücklich und ausgepauert von der Bühne, wo wir der Sängerin sogar noch persönlich gratulieren konnten.
      ................Casi
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Beast In Black, Stage / Bühnenzeit: 15:00-16:00 – Faster Stage, Text: Es ist warm, die Sonne knallt von oben herab, und Beast In Black gehen auf die Bühne. Eigentlich kenne ich von der Band lediglich den Song Blind and frozen, und schnell stelle ich fest, dass dies auch Gründe hat. Was die Band abliefert, ist amtlich, kann mich aber nicht fesseln, und so sehr man ihnen auch die Spielfreude anmerkt, zumindest bei mir will der Funke nicht überspringen. Als dann besagter Song kommt, stelle ich fest, dass er live deutlich langsamer gespielt wird als auf Scheibe, und das nimmt ihm quasi jegliche Dynamik. Aber das ist alles ganz offensichtlich subjektiv, denn die Leute vor der Bühne sind von Beast In Black begeistert und feiern ordentlich. Für mich ist das ein weiterer Haken auf der „habe ich live gesehen“-Liste, aber nochmal brauche ich das vermutlich erst einmal nicht.

      Setlist:

      Blade runner
      Hardcore
      The fifth angel
      Born again
      Sweet true lies
      Power of the beast
      Die by the blade
      Beast in black
      Blind and frozen
      Cry out for a hero
      One night in Tokyo
      End of the world

      ...................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Beast In Black, Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Beast in Black , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Soil, Stage / Bühnenzeit: 18:00 – 18:45 - Headbangers Stage, Text: Für mich war von Anfang an klar, als ich die Band Ankündigung gesehen hatte, dass dies ein Pflichtermin für mich sein würde. Leider bot sich in den vergangenen Jahren nicht zu oft die Möglichkeit Soil in Europa zu sehen, und dann auch noch mit einer Special Scars Show.
      Gesagt getan 18:00 Uhr vor der Headbanger Stage zusammen mit einem großen Tross anderer voll begeisterter Fans. Ohne viel Federlesen gaben die Amerikaner Vollgas und performten ihr wohl erfolgreichstes Album. Leider wurde dabei auf 2 Songs verzichtet was wahrscheinlich dem engen Slot zuzuschreiben ist. Schön zu sehen war, allerdings das Sänger Ryan McCombss es sich nicht nehmen ließ sich beim letzten Song „Halo“ ins Publikum zu begeben und zusammen mit den anwesenden diehard Fans in den ersten paar Reihen den Song zu performen.
      Die 45 Minuten des Auftritts waren viel zu schnell vorbei und ich hätte nicht übel Lust gleich auf das nächste Soil-Konzert zu gehen.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Soil, Fotografen: Fotograf: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Soil , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Gene Simmons Band, Stage / Bühnenzeit: 19.00 - 20.15 Uhr - Harder Stage, Text: Er war der „Demon“ einer der größten Rockbands dieses Planeten, die letztes Jahr in Rente gegangen sind.
      „50 Jahre KISS“ endet im Dezember 2023 im Madison Square Garden. Doch Herr Simmons kann es einfach nicht lassen. Er muss weiterhin auf großen und kleineren Bühnen stehen, Musik machen, performen und sich darstellen.
      Der 74 Jährige hat allerdings auch sichtlich Spaß an der Sache. Mit einer jungen Band am Start, ganz in Schwarz gekleidet mit NietenHemd gibt es einen schönen Mix aus Kiss Songs, wie
      „Deuce“, „War Machine“, „Should it out Loud“ I Love it Loud“ Tracks aus der Solo Karriere und Cover , „Ace Of Spades“
      Simmons redet viel. Zuviel ...Holt kleine Mädchen auf die Bühne, die dann unangenehme Fragen von ihm gestellt bekommen.
      Was sich der Millionenschwere Superstar dabei gedacht hat, werden wir wohl nie erfahren. Einen Gefallen hat er sich jedenfalls nicht damit getan.
      Kann man nur hoffen, dass es nicht so gemeint war, wie es rüberkam. Peinlich ! Simmons überzieht seine Zeit, schmettert dann aber noch die Alltime KISS
      Hymne „Rock n' Roll all Night“
      Dem Publikum und mir hat es gefallen.
      ......................Casi
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Whitechapel, Stage / Bühnenzeit: 19:00-20:00 – W:E:T Stage, Text: Ich habe mich riesig auf Whitechapel gefreut. Guter Deathcore ist nicht alltäglich, und Whitechapel haben es zudem geschafft, eine gewisse Eigenständigkeit in ihrem Stil zu etablieren. Ich habe Bock auf Party, und so geht es allen anderen vor der W:E:T Stage zu diesem Zeitpunkt ebenso. Die Stimmung im Publikum ist grandios, und als die Band loslegt, ist kein Halten mehr. Es bilden sich sofort Moshpits, und im Lauf des Sets komme ich mir wie beim Workout im Gym vor, so viele Leiber muss ich über meinen Kopf heben. Zugegeben: live ist die Band nicht so tight und präzise wie auf Scheibe, und es wird schon einen Grund geben, warum man auf sämtliche Songs mit Cleangesang verzichtet, was übrigens auch mein größter Kritikpunkt an dem Auftritt ist: Wie kann man nur einen Song wie „When a demon defiles a witch“ einfach nicht spielen? Meiner Ansicht nach ist dies ggf. der größte Fehler, den die Band macht, nämlich Dinge im Studio bringen, die sie live nicht in der Lage sind umzusetzen. Aber das ist letztendlich Jammern auf hohem Niveau, denn nach dem Konzert bin ich kaputt, verschwitzt, ausgepowert, aber unglaublich glücklich.

      Setlist:

      Let me burn
      Forgiveness is weakness
      Brimstone
      We are one
      Black bear
      Prostativ fluid asphyxiation
      Possession
      Ear to ear
      This is exile
      A bloodsoaked symphony
      I, Dementia
      Our endless war
      The saw is the law

      .........................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Whitechapel , Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Whitechapel , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Blind Guardian, Stage / Bühnenzeit: 20.30 – 22.15 Uhr - Faster Stage, Text: Sie gehören schon zum Wacken Inventar. Kaum eine Band stand über die 33 Jahre so häufig auf den heiligen Bühnen, wie die Krefelder Jungs.
      Hansi Kürsch ist immer noch der Anti Star mit der großen Stimme, deckt so viele Facetten ab.
      Epischer Power Metal, der von Sagen, Helden und Drachen erzählt.
      Mein persönlich bester Sound vom ganzen Festival! Vielleicht stand ich auch nur so gut in der 10. Reihe vor der Bühne. Auf verdammt hohem Niveau spielt sich die Kapelle durch ihre gesamte Bandgeschichte.
      Beim „Bard-Song“ und dem super epischen „Valhalla“ singt das gesamte Infield.Wie schon so oft in der Vergangenheit. Fantastisch! Das ist Wacken!
      ................Casi
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Korn, Stage / Bühnenzeit: 22:30-00:00 – Harder Stage, Text: Was hilft besser gegen Erschöpfung als eine Verjüngungskur? Richtig, gar nichts, und so stehe ich um 22:30Uhr vor der Harder Stage. Die ersten Töne von Korn erklingen, es dauert nicht lange und *schwupps* bin ich wieder Mitte 20. Jonathan Davis hat mit seiner Band eine Setlist zusammengestellt, die keine Wünsche offen lässt und schon in den ersten Minuten klar macht, dass wir vermutlich auf keine Klassiker verzichten müssen. Überrascht stelle ich fest, dass ich, obwohl ich die Band seit Anfang der 2000er nicht mehr höre, immer noch unglaublich Text-sicher bin, die Präsentation auf der Bühne kommt modern daher, mit jeder Menge grellen Lichtern und ohne irgendwelche Pappmaschee-Aufbauten. Es ist allerhöchste Zeit, die gerade frisch gewonnene Energie wieder in Bewegung umzusetzen. Danke, Korn, für diese Reise in die Vergangenheit. Auf Tour würde ich mir das vermutlich nicht extra geben, aber so auf einem Festival macht das unglaublichen Spaß. Selbst Blind, den allerersten Song des Debütalbums bringt die Band, und als dann nach neunzig Minuten das Set mit Freak on a leash endet, bin ich durchweg zufrieden.

