Zum Hauptinhalt springen

Rockharz

ROCKHARZ 2026: Nahezu komplettes Line-Up und Tagesaufteilung!

Das ROCKHARZ, welches im Jahr 2026 vom 01.-04. Juli am Fuße der Teufelsmauer auf dem Flugplatz Ballenstedt stattfindet, hat mit dem bisher umfangreichsten Bandpaket, das es jemals in einem Schwung gegeben hat, das nahezu komplette Line-Up der kommenden Festivalausgabe angekündigt. Bereits im Sommer wurden 20 Bands darunter ALICE COOPER, HELLOWEEN, EMPEROR, SUBWAY TO SALLY und KNORKATOR bestätigt. Nun legen die Veranstalter noch einmal nach und kündigen 33 weitere Acts an – darunter 21 Künstler, die bisher noch nie auf dem ROCKHARZ zu Gast waren.
Mit den neu bestätigten Bands wird das ROCKHARZ Line-Up nun durch internationale Größen wie KREATOR, BLACK LABEL SOCIETY, FEUERSCHWANZ, PARADISE LOST, DORO, AIRBOURNE, P.O.D., WALLS OF JERICHO, AVATAR und weitere ergänzt. Das komplette Line-Up findet ihr anbei!
 

Doch damit nicht genug: So früh wie noch nie gibt das ROCKHARZ in diesem Zuge auch die Tagesaufteilung und damit einhergehend auch die Verfügbarkeit der limitierten Tagestickets bekannt. Wer also bei den regulären Festival Tickets, die in der Rekordzeit von nur 3 Tagen ausverkauft waren, leer ausgegangen ist, hat nun die Gelegenheit langfristig zu planen und sich und/oder seinen Liebsten erstmals ein Tagesticket unter den Weihnachtsbaum zu legen!
 

Tagestickets werden für alle 4 Festivaltage mit den jeweiligen Headlinern HELLOWEEN am Mittwoch, ALICE COOPER am Donnerstag, KREATOR am Freitag und FEUERSCHWANZ am Samstag angeboten.
 

Das Line-Up des 33. ROCKHARZ vom 01. bis zum 04. Juli 2024 auf dem Flugplatz Ballenstedt im Harz ist damit nahezu komplett und liest sich – in alphabetischer Reihenfolge – wie folgt: 
(Neuankündigungen fett markiert)
AGNOSTIC FRONT, AIRBOURNE, ALICE COOPER, ANNISOKAY, AVATAR, BETONTOD, BIOHAZARD, BLACK LABEL SOCIETY, CRYPTA, DANKO JONES, DIE APOKALYPTISCHEN REITER, DOGMA, DOMINUM, DORO, DRONE, EMPEROR, ENSIFERUM, EX DEO, FEUERSCHWANZ, FIDDLER'S GREEN, FINAL CRY, FINNTROLL, GOTHMINISTER, DIE HABE NICHTSE, HAGGEFUGG, HARAKIRI FOR THE SKY, HÄMATOM, HEAVYSAURUS, HELLOWEEN, HIRAES, KATAKLYSM, KNORKATOR, KREATOR, MAJESTICA, MITTEL ALTA, MOTORJESUS, NECROTTED, PARADISE LOST, P.O.D., RAUHBEIN, RODEO 5000, SAGENBRINGER, SOEN, SOULBOUND, STAHLMANN, STEVE N SEAGULLS, SUBWAY TO SALLY, TAILGUNNER, THE HAUNTED, TUNGSTEN, WALLS OF JERICHO, WARMEN, WATCH ME RISE