      Setlist:

      Rotting in vain
      Here to stay
      D.I.D.A.S
      Clown
      Start the healing
      Good god
      Blind
      Got the life
      Falling away from me
      Coming undone
      Somebody someone
      Yáll want a single
      Shoots and ladders
      Twist
      Divine
      Freak on a leash

      ......................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • Datum / Tag: 03.08.2024, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: Raven, Stage / Bühnenzeit: 12.45 – 13.45 Uhr - Harder Stage, Text: Wieder ein „Mittags Konzert“ . Zum Einstieg in den Tag! Raven ist ein Britishes Urgestein, welches seit 1974 gegründet, 10 Jahre später dann zum New Wave Of British Heavy Metal angehörte.
      Bis heute haben sie den Status einer kleinen Nischen Band nie verlassen. Ohne sich anzubidern ziehen sie ihr Ding gnadenlos durch. Aber genau das macht sie so symphatisch.
      Ehrlich ! Geradeaus ! 50 Jahre Metal ! Mit einem stark von Lasse Lammert in 2023 produzierten Album im Gepäck, geht es dann auch mit „Destroy all Monsters“, „Hellpatrol“los.
      Die beiden Brüder John und Mark Gallagher sind hoch motiviert.Sorgen im Publikum für Staunen. Sind die älteren Herren doch sehr agil auf der großen Bühne. Doch genau da liegt der Kritikpunkt.
      Die Band wirkt irgendwie verloren und würde eigentlich viel besser auf eine kleinere Bühne passen.
      Desweiteren war es wohl das lauteste Konzert des Festivals. Leider Zu laut ! Schade!
      .............................Casi
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Testament, Stage / Bühnenzeit: 17:45-19:00 – Harder Stage, Text: Zeit für etwas traditionellen Thrash Metal. Was gibt es da für eine bessere Wahl als Testament? Die Veteranen des Bay Area Thrash haben eine gelungene Mischung aus gefühlt wenig neuen und vielen alten Songs im Gepäck, Chuck Billy ist stimmlich scheinbar ein wenig angekratzt, aber trotzdem guter Dinge. Auch ohne halben Mikrofonständer ist er ein absoluter Virtuose auf der Luftgitarre, wie er ein ums andere Mal beweist. Ich empfinde das immer als eine Mischung aus „Old School Coolness“ und „Fremdscham“, aber mittlerweile wäre es schon komisch, wenn er das nicht mehr machen würde. Eine Band wie Testament ist ansonsten nicht unbedingt für außergewöhnliche Bühnenshow bekannt, das Bühnenbild mit stimmungsvollem „Inferno“-Backdrop und passenden Boxenverkleidungen sowie Egorisern macht aber einiges her. Testament liefert voll ab und bietet genau das, was man nach all den Jahren von ihnen erwarten darf.

      Setlist:
      Eerie inhabitants
      The new order
      Apocalyptic city
      Raging waters
      The preacher
      The haunting
      Trial by fire
      First strike is deadly
      A day of reckoning
      Do or die
      O.T.L.O.D.
      Alone in the dark
      Disciples of the watch
      Over the wall
      Into the pit

      ....................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Motionless In White, Stage / Bühnenzeit: 19:00-20:00 – Louder, Text: Motionless in White hatte ich eigentlich gar nicht auf dem Zettel, und ich konnte ihnen letztendlich auch nicht meine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken, da parallel ein weiterer Top-Act auf einer der Hauptbühnen spielte. Nichtsdestotrotz habe ich zumindest ein paar Songs mitgenommen, bevor ich zu einer gänzlich anderen Stimmung wechseln musste. Moderner Metalcore, gepaart mit Clown-Schminke, Maskierung und einem unglaublich überzeugenden Frontmann ergibt jedenfalls ein richtig gutes Konzert. Motionless In White haben ihr Publikum von der ersten Sekunde an voll im Griff, die Leute zeigen sich textsicher und gehen direkt mit, während die Band Vollgas gibt. Einen Augenblick hadere ich, ob es nicht vielleicht doch eine Option ist, einfach hier zu bleiben, aber dann gibt die Speicherkarte der Kamera den Geist auf und damit hat man das Argument gefunden, warum es doch Zeit ist, vorzeitig zu gehen. Sehr schade eigentlich...

      Setlist:

      Meltdown
      Sign of life
      Thoughts & prayers
      Headache
      Masterpiece
      Slaughterhouse
      Rats
      Break the cycle
      Immaculate Misconception
      Reincarnate
      Anothe life
      Scoring the end of the world

      ............................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Motionless In White, Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Motionless in White , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Behemoth, Stage / Bühnenzeit: 19:15-20:30 – Faster, Text: Während wir gedanklich noch ein wenig betrübt sind, dass wir so schnell bei Motionless In White den Abflug machen müssen, werden wir musikalisch und optisch schon auf dem Weg zu den Hauptbühnen tröstend in Empfang genommen. Behemoth sind aktuell, was Black Metal betrifft, einfach eine unglaubliche Macht. Das ist bedrückend und beeindruckend zugleich, was da auf der Bühne passiert. Die Band ist selbstverständlich bleich geschminkt (so richtig nach Klischee-Corpsepaint sieht das trotzdem nicht aus), Nergal starrt mit psychopatischem Blick in die Menge, irgendwann steht er plötzlich in einem „Anti-Papst“-Kostüm da (und der aufmerksame Beobachter sieht, dass das eine Kreuz an seiner Mütze falsch herum (also richtig rum) hängt), die Band spuckt Kunstblut aus, regelmäßig stoßen Flammen aus der Bühnenfront... Ein kalter Schauer geht dem Publikum über den Rücken, und das bei den sommerlichen Temperaturen. Das ist schon eine Ansage. Kann das noch eine Band toppen an diesem Abend?

      Setlist:

      Once upon a pale horse
      Ora pro nobis Lucifer
      Conquer all
      Ov fire and the void
      Cursed angel of doom
      Christians to the lions
      Demigod
      The deathless sun
      Blow your trumpets Gabriel
      Bartzabel
      No sympathy for fools
      Chant for Escaton 2000
      O father o satan o sun

      .........................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Behemoth, Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Behemoth , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Flotsam And Jetsam, Stage / Bühnenzeit: 21:15-22:15 – W:E:T Stage, Text: Wir bewegen uns zur W:E:T Stage, um dort auf andere Gedanken zu kommen nach dieser Black Metal Vollbedienung von Behemoth, denn so will man in der Nacht ja nicht ins Auto steigen. Flotsam And Jetsam scheinen da eine gute Wahl zu sein. Mit über 40 Jahren Erfahrung auf dem Buckel ist die Band alles andere als neu, die Musik klingt insgesamt auch wie aus den 80ern. Speed / Thrash Metal steht auf dem Zettel, und was die Band um Sänger Eric „A.K.“ Knutson da abliefert, ist technisch absolut überzeugend. Dreams of Death ist an diesem Abend mit gerade einmal 19 Jahren der neueste Song, den die Band spielt, die restlichen Titel sind allesamt aus den 80ern. Aber genau das ist es ja auch, was die Leute im Publikum hören und sehen wollen. Ansonsten bietet die Live-Performance keine großen Überraschungen.

      Setlist:

      Hammerhead
      Dreams of death
      Desecrator
      I live you die
      She took an axe
      No place for disgrace
      Doomsday for the deceiver

      ....................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Amon Amarth, Stage / Bühnenzeit: 20:45 – 22:30 – Harder Stage, Text: Der eigentlich für das Jahr 2023 erwartete Headliner, schließlich war damals das Thema Wikinger, überzeugte auch dieses Jahr wieder einmal mit einer eindrucksvollen, wenn auch sehr spartanischen Show auf der Hauptbühne.
      Ein Hit folgte auf den anderen. Neben „Guardians of Asgard“ und „Pursuit of Vikings“ durften auch „Death in Fire“ und der aktuelle Hit „Heidrun“ natürlich nicht fehlen.
      Besonders beeindruckend war wieder einmal, wie sich zahllose Menschen bei „Put your back into the Oar“ freiwillig auf den zum Glück trockenen Boden setzen, um einen Ruderpit zu starten. Was anfänglich mehr ein Zufallsereignis einiger Fans war, entwickelt sich mittlerweile immer mehr zu einem festen Bestandteil jeder Amon Amarth Show.
      Während „Way of the Vikings“ kamen dann auch die bereits von anderen Touren bekannten Jomsviking zum Einsatz und zeigten einen beeindruckenden Schwertkampf auf der Bühne.
      Den Abschluss bildete der Kampf zwischen Heg oder vielleicht doch Thor und der Midgard Schlange.
      Nach nach ihrem epischen Auftritt 2004 nachts um 2 zeigten die Mannen um Johan Hegg auch dieses Jahr wieder einmal, warum sie zu den Größen des Melodic Death Metal gehören, und immer größere und ausverkaufte Touren spielen. Ein Konzertbesuch ist auf jeden Fall anzuraten, zumal die 5 Schweden aktuell auf Ihrer „Heidrun over Europe“ Tour unterwegs sind.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Amon Amarth , Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Amon Amarth , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Architects, Stage / Bühnenzeit: 23:00 – 00:15 – Faster Stage, Text: Das Wacken Open Air war schon immer ein Ort für Experimente und andere Musikrichtungen des Metal, ihren Einzug halten, so auch 2024. in diesem Jahr lag der Fokus eindeutig auf Metalcore. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Architects einen Auftritt hatten.
      Nicht nur dass der Slot um 23:00 Uhr am Samstagabend sowieso schon sehr schwer zu bespielen ist, da viele Leute sich bereits in Aufbruchstimmung befinden und das Festival Gelände und den Campingplatz verlassen, direkt hinter den Death Metal Titanen von Amon Amarth zu spielen macht die Sache nicht einfacher.
      Nachdem das Infield während der bereits genannten Amon Amarth noch bis zum Bersten gefüllt war leerte es sich leider vor Beginn des Architects Auftritts schlagartig.
      Von den vormals bestimmt 70 bis 80000 Zuschauern verblieb vielleicht noch die Hälfte. Doch davon ließen sich die vier Briten aus Brighton nicht unterkriegen und zeigten eine beeindruckende Performance.
      Pluspunkte sammelte Sänger Samual David Carter mit seinem Deutschland Trikot sowie der geradezu explosiven Show welche durch diverse Pyros sowie die großflächigen Leinwänden unterstützt wurde.
      Für mich definitiv eines der Highlights dieses Jahres und die 75 Minuten des Auftritts verflogen nur so.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Architects, Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Architects , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Hämatom vs. Finch, Stage / Bühnenzeit: 00:30 – 01:30 – Harder Stage, Text: Ich muss zugeben auch ich war sehr skeptisch, als ich gelesen habe, dass es dieses Jahr auf dem Wacken Open Air ein Battle zwischen „Hämatom“ und dem Deutsch Rapper „Finch“ geben sollte. Dieser wurde sogar extra samt seiner Entourage per Helikopter aus der Wuhlheide in Berlin eingeflogen, wo er am selben Abend ein Konzert gespielt hatte.
      Aber was soll's man muss sich auch mal auf neue Sachen einlassen können, schließlich haben Hämatom damals auch zusammen mit „Trailerpark“ eine sehr gute Performance abgeliefert als sie den Song „Bleib in der Schule“ gecovert haben.
      Um das Publikum in die richtige Stimmung zu bekommen haben sich Hämatom für ihren Auftritt etwas ganz Besonderes einfallen lassen: beide „Bands“ wurden wie bei einem Boxkampf in zwei gegenüberliegenden Ecken angekündigt. Anschließend betraten sie die Bühne, welche durch eine ja Mauer aus Styropor geteilt wurde.
      Das „Battle“ gestaltete sich hierbei relativ einfach: Hämatom performten „Wir sind Gott“, „Wir sind keine Band“ sowie „Ich hasse dich zu lieben“ bevor sie den Finch Song „Tattoo“ coverten.
      Anschließend wurde die Mauer während der gemeinsamen Performance von „Looking for Freedom“ von „David Hasselhoff“ eingerissen. Den gemeinsamen Abschluss der Performance bildeten „Ficken unseren Kopf“, „Liebe auf der Rückbank“, „Abfahrt“ sowie „Es regnet Bier“.
      Abschließend bleibt zu sagen, dass sowohl die Band als auch die Veranstalter die dies möglich gemacht haben, den richtigen Riecher gehabt haben. Auch wenn es im Vorfeld viele negative und kritische Stimmen gab, so war der Zuspruch doch enorm. Klar waren bereits viele Besucher bereits wieder auf dem Campground oder auf dem Weg nach Hause, dennoch musste sich die Zuschauerzahl, vor allen Dingen zu der späten Uhrzeit, nicht unterordnen.
      .....................Björn
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Insomnium, Stage / Bühnenzeit: 23:45-00:45 – W:E:T Stage, Text: Time to say goodbye. Mit Insomnium haben wir uns eine unserer Lieblingsbands als Abschlusskonzert ausgesucht, und man bekommt genau das, was man erwartet hat. Stimmungsvolle Gitarrenarbeit, kratzige Stimme, Melodien zum Träumen im atmosphärischen Melodic Deathmetal-Gewand. Insomnium schaffen es, ihre Musik in den Mittelpunkt zu schieben und einen vergessen zu lassen, dass man mit Tausenden von Leuten vor einer Festivalbühne steht. Mit Gastgitarrist und Sänger Tomy Laisto funktioniert die Band uneingeschränkt gut, und wäre dies nicht extra hervorgehoben worden, wäre es mir vermutlich nicht einmal aufgefallen (ich bin aber auch ganz schlecht im Gesichter merken). Frontmann Niilo Sevänen zeigt gleich mehrfach seine unglaublichen Deutsch-Kenntnisse (Bitteschön, Dankeschön, Wunderschön) und stellt auch zweimalig die Band als Insomnium vor, vermutlich um sicherzustellen, dass auch die Leute, die später dazu gestoßen sind, wissen, wen oder was sie sich da anhören. Unterm Strich ist und bleibt Insomnium zwar eine Band, die man besser zu Hause auf dem Sofa mit Kopfhörern genießen sollte, aber als (ich zitiere) wunderschönen Abschluss eines tollen Festivals kann man das auf jeden Fall uneingeschränkt weiterempfehlen.

      Setlist:

      1696
      Valediction
      White christ
      Unsung
      Lilian
      And bells they toll
      The witch hunter
      Mortal share
      The primeval Dark
      While we sleep
      Heart like a grave

      .........................Matthias
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Insomnium , Fotografen: Fotografin: Susanne Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2024/Insomnium , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Ja, Titel: FAZIT, Text:
      Pro Björn
      Für mich ein absolutes Pro in diesem Jahr Wacken Open Air: Das neue Anreisekonzept mit Access Pass und verschiedenen Routen. Ja, im Vorfeld wurde viel diskutiert und gemeckert, vor allen Dingen über den Fakt, dass die Access Pässe für die einzelnen Tage limitiert waren (dies hätte man im Vorfeld ein wenig besser kommunizieren können).
      Auch ich war am Anfang ein wenig skeptisch, zumal ja auch nicht wirklich klar war, wo die einzelnen Routen langführen, und ob dieses vielleicht zu deutlich längeren Wegen führen würde.
      Rückblickend muss ich allerdings sagen: Ich hatte in meinen mehr als 20 Jahren Wacken Open Air noch nie eine so entspannte Anreise wie in diesem Jahr. Allerdings hätte man an der Abreise vielleicht noch ein wenig feilen können, da es hier dann doch zu erheblichen Verzögerungen gekommen ist.
      Zweite erfreuliche Neuerung: Die Pissoirs im Bereich der Faster und Harder Stage waren nicht mehr auf Podesten angebracht, sondern ebenerdig, was bei fortgeschrittenem Alkoholkonsum den einen oder anderen Unfall zu vermeiden half.
      Dritte positive Neuerung: Bauer Uwes Garten – noch nie war sein Camp aufstellen so entspannt. Und keiner lief das Festival über durch das Camp – es waren überall genügend Wege vorhanden. Allerdings ist der Preis schon sehr hoch, vor allem wenn man Anfang der 2000er Jahre zurückdenkt, als solche „Gruppenreservierungen“ noch kostenlos vorgenommen wurden. Für das Jahr 2025 kann man nur hoffen, dass die Gebühren für die einzelnen Access Pässe bereits im Parzellenpreis enthalten sind.

      Kontra Björn
      Ehrlicherweise fällt mir praktisch nichts negatives ein, was ich hier anmerken kann. Einzig die stellenweise doch sehr hohen Lebensmittelpreise an den Ständen könnten angeprangert werden.
      5,50 € für 0,4 Liter Bier ist schon nicht günstig, aber 10,50 € für 0,4 Liter mit Kirschsaft gestrecktem Met sind nicht in Ordnung. Auf der anderen Seite kann man natürlich sagen das Angebot und Nachfrage den Markt regeln und es gab sicherlich genügend Leute die bereit sind diese Preise zu zahlen.
      Dennoch könnte der Veranstalter meiner Meinung nach hier noch ein wenig regulierend eingreifen.


      Fazit Matthias
      Ich habe im Vorfeld für mich persönlich nicht so viele Highlights unter den Bands gesehen, aber unterm Strich ist doch das Highlight an und für sich das Festival selbst und nicht irgendwelche Bands, und wer bei solch großer Vielfalt und paralleler Auswahl nichts für sich findet, der sollte vielleicht hinterfragen, ob ein Metalfestival der richtige Ort für einen sind. Gerade diese vielen parallel laufenden Konzerte empfinde ich aber zunehmend als größtes Problem in Wacken, denn es vergeht nicht ein Jahr, wo ich nicht inzwischen hinterher ein wenig enttäuscht bin, dass ich zugunsten von Band A auf Band B verzichten musste. Hier ist gefühlt manchmal einfach weniger dann doch mehr. Auch die zunehmende Bedeutung der LGH-Stage sehe ich schwierig an, denn hier muss man wirklich gezielt aufschlagen, um eine Band zu sehen, und dafür verzichtet man dann bewusst auf diverse andere, allein schon wegen der Strecke. Wo früher die Kern-Festivaltage Freitag und Samstag waren, muss man inzwischen schon mindestens Mittwoch früh anreisen, um nichts Wichtiges zu verpassen, und selbst da ist man schon recht spät dran. Aber all das ist natürlich Jammern auf sehr hohem Niveau, denn genau das macht das Wacken Open Air letztendlich zu einem der größten Metalfestivals der Welt. Rain or Shine? Dieses Jahr war es hauptsächlich die Sonne, die sich zeigte, der kurze Regenschauer am Samstag brachte eher eine willkommene Abkühlung und zerstörte nicht binnen Minuten die Konditionen auf dem Infield oder den Campingflächen. So darf es nächstes Jahr gerne wieder sein! Wir sind voll auf unsere Kosten gekommen, und freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