Rockharz 2025 - Vorbericht

  • Veranstaltung:
  • Headliner: Powerwolf, Heaven Shall Burn
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt: ABBATH DOOM OCCULTA (100% IMMORTAL-Songs) - AEPHANEMER - ANY GIVEN DAY - APRIL ART - ARCTIS - ASENBLUT - ASP - AVATARIUM - BOKASSA - CLAWFINGER - COMBICHRIST - CRADLE OF FILTH - DARK TRANQUILLITY - DEFECTS - DELIVER THE GALAXY - DESERTED FEAR - DIE KASSIERER - DRACONIAN - DRAGONFORCE - EXCREMENTORY GRINDFUCKERS - FROG LEAP - FROZEN CROWN - GLORYHAMMER - GRAND MAGUS - GREEN LUNG - HARPYIE - HEAVEN SHALL BURN - IN EXTREMO - INSOMNIUM - J.B.O. - KING DIAMOND - KUPFERGOLD - MEMORIAM - MISTER MISERY - MONO INC. - MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN - NACHTBLUT - NON EST DEUS - OVERKILL - POWERWOLF - PRIMAL FEAR - PRO-PAIN - RHAPSODY OF FIRE - ROBSE - SAXON - SEASONS IN BLACK - SODOM - SOLSTAFIR - SOULFLY - THE GEMS - THE NEW ROSES - TRAGEDY - TYR - VADER - VELVET RUSH - VERSENGOLD - VISIONS OF ATLANTIS - WARKINGS, Bild:
  • Website:
  • Weitere externe Links:
  • Einleitungsbild - min. Breite 600 pixel:
    • Bild:
  • Beitrag - Hero Bild:
    • Bild: , Initiale Position: -90px
  • Beitragsbild (Hauptbild):
    • Bild: , Objekt - Position: Links
  • Poster / Flyer (Seitenleiste):
    • Bild:

Rockharz Open Air 2025: Powerwolf und Heaven Shall Burn rocken ein ausverkauftes Festival

Die Vorfreude der Metal-Community erreicht ihren Höhepunkt, denn das Rockharz Open Air 2025 ist ausverkauft! Vom 3. bis 5. Juli 2025 wird der Flugplatz Ballenstedt erneut zur Heimat für tausende Metalheads, die sich auf ein unvergleichliches Festivalerlebnis freuen können.

Dieses Jahr setzt das Rockharz mit den Headlinern Saxon, Powerwolf, In Extremo und Heaven Shall Burn neue Maßstäbe. Die 4 Bands sind für ihre mitreißenden Live-Shows bekannt und versprechen, die Bühne in der einzigartigen Kulisse des Harzes zum Beben zu bringen. Gemeinsam mit weiteren hochkarätigen Acts sorgt das Festival für eine musikalische Vielfalt, die von harten Riffs bis hin zu epischen Hymnen reicht.

Einzigartiges Flair in traumhafter Umgebung
Neben der Musik ist das Rockharz für sein besonderes Ambiente berühmt. Die malerische Kulisse des Harzes schafft die perfekte Atmosphäre, um den Festival-Sommer in vollen Zügen zu genießen. Von bestens ausgestatteten Campingplätzen über ein breites Angebot an kulinarischen Köstlichkeiten bis hin zu Merchandising-Ständen wird das Rockharz 2025 für die Besucher zu einem rundum gelungenen Erlebnis.

Rockharz 2025: Ein Highlight des Festivalsommers
Mit dem Ausverkauf der Tickets zeigt das Rockharz einmal mehr, dass es zu den beliebtesten Events der Metal-Szene gehört. Für all jene, die kein Ticket ergattern konnten, heißt es: Die Social-Media-Kanäle und die Webseite des Festivals im Blick behalten, um bei zukünftigen Ankündigungen frühzeitig dabei zu sein.

Weitere Informationen:
Updates zum Line-up und mehr gibt es auf der offiziellen Webseite unter www.rockharz-festival.com und den Social-Media-Kanälen des Festivals.

HIER geht es zur Rockharz Running Order 2025

https://www.rockharz-festival.com/infos/running-order-rockharz-2025

Rockharz 2024 - Bericht

  • Rating: 15
  • Veranstaltung:
  • Text / Galerie Block:
    • Datum / Tag: 03.07.2024, : Ja, Abschlussblock: Nein, Text: Der Mittwoch hatte gemäß Runningorder schon einiges zu bieten, sodass der musikalische Reigen um 17:35 Uhr mit Mammoth WVH auf der Rockstage startete. Ein seltsamer Bandname, unter dem sich niemand etwas vorstellen würde, wäre da nicht die Zusatzinformation „WVH“, die für Wolfgang Van Halen steht. Der Sohn des legendären Gitarren-Gottes Eddie Van Halen, der nun an Gitarre und Gesang mit seiner eigenen Band unterwegs ist und super erdigen HardRock spielt. Jedes Mal wenn Wolfgang Van Halen ein Solo spielt tobt die Menge, da es unverkennbar ist, wer sein Lehrer war.

      OOMPH
      Nach einer kurzen Pause ging es dann mit OOMPH! weiter. Für die meisten Metalheads dürfte dieser Auftritt mit Daniel Schulz eine Premiere sein. „Der Schulz“, bzw. der