      Fazit Daniel
      In Summe war für mich das Wacken Open Air 2024 wieder ein durchweg gelungenes Festival mit einem abwechslungsreichen und ausgewogenen Billing. Die anfänglichen Sorgen durch den Wechsel des Investors waren zu keiner Zeit zu spüren. Vielmehr war die Organisation vorbildlich und das Ganze noch besser strukturierter und durchdachte, als noch die Jahre zuvor. Das lag sicher am Anreisechaos vom letzten Jahr, woraus man aber bestens gelernt hat und durch die Vergabe der Access-Pässe in diesem Jahr auch vorbildlich reagiert hat. Der Anreisestau blieb aus, es gab sogar teilweise Beschwerden, alles würde zu reibungslos von statten gehen, man hätte viel zu früh sein Bändchen, ohne dass man neue Kontakte knüpfen konnte. Zudem blieb auch das ersehnte schlechte Wetter aus – was für ein Drama! Bei der Größe eines Festivals muss einfach alles gut durchstrukturiert sein und diesmal war es einfach perfekt. Wie ich gelernt habe, gibt es seit 2024 sogar ein bestens agierendes Krisenmanagement. Natürlich hat das alles den kommerziellen Beigeschmack, aber auch das ist mit der Größe zu erklären. Jeder möchte schließlich vom großen Kuchen profitieren. Und der Kuchen war auch dieses Mal gewaltig, so dass ich beispielsweise mit dem Fahrrad von unserem Campingplatz zum Camperpark eine gute halbe Stunde unterwegs war. Als Vor- und Nachteil ist sicherlich wie immer die Fülle an Möglichkeiten zu nennen, die sich auf Grund der Größe und Anzahl der Bühnen, sowie Rahmenprogramm ergeben. Wer Hummeln im Arsch hat und nicht lange an einer Stelle verweilen kann, bekommt somit die Vollbedienung je nach Vorliebe und Wunsch alles sehen und machen zu können. Nachteilig ist sicherlich, dass man nicht überall zeitgleich sein kann. So kann es schon mal vorkommen, dass man die geliebte Band und selten gesehene Freunde einfach verpasst. Hauptkritikpunkt ist für mich allerdings das Mobilfunknetz O2 zu nennen, das war so dermaßen schlecht, dass es auf dem Infield trotz aufgestellten Sendemasten zu keinerlei Netzverbindung kam. Das können die Veranstalter sicherlich besser. Aber in Summe überwiegen die Vorteile und die sind bekanntlich zahlreich (u.a. 9 Bühnen, abwechslungsreiches Billing, riesiger Metal Markt, umfangreichen Rahmenprogramm, imposante Licht-, Bühnen- und Dronenshow, lebendiges Dorfleben, entspanntes Schwimmbad, etc.). Das sind die Gründe, warum wir auch alle das nächste Jahr wieder vor Ort sein werden!
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
  • Headliner: Blind Guardian<br /> Korn
  • Besucheranzahl: 85.000
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt: 5th Avenue, Accept, Alcatrazz, Alligatoah, Amon Amarth, Ankor, Anneke van Giersbergen, April Art, Aquilla, Archaic, Architects, Armored Saint, As Everything Unfolds, Asagraum, Asenblut, Asrock, Avantasia, Ax ‘N Sex, Axel Rudi Pell, ÆoniK, Bai Bang, Baroness, Beast In Black, Beasto Blanco, Beguiler, Behemoth, Betontod, Blaas of Glory, Black Sabbitch, Black Tooth, Blackbriar, Blind Channel, Blind Guardian, Blues Pills, Bokassa, Brutus, Bülent Ceylan, Bury Tomorrow, Butcher Babies, Cherie Currie, Chuan-Tzu, Corvus Corax, Cradle of Filth, Crisix, Crystal Viper, Dear Mother, Deimos Dawn, Die Habenichtse, Dokken, Doomsday Astronaut, DragonForce, Drone, Einherjer, Embryonic Autopsy, Emil Bulls, Endstille, Equilibrium, Etterna, Evile, Extrabreit, Exumer, Feuerschwanz, Fiddler's Green, Five Penalties, Fleshless Entity, Flogging Molly, Flotsam and Jetsam, Future Palace, Gaupa, Gene Simmons, Girlschool, Growling Creatures, Half Me, Hämatom, Heidevolk, Hellripper, Hirax, Hitten, Ignea, In Extremo, Incantation, Infected Union, Info, Inherited, Insomnium, Jaya The Cat, Jesus Piece, Jet Jaguar, John Coffey, Jungle Rot, Junkwolvz, Karabiner, Kasck, KK's Priest, Knorkator, Koenix, Korn, Kupfergold, Liv Kristine, Massive Wagons, Mayhem, Messiah, Metaklapa, Misery Oath, Mister Misery, Motionless in White, Mr. Big, Nachtblut, Necrotted, Objector, Oomph!, Opeth, Paddy and The Rats, Pain, Paramena, Persefone, Phantom Excaliver, Planet Of Zeus, Portrait, Poseydon, Prey for Nothing, Primal Fear, Primordial, Rage, Raven, Red Fang, Robse, S.D.I., Scorpions, Sebastian Bach, Shredhead, Skeletal Remains, Skiltron, Skyline, SOiL, Sonata Arctica, Source of Rage, Spiritbox, Sunken State, Suzi Quatro, Svartsot, Swartzheim, Sweet, Tankard, Tessia, Testament, Textures, The 69 Eyes, The Amity Affliction, The Baboon Show, The Black Dahlia Murder, The Darkness, The Waltons, The Warning, Thyrfing, Tina Guo, Tragedy, Trelldom, Tri State Corner, Turbowitch, Uada, Uli Jon Roth, Unleash The Archers, Van Canto, Vanaheim, Varang Nord, Vio-Lence, Vogelfrey, Voidwomb, Vreid, Wacken Firefighters, Walkways, Wasted Land, Watain, Whitechapel, Wolf, Xandria, Zebrahead, Bild:
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Das Twilight Magazin-Team war auch in diesem Jahr wieder live dabei, als das legendäre Wacken Open Air seine Pforten öffnete und die Massen mit einem unvergesslichen Line-up und einmaliger Atmosphäre begeisterte. Mit Schlamm an den Stiefeln, Adrenalin in den Adern und Kameras im Anschlag haben wir uns mitten ins Geschehen gestürzt, um die Magie dieses einzigartigen Festivals für euch einzufangen.

Wacken Open Air 2023 - Bericht

  • Rating: 14
  • Veranstaltung:
    • Name: Wacken Open Air, Veranstaltungs - Zeitraum: 02.08 - 05.08.2023, Veranstaltungsort: , Tickets - Ausverkauft?: Nein
  • Text / Galerie Block:
    • Datum / Tag: 02.08.2023, : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Beyond The Black, Text:

      Nach 2019 kamen Beyond The Black nun ein weiteres Mal nach Wacken. Damals teilweise kontrovers diskutiert, lieferte die Band, die um Jennifer Haben komplett ausgetauscht wurde, eine sehr starke Performance ab. 2019 noch vor der Harder-Stage mit voller Hütte, ging es nun auf die Louder-Stage. Wieder mit voller Hütte, aber dafür zu späterer Abendstunde, sodass Lichteffekte, Feuerfontänen und Pyros perfekt zur Geltung kamen. Die Songauswahl konnte sich ebenfalls sehen lassen, obwohl ich beim Anfang des Sets schmunzeln musste: Waren „Lost In Forever“ und „Songs Of Love And Death“ schon 2019 an zweiter und dritter Stelle zu finden, ebenso der letzte Song „Halleluja“. Ebenso waren „In The Shadows“, “ Shine And Shade“, “When Angels Fall” wieder mit von der Partie. Das aktuelle Album „Beyond The Black“ wurde natürlich mit „Is There Anybody Out There?“ als Opener bedacht, „Reincarnation“, „Dancing In The Dark“ „Free Me“ folgten. Obwohl es die Band erst seit 2014 gibt, können die Musiker bereits auf 5 Studioalben zurückblicken, aus denen man für ein solches Live-Set aus dem Vollen schöpfen kann. Die Meute vor der Louder-Stage war sichtlich zufrieden und feierte die Band richtig ab. Kleine Anekdote am Rande: Ex-Bassist Stefan Herkenhoff, der 2021 die Band verließ, stand zeitgleich mit DORO auf der Harder-Stage.

      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Broilers, Text: Nach vielen Jahren kamen nun auch die Broilers zurück nach Wacken. Und sie hatten Glück, dass es am Mittwoch Nachmittag eine Regenpause gab, sodass sich das Infield vor der Faster-Stage richtig gut gefüllt hatte. Diese Gelegenheit nutze ein top gelaunter Sammy Amara und startete eine riesen Party mit eigenen Hits, aber auch mit einigen Coverversionen von z.B. „Breaking The Law“ von Judas Priest oder „Walking On Sunshine“ (passend zur Wettersituation) von Katrina And The Waves. Den Metalheads und Punkfans wurde eine gut sortierte Setlist des gesamten Schaffens der Band geboten, wobei die aktuelleren Alben „Vanitas“ und „Puro Amor“ natürlich mit den meisten Songs bedacht wurden., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Carsten Brand , Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Broilers , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Skyline, Text: Skyline, die ewige Wacken-Band und mit der 1990 alles in der „Kuhle“ in Wacken begann. Wer in den letzten Wochen Notiz von der Entstehungsgeschichte des Festivals genommen hat und somit „Legends Of Wacken“ sehen konnte, weiß, dass Cheffe Thomas Jensen damals den Bass bedient hatte, bevor er und Holger Hübner ihre Jobs sausen ließen und Chefs des größten Heavy Metal Open Airs der Welt wurden. Es hätten sich sicherlich die meisten der Metalheads gefreut, wenn Thomas Jensen zu Ehren der Serie auch noch mal auf die Bühne gekommen wäre, aber als Skyline spielten, hatte Thomas im Pressezelt einen von vielen Terminen an diesem Wochenende. Wie jedes Jahr eröffnete die Band am Donnerstag den musikalischen Reigen auf der Harder-Stage, die von den Fans leider nur spärlich aufgesucht wurde. Dennoch ging es gleich mit ihrer stampfenden Hymne „This Is W:O:A“ los. Weiter ging es mit „Panama“ von Van Halen, „It´s A Long Way To The Top” von AC/DC, “Love Gun” von Kiss, „Numb” von Linkin´Park und „Nothing Else Matters“ von Metallica. Gut gespielte Cover-Versionen, die man schon mal als kleine Anheizer für alle weitere Acts betrachten konnte.
      Ein durchweg gelungener Auftritt einer eigentlich viel zu unterbewerten Hardrock Truppe.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Carsten Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Skyline , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Mutz & The Blackeyed Bandits, Text: Moritz „Mutz“ Hempel gehört zum WOA wie Lemmy oder die Chefs selber. Seit 18 Jahren ist der Mann aus Celle nun schon dabei und begeistert die Menschen immer wieder mit seiner Musik aus alten „Drone“-Tagen als Musiker oder (was die meisten nicht wissen) sorgt als Stagemanager der W.E.T-Stage und Headbanger-Stage dafür, dass alles auf diesen Bühnen zur Zufriedenheit aller läuft. Mit seiner neuen Band „Mutz & The Blackeyed Bandits“ begibt sich der sympathische Sänger und Gitarrist nun auf neue musikalische Wege. Weg vom Metal-Sound á la Machine Head hin zu rockigen Tönen, die gut und gerne als Southern Rock bezeichnet werden können. Zur unchristlichen Zeit von 12:00Uhr Mittags warteten nur wenige Fans vor der Wackinger-Stage auf die Band. Jeder versuchte auch hier einen festen Standplatz zu finden und nicht im Schlamm zu versacken. Da man Mutz eigentlich als Rampensau kennt, war es dann schon etwas verwunderlich, die Band „ordentlich“ angezogen und mit eher ruhigen Tönen zu sehen und zu hören. Zudem wirkte Mutz auch etwas angespannt, was sich sicherlich auf seine Haupttätigkeit in diesen Tagen zurückführen ließ, da natürlich auch er und seine 30-köpfige Crew mit dem Schlamm auf dem gesamten Gelände zu kämpfen hatte. Seine Ansage „…wir verkaufen kein Merch und wir geben auch keine Autogramme…“, war dann wohl eher mit Humor zu nehmen. Trotzdem wurde eine solide Show geboten, die eine gute Abwechslung zu den vielen „Baller-Kapellen“ des Festivals darstellte., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Carsten Brand , Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Mutz , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Amorphis, Text: Der Exportschlager aus Finnland war schon immer eine Macht, wenn es um Festival-Shows geht. Mit „Northwards“ startet eine perfekt durchgestylte Bühnenshow mit mehreren kleinen Video-Leinwänden und dem perfekten Licht. Ein gut aufgelegter Tomi Joutsen sorgte für Stimmung, während die Gitarristen Esa Holopainen und Tomi Koivusaari eher zurückhaltend ihre Arbeit verrichteten. Die Songauswahl ließ jedenfalls nichts zu Wünschen übrig. Hier wurde aus alen Schaffensphasen etwas geboten, wobei das aktuelle Album „Halo“ etwas mehr bedacht wurde. Ob nun „Bad Blood“, „The Four Wise Ones“, „The Moon“, „Black Winter Day“, „Amongst Stars“, um nur einige zu nennen. Und als krönenden Abschluss „The Bee“. Während „My Name Is Night“ als Outro lief, verneigte sich die Band vor dem Publikum und ließ auch gleich noch das obligatorische Bühnen-Band-Foto mit Publikum im Hintergrund schießen., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Carsten Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Amorphis , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Cypecore, Text: Cypecore aus Mannheim gibt es nun schon seit 2007 und immer noch ist die Band der breiten Masse offensichtlich unbekannt. Nicht aber in Wacken. Twilight Cheffe Marcel Hübner und meine Wenigkeit waren sehr gespannt auf die Show und wie die Jungs ihren Post-Apokalyptischen-Melodic-Death-Metal rüber bringen würden. Holla die Waldfee, da von Anfang an voller Alarm vor der Wasteland-Stage, obwohl parallel Helloween und Amorphis auf den großen Bühnen spielten. Mit „Dreamsmasher“ wurde die Endzeit eingeläutet und die Meute tobte. Der Sound war zudem extrem brilliant, sodass man die volle Energie der Songs direkt ins Gesicht bekam. Hier hat einfach alles perfekt gepasst: Die Wasteland-Stage als beste Lokation, die Untermalung mit den Flammenwerfen neben und über der Bühne und der wahnsinns Sound., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Amaranthe, Text: Wo andere Bands 3 Gitarristen auffahren, stehen bei Amaranthe 3 Sänger (genauer gesagt 2 Sänger und 1 Sängerin) auf den 3 Podesten am vorderen Bühnenrand und schaffen es damit, ihren Melodic Power-Death-Metal seit vielen Jahren besonders zu machen. Mal abgesehen von den optischen Anreizen einer Elize Ryd, bringen Nils Moiln (u.a. Frontmann bei Dynazty) und Neuzugang und Growl-Röhre Mikael Sehlin die Songs auf ein anderes Level. Gut ausgeschlafen und gefrühstückt ging es zum ersten Highlight des Freitags. 14:00 Uhr und der Vorhang fiel für die Schweden mit dem Opener „Fearless“. Mit „Damnation Flame“ kündigte Nils Molin dann den ersten Song des neuen Albums „The Catalyst“ an, welches 2024 erscheinen wird. Natürlich durften Hits wie „Hunger“, „The Nexus“, „Amaranthine“ (inklusive Gänsehaut-Effekt!) oder „Helix“ und „Digital World“ nicht fehlen., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Carsten Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Amaranthe , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Megadeth, Text: 19:45 Uhr, Faster-Stage, Megadeth! Der Headliner vor dem Headliner (Iron Maiden)? Groß angekündigt und mit 1 Stunde und 30 Minuten Spielzeit bedacht, enterten die Berufsmusiker um Dave Mustaine vor einem vollen Infield die Bühne. Wer noch die „ganz alte“ Besetzung um Dave Ellefson, Marty Friedman, Nick Menza oder auch Chris Broderick kennt, beäugt das neuere Ensemble vielleicht doch mit geschärftem Blick. Aber ein Dirk Verbeuren (Ex-Soilwork) oder auch Kiko Loureiro (Ex-Angra) und natürlich Basser-Urgestein James LoMenzo rockten das Ding. Und wer braucht heutzutage noch aufwändig gedruckte Bühnen-Backdrops, wenn es doch alles mit 100m² großen LED-Leinwänden geht… Die große Frage, ob Marty Friedman (der ja am nächsten Tag seinen Solo-Auftritt auf dem Heiligen Acker hat) ähnlich wie bei den Japan-Shows der Band, auch noch auf die Bühne kommen wurde, sollte sich bald klären. Nach dem obligatorischen Intro ging es mit „Hangar 18“ los und die Meute war aus dem Häuschen! Der viel zu leise Gesang von Dave Mustaine (es zog sich leider fast durch die gesamte Spielzeit) war gegenüber den prägnanten Instrumenten zu bemängeln. Die Songauswahl erfüllte aber jegliche Träume: ob „Dystopia“, „We´ll Be Back“,„A Tout Le Monde“ oder das Triple mit Marty Friedmann (womit sich die Frage klärte…) „Trust“, „Tornado Of Souls“ und natürlich „Symphony Of Destruction“, gefolgt von „Peace Sells“ und die Zugabe mit „Holy Wars“ wo Marty Friedman noch mal auf die Bühne kam. Zum Abschluss stellte Dave Mustaine seine Musiker dem Publikum vor und die Band ließ sich frenetisch von dem Metalheads feiern. Eine insgesamt gelungene Show., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Carsten Brand, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Megadeth , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Iron Maiden, Text: Die letzte Show ihrer „The Future Past Tour“ und ein weiteres Mal auf dem heiligen Acker. Für die meisten Metalheads ebenso der Höhepunkt, wie für die Band selber. Da Iron Maiden ein Zeitfenster von 2 Stunden hatten, mussten sie ihre Setlist nicht abspecken, sondern konnten alle Songs spielen, die sie auch bei den Hallen-Konzerten in Deutschland gespielt hatten. Da die Band laut Basser Steve Harris die „Somewhere In Time“-Ära über die Jahre immer etwas vernachlässigt hatte, wurden nun gleich 5 Songs in die Setlist aufgenommen. Als Opener „Caught Somewhere In Time“, gefolgt von „Stranger In A Strange Land“. Später dann „Heaven Can Wait“, „Alexander The Great“ und als letzten Song (bei den 3 Zugaben) meinen persönlichen Hit „Wasted Years“. Das aktuelle Album „Senjetsu“ wurde ebenfalls mit 5 Titeln bedacht („Hell On Earth“, „Days Of Future Past“, „The Writing On The Wall“, „Death Of The Celts” und “The Time Machine”). Mit immer wechselnden Hintergründen auf Videoleinwänden (die früher durch riesige Stoffvorhänge dargestellt wurden), gab es zu jedem Song das passende Thema. Für den Augenschmaus war zu jeder Sekunde gesorgt! Irgendwie wirkten die Engländer jedoch in der ersten Hälfte etwas müde, sodass der Zug gefühlt nicht so recht in Fahrt kam. Was sich aber noch änderte, sodass es für alle Anwesenden am Ende einmal mehr ein Highlight in der Geschichte Iron Maidens war., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Marty Friedman, Text: Nach seinem Gast-Auftritt bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Dave Mustaine, durften wir Marty Friedman als Solo-Künstler zum ersten Mal mit Band auf dem Heiligen Acker erleben. Eine recht übersichtliche Fanschaar hatte sich vor der W.E.T-Stage versammelt, um dem Saiten-Hexer zu fröhnen. Offensichtlich spielten parallel „interessantere“ Acts oder Marty Friedman ist in Europa mit seinen Soloalben leicht in Vergessenheit geraten. Sie es drum. Der mega-sympathische Mann aus Washington D.C., der ja seit vielen Jahren in Japan lebt, hat eine Band um sich geschart, die genauso charismatisch war wie er selbst. Dass dieser denkwürdige Auftritt allerdings rein Instrumental ablaufen würde, war vermutlich vielen nicht bekannt. Und so zeigte Marty den vielen staunenden Gesichtern, wie man auch ohne Gesang(das Mikrofon für die Ansagen gab es natürlich trotzdem) eine Show abliefern kann, die in Erinnerung bleibt.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Killswitch Engage, Text: Ein Höhepunkt des Samstag Nachmittag waren Killswitch Engage. Ohne Regen enterten die Amerikaner die Faster-Stage und donnerten mit „My Curse“ und anschließendem „Rise Inside“ los. Ein gute aufgelegter Jesse Leach verstand es, die Metalheads sofort in seinen Bann zu ziehen, wenn gleich seine Stimme stellenweise nicht ganz so on top war. Nach über 20 Jahren konnte die Band aus dem Vollen schöpfen und eine Best-Off Show geben, die keine Wünsche offen ließ. Spätesten bei „The Reckoning“ war total-Abriss angesagt. Mit minimalsten Bühnenbauten lieferten KIllswitch Engage eine energiegeladene Performance ab, die mit Songs wie „Beyond The Flames“, „Hate By Design“, „The Crownless Thing“ oder „The End Of Heartache“ gefeiert wurde. Als krönenden Abschluss gabs noch die Coverversion von Dio´s „Holy Diver“., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Killswitch Engage , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Jinjer, Text: Die Ausnahme-Band aus der Ukraine, die bereite 2014 wegen der Kämpfe aus Donezk ins westlich gelegene Lwiw zog (Wikipedia) und die seit 2009 die Welt mit ihrem eigenen, recht abstrakten Stil, bezaubern. So auch in Wacken auf der Faster-Stage. Das riesige Bühnenbackdrop mit Logo und Bandname in den Nationalfarben der Ukraine war da schon mal das erste Statement. Ein weiteres Statement war und ist immer wieder Tatiana Shmailyuk. Die quirlige, immer gut gelaunte Sängerin überzeugte auch heute wieder mit ihrer Mischung aus Growls und cleanem Gesang. Hinzu kam eine perfekt eingespielte Band, welche die teils sehr kompliziert anmutenden Rythmusabfolgen in den Songs perfekt meisterte und Songs wie „Perennial“, „Words Of Wisdom“, „Vortex“, „The Prophecy“ oder „As I Boil Ice“ zu einem Erlebnis werden ließen, wo andere Musiker staunten und die Fans feierten., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Evergrey, Text: Nach dem Evergrey beim WOA 2019 kurz vor ihrem Auftritt durch eine Unwetterwarnung ausgebremst wurden, nicht mehr spielen konnten und aus Termingründen dann abreisen mussten, hatte ich nun endlich die Gelegenheit, die Göteborger zu sehen. Fast zur gleichen Uhrzeit, gleiche Bühne (damals noch im Zelt), aber mit noch geileren Songs. In der Schlammwüste vor der Headbanger Stage hatten sich zahlreiche Metalheads versammelt, die erstmal dem Soundcheck zuhören durften, bei dem Jonas Ekdahl höchstpersönlich seine Drums antestete. Mit einem bombastischen Intro-Sound kam dann die ganze Band auf die Bühne. Ein sichtlich müder Tom S. Englund ließ es sich aber nicht nehmen, den Verlust von 2019 wieder gut zu machen und entfachte mit „Save Us“ ein Feuerwerk. Es folgten hauptsächlich Songs vom aktuellen Album „A Heartless Portrait“ und natürlich vom Meisterwerk „Escape Of The Phoenix“. „Weightless“, „Midwinter Calls“, „A Silent Arc“, oder zum krönenden Abschluss der Superhit „King Of Errors“. Evergrey haben die 1 Stunde Spielzeit mit einer absoluten top Setlist gefüllt, dass fast keine Wünsche offen blieben., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Fotograf: Marcel Hübner, Galerie - Ordner: images/festivals/wacken/2023/Evergrey , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: REZET, Stage / Bühnenzeit: 23:00, Text: Mein musikalischer Festivalbeginn fand in diesem Jahr bereits am Dienstag gegen 23:00Uhr in dem seit letztem Jahr neu geschaffenen Venue namens LGH statt. Anscheinend hat sich mit dem Umbau des Landgasthofes zu einer Clubstage der Thomas Jensen einen lang gehegten Wunsch erfüllt, nun auch eine Clubatmosphäre für das Wacken Open Air bieten zu können. Als letzte Band am Dienstag spielten in diesem Jahr die Thrasher REZET aus Schleswig auf der 9. Bühne des Festivals. Trotz wetterbedingter Widrigkeiten konnten genug Metalheads dem Regen entfliehen und dem frischen und energetischen Thrash der jungen Norddeutschen lauschen, so dass der Club bereits nach den ersten Songs sehr schnell einen angenehmen Füllgrad aufwies. Modern und mitreißend zogen sie ihren Stiefel durch und begeisterten die Massen mit vielen Krachern und konnten so den Anreisestress schnell vergessen werden lassen.
      Einziger Kritikpunkt meinerseits: Sänger und Gitarrist Ricky Wagner zeigte sich in Ansprachen und Attitüde manchmal ein bisschen zu selbstsicher. Nichtsdestotrotz war das ein gelungener Auftritt einer jungen, aufstrebende Thrash Metal Band aus Schleswig-Holstein.
      Nicht ganz durchnässt, aber dennoch vollauf zufrieden ging es mit dem letzten Kracher, dem VIOLENCE FORCE-Cover „Dead City“ in eine wohlverdiente Nacht. Da störte es auch nicht mehr, dass der konstante Nieselregen Richtung Schlafmöglichkeit letztlich die vermisste Durchnässung brachte.
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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: SKINDRED, Stage / Bühnenzeit: Mittwoch - 16:30, Text: Trotz anfänglichen Shit-Wetters die Tage zuvor, ließen sich die meisten Festivalfans am Mittwoch nicht unterkriegen und feierten trotzdem die ersten Bands im Infield, als hätten sie schon seit Monaten keinen Liveact mehr gesehen. Dazu verhalfen auch bestens die Reggea-Crossover-Metaller von SKINDRED mit ihrer ordentlichen Portion „Good Vibes“, die am Mittwochnachmittag mit deutlicher Verspätung auf die Bühne gingen.
      SKINDREDs sonnige Reggae-Rhythmen wirkten dabei anscheinend besser, als jeder Regentanz. Plötzlich brach der Himmel auf, der Regen stoppte und alle im Infield genossen trotz bewaffneter Gummistiefel ein Stückchen Sommer und Sonne. Bestärkt von starken Hits der Marke „Gimme That Boom“ oder L.O.V.E. (Smile Please) bewegten die Waliser doppeldeutig die Massen und zeigten so deutlich den Stinkefinger Richtung Regenwolken.
      Mit unermüdlicher Energie und Leidenschaft sprang der quirliche Sänger Benji Webbe während der neun dargebotenen Songs von einem Bühnenende zum anderen und zog mit Witz und Charme so ziemlich alle Blicke auf sich. Was für ein Entertainer und cooler Typ!
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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: DETRAKTOR,, Stage / Bühnenzeit: Mittwoch 17:00Uhr, Text: Die einstigen Metal-Battle Vertreter Deutschlands von 2017 mit zwei aus Chile stammenden Musikern, bewiesen abermals wie professionell und souverän man aggressiven Thrash zelebrieren kann. Los ging es am Mittwoch auf der Wasteland-Stage mit dem Kracher „Let It Bitch“, dem gleich im Anschluss das erste Highlight der neuen Scheiblette „Full Body Stomp“ folgte. Die Masse wurde vom ersten Ton an mit „Perro“ sofort mitgerissen und zeigte sich sichtlich begeistert vom energetischen Thrash der vier Musiker. Verstärkt um Gitarrist Björn Vollmer (FEROCITY, NECROPHAGIST) wurde das ursprüngliche Trio von Musikern und Fans gleichermaßen frenetisch abgefeiert, da störte dann auch keine dunklen Wolken oder der einsetzende Dauernieselrgen. Es folgten Highlights der Marke „I‘m The King“, der überragende „Bear Fight“ und das abwechslungsreiche UNDERCROFT-Cover „Evilution“. Was für ein Abriss. Hinzu kam DETRAKTORS aktuelles Aushängeschild „Gorilla“, was an und für sich schon auf Platteanimalisch und ergreifend ist, aber in Live-Präsenz auf der Bühne erst so richtig seine unbändige Kraft entfaltet. Hier werden definitiv Urinstinkte im Menschen geweckt. Die perfekt intonierte Abrissbirne irgendwo zwischen Criminal und Sepultura. Das nächste Mal hoffentlich auf der Louder-Stage. Ein absoluter Geheimtipp., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • Datum / Tag: 03.08.2023, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: VIXEN, Stage / Bühnenzeit: Donnerstag 16:30Uhr, Text: Das Bühnen-Comeback des Jahres, fünf Mädels, Roxy, Lorraine, Britt und Julia zeigten amDonnerstagnachmittag allen männlichen Rockern wo der Rhythmus-Hammer wirklich hängt. Auch wenn nur noch Fellverdrescherin Roxy Petrucci als einziges verbliebenes (fast-)Gründungsmitglied am Start ist (Bandgründung war 1980, sie stieg 1986 ein), bewies die seit 2019 aktive Frontfrau Lorraine Lewis, dass sie Ursängerin Janet Gardner in nichts nachsteht. Vor allem Live entfaltet die Grande Dame ihr Talent, mit entsprechenden Ansagen sofort die Zuschauer für sich zu gewinnen. Verstärkt durch junge optisch ansprechende Musikerinnen kam so sicherlich jeder auf seine Kosten. Bei bestem Sonnenschein schwappten die Emotion über, alte Erinnerungen kam hoch und die Masse feierte euphorisch Songs wie der Opener „Rev It Up“, das FEMME FATALE-Cover „Waiting For The Big One“ und der anschließende 80er-Kracher „How Much Love“. Später gab es mit „Cryin‘“ (von JEFF PARIS) und „You Aughta Know By Now (im Originalen von RAY KENNEDY) noch zwei weitere Corversongs, bevor die starke Halbbalade „Edge Of A Broken Heart“ schließlich das Schlusslicht der erstenShow seit 2018 auf deutschen Boden bildete.
      Selten so viele Zuschauer mit VIXEN-Logo-Shirts gesehen, da verwunderte es mich nicht, dass am Ende des Tages alle Hemdchen der Bands restlos ausverkauft waren.
      Einzige Anmerkung meinerseits, vielleicht hätte ich mir bei dem einen oder anderen Song noch ein bisschen mehr Energie gewünscht. Somit war es ein solider, bis guter Gig, der aber definitiv noch Luft nach oben bietet. Ich würde mir die Band gerne mal im Club anschauen, denn auch eine überdimensionale Open Air Bühne kann mitunter im Gegensatz zur Clubatmosphäre den Zauber einer Band nehmen. Ich fand VIXEN trotzdem bezaubernd.
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    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: HAMMERFALL, Stage / Bühnenzeit: Donnerstag 19:15Uhr, Text: HammerFall überzeugten für mich am Donnerstag gegen 19:15Uhr auf der Faster-Stage auf ganzer Linie. Da ich sie schon seit geraumer Zeit aus den Augen verloren hatte und sie demnach einige Jahrzehnte nicht mehr live gesehen, kamen auch bei mir Erinnerungen an alte Glanzzeiten hervor. Allen voran die ACCEPT-artigen Kracher wie „Any Means Necessary“ und „The Metal Age“ begeisterten mich, sowie auch die überwiegende Masse vor der Bühne. Gassenhauer und Ohrwürmer wie „Renegade“ und „Riders of the Storm” (als Bestandteil eines Medleys) bewiesen einmal mehr, wie gut diese Truppe trotz regelmäiger, über dreißigjähriger Bühnenpräsenz immer noch ist.
      Hinzu kam ein gut gelaunter und bestens in Form befindlicher Joachim Cans, der einmal mehr zeigte, wie viel Freude es ihm auf der Faster-Stage bereitete. Die Performance vom Gitarrenhexer Oscar Dronjak war ebenfalls herausragend - souverän und fast schon arrogant rotierte er seinen Sechssaiter, als wäre er eine federleichte Luftgitarre.
      Selten so gut gelaunte Musiker auf der Bühne erlebt, bei dem man meinen könnte, sie wären seit zehn Jahren nicht mehr auf der Bühne gewesen. Dabei waren es zum Vorgängerfestival nur 4 Tage Abstinenz. Absoluter Höhepunkt: das besagte Medley aus „Hero's Return, On The Edge Of Honour, Riders Of The Storm und Crimson Thunder“ inklusive starker Performance aller Musiker. Als Abschluss gab es noch den Übersong „Hearts On Fire“, sehr zur Freude der ersten 30 Reihen. Alles in allem ein gelungener Start in den Donnerstagabend.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: HELLOWEEN, Stage / Bühnenzeit: Donnerstag 22:30Uhr, Text: Mein absolutes persönliches Highlight des gesamten Festivals war diesmal definitiv der HELLOWEEN-Auftritt am Donnerstagabend. Warum? Weil sie auch nach fast 40 Jahren Bühnenpräsenz nichts an ihrer Leidenschaft und Spielfreue verloren haben. Seit ihrer Reunion im Jahre 2017 durfte ich sie schon mindestens dreimal live erleben und bei keinem Mal war je im Ansatz irgendeine Art Routine erkennbar.
      Schon beim Opener „Skyfall“ brach die kürbisverliebte Masse in Enthusiasmus aus. Spätestens dann beim zweiten Song, dem legendären „Eagle Fly Free“ wurden explosionsartig nahezu 1000 Erinnerungen wach. So auch bei mir. Als ich 1988 beispielsweise als Heranwachsender die Keepers 2 – Kassette im hiesigen Karstadt erstand, oder als ich dann anschließend bei meiner Oma auf der Couch liegend selbige via Walkman stundenlang inhalierte und absorbierte.
      Aber auch die neuen Tracks wussten an diesen Abend zu begeistern. Nach einem weiteren aktuellen starken Track „Mass Pollution“ gaben sich nachfolgend wieder die Klassiker und Deris-Hits der Kürbisköppe abwechselnd die Klinke in die Hand. „Future World“, „Power“, „Save Us“ – was für ein Fest. Und auch das dritte Stimmwunder, Ursänger und 3ter Gitarrist Kai Hansen bewies im Walls of Jericho-Medley „Metal Invaders, Victim Of Fate, Gorgar und Ride The Sky“, dass die ersten beiden HELLOWEEN-Scheiben (EP + Walls Of Jericho“) definitiv zu den ganz heißen Eisen in der Historie der 7 Hamburger gehören. Das anschließende „Heavy Metal (Is the Law)” bot dann die perfekte Überleitung zur ersten Verschnaufpause, ca. zur Hälfte des zweistündigen Auftritts von HELLOWEEN. „Forever And One“ (Neverland) zeigte anschließend wieder mal das harmonische Zusammenspiel zwischen den beiden Hauptsängern Michael Kiske und Andi Deris. Ein herausragendes und bestens performtes Gitarrensolo vom Saiten-Hexer Sascha Gerstner läutete dann die zweite Halbzeit ein, die gespickt mit Krachern der Marke „Dr. Stein“, „How Many Tears“ und den Zugaben „Perfekt Gentleman“ sowie „Keepers Of The Seven Keys“ war. Nach der fast schon obligatorischen zweiten Zugabe „I Want Out“ flogen dann schließlich wieder die überdimensionalen luftgefüllten Kürbisse als Abschluss durch die laue Abenddämmerung. Nur das Konfetti hat noch gefehlt. Ansonsten war das wieder mal ein leidenschaftlicher denkwürdiger Auftritt einer legendären Musikkapelle.
      Bei der überdurchschnittlichen Leistung aller Musiker verwundert es auch nicht, dass ein Michael Kiske im Anschluss auf Grund einer Kehlkopfentzündung weitere geplante Festivals (Bloodstock- und das Hellsinki Metal Festival,) absagen musste...
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    • Datum / Tag: 04.08.2023, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: DEPRESSIVE AGE, Stage / Bühnenzeit: Freitag 16:00 Uhr, Text: Auf diese Rückkehr haben die Fans seit über 24 Jahren gewartet. Schon im Vorfeld wurden Stimmen aus diversen Freundeskreisrichtungen laut, wie sehr man sich auf diesen Auftritt freue. Nach langen Jahren der Abstinenz sind DEPRESSIVE AGE also wieder vollständig. Verstärkt werden die Urmitglieder Sänger Jan Lubitzki und Gitarrist Jochen Klemp aktuell von POSTMORTEN-Klampfer und Brutz&Brakel-Chef Marcus Marth, sowie Mario Prause am Viersaiter und René Jauernik hinter der Schießbude.
      Vor der Headbangers-Stage am Freitagnachmittag angekommen, kam leider die erste Ernüchterung. Die erwarteten Menschenmassen und das vermutete Gedränge vor der Bühne blieb aus. Lichte Reihen erfüllten das traurige Auge. In nostalgischer Erwartung der ersten Klänge kam dann gleich die nächste Überraschung. Die Frage „warum man gerade „Rusty Cells“ als Eröffnungstrack wählen könne“ konnte man in den Gesichtern der Zuschauer geschrieben sehen. Sollte der Opener gar die neue Marschrichtung der expressionistischen Metaller aufzeigen? Dies bestätigte sich zu später Stunde, als man Verstärkung vom POSTMORTEM-Sänger Matthias Rütz bekam, der mit erhabener Gelassenheit den Brutus aus vergangen Zeiten imitierte. Nach ungefähr der Hälfte des zweiten Songs „Living In Wait“, konnte man plötzlich vermehrt Kritik bzgl. nicht ganz stimmiger Einsätze und schiefer Tonlagen wahrnehmen. Dazu gab es aber im Nachgang vom Jochen die Auflösung, man befinde sich noch nicht ganz wieder auf dem Niveau vergangener Glanzzeiten. Hat er doch über fast zwei Jahrzehnte sprichwörtlich die Gitarre an den Nagel gehängt.

      Die dank Unterstützung von POSTMORTEM-Shouter Matthias dargebotenen zwei neuen Songs, lassen derweil erahnen, in welche Richtung ein neues für 2024 avisiertes Album tendieren wird: deutlich thrashorientierter, um zweistimmigen Gesang erweitert und tendenziell zurück zu den ersten beiden Alben.
      Als Abschluss gab es noch „Eternal Twins“ als disharmonischen Zwilling passend zum Opener. Ich hätte mir eigentlich mehr melodischere Songs wie „World In Veins“ aus der „Symbols For The Blue Times“-Ära gewünscht. So blieb es nur ein Appetithappen einer hoffentlich bald wiedererstarkten Truppe, die vor 30Jahren schon weit seiner Zeit voraus waren. Hoffentlich überholt diese Zeit sie jetzt nicht.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
    • Datum / Tag: 05.08.2023, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: THE ANSWER, Stage / Bühnenzeit: Samstag 16:00Uhr, Text: Das erste kleine musikalische Highlight vom Festival-Samstag war für mich definitiv das Konzert der 2000 gegründeten THE ANSWER gegen 16:00Uhr auf der Headbangers-Stage. Erstmalig durfte ich die überragende Musik von THE ANSWER aus Newcastle live erleben und wurde bereits bei den ersten Klängen sofort ergriffen von der perfekt intonierten unbändigen Spielfreude und Energie der vier nordirischen Blues-Rocker. Geboten wurden in Summe neun Songs, wovon ein Drittel vom noch warmen Mitte März erschienenen siebten Studioalbums „Sundowners“ stammte. Bereits beim Opener „Keep Believin‘“ von der Bonusscheibe des Debüts „Rise“ aus dem Jahre 2005 hatte die Band, die nach ehrlichen und gefühlvollen anspruchsvollen Rock lechzende Meute fest im Griff. Allen voran war dies auch Sänger und Mastermind Cormac Neeson zu verdanken, der mit seinen charmanten Ansagen für allgemeine Erheiterung und Begeisterung sorgte.


      Text: Burkhard Becker und Daniel Krömmling
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
  • Headliner: Iron Maiden
  • Besucheranzahl: 80.000
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt: 0% Mercury, Abbath, Acoustic Steel, Ad Infinitum, Adrian Kühn und Franzi Kusche, Alestorm, Alien Rockin Explosion, Amaranthe, All for Metal, All Hail The Yeti, Amorphis, AndrelamusiA, Aneuma, Angus McSix, Asrock, Autumn Bridge, Baest, Battle Beast, Be'lakor, Beartooth, Beyond The Black, Biohazard, Blaas of Glory, Black Mirrors, Black Tooth, BlackSheep, Blitzkid, Brand of Sacrifice, Bloodbath, Burning Witches, Brunhilfe, Bütcher, Caliban, Cam Cole, Carpathian Forest, Celler Darling, Cemican, Chaosbay, Chuan-Tzu, CorbraKill, Crematory, Cypecore, Damnation, Defaced, Dark Tranqulility, dArtagnan, Death In Taiga, Der W, Defleshed, Deicide, Delain, Depressive Age, DepriVation, Detraktor, Dezperadoz, Die beschissenen Sechs, Diesanera, Donots, Dog Eat Dog, Doro, Drain, Dropkick Murphys, Dust Bold, Dying Fetus, Eivor, Electric Callboy, Empire State Bastard, Employed To Serve, Enemy Inside, Ensiferum, Erasing Mankind, Ereb Altor, Erik Cohen, Evergrey, EvilDead, Eyes, Extinct, Faun, Fadrait, Ferocious Dog, Finntroll, Focus, Forastero, Frog Bog, Frozen Soul, Get The Shot, Ghetto Ghouls, Ghostkid, Hafensaengers, Hammerfall, Hardbone, Harpyie, Havukruunu, Heaven Shall Burn, Haevy Metal Barpiano, Helloween, Heriot, Hidden Intent, Holy Mess, Holy Mother, Horrid Sight, Hostage, Igorr, Imminence, Immolation, Iron Maiden, J.B.O, Jag Panzer, Jinjer, Kärbholz, Kataklysm, Killswitch, Engage, Knife, Koldbrann, Konvent, Kreator, Krownest, Kumpels in Kutten, Leaves' Eyes, Left, Ovr, Legion Of The Damned, Lord Of The Lost, Maltworm, Mambo Kurt, Maschine's Last Night, Show, Marco Mendoza, Marty Friedam, Masterplan, Megadeth, Mesmera, Messticator, Metaklapa, Metternich, Middle Grounds, Misery Oath, Motörizer, Monsters of Liedermaching, Morast, Mr. Hurley und die Pulveraffen, Mutz and the Blackeyed Banditz, My Own Ghost, Nervosa, Nestor, Neverland in Ashes, Nico Rose, NVLO, Objector, Our Promise, Omnivortex, Ozzyfied, Pennywise, Pentagram, Pensen Paletti, Peter Pan Speedrock, Peyton Parrish, Phantom Excaliver, Plainride, Possessed, Raging Speedhorn, Rauhbein, Redeemed by the Blood, Rezet, Riot City, Rock Stories, Sable Hills, Saltatio Mortis, Santiano, Sascha Paeth's Masters of Ceremony, Schandmaul, Schizophrenia, Screamer, Sever, Skalmöld, Skew Siskin, Skindred, Skyline, Sleep Token, Slowly Rotten, Sólstafir, Sons of Toworrow, Strigampire, Supernova Plasmajets, Swartzheim, Takida, Tanzwut, Taste of Greed, Terror, The Answers, The Good the Bad and the Zugly, The Night Eternal, The Raven Age, The Real McKenzies, The Ukeboys, The Vintage Caravan, Tiansen, Todsünde, Trivium, Twilight Force, Two Steps From Hell, Universum 25, Unzucht, Uriah Heep, Uwe Bahn, Velvet Viper, Venues, Versengold, Victims of Madness, Vixen, Voivod, VV, Wacken Firefighters, Wardruna, Warkings, While She Sleeps, Whoredom Rife, Xaon, Ye Banished Privateers, Bild:
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Wacken 2023. Ein Festival, das in die Geschichte eingehen wird. Wie in jedem Jahr war bei den Kollegen von Radio Tonkuhle und den Partnern vom Twilight-Magazin die Vorfreude riesig. Als es sich aber bereits am Wochenende vor Festivalbeginn abzeichnete, dass der „Holy-Ground“ absaufen würde, war die Stimmung gut, da man solche Situationen bereits aus diversen Vorjahren kannte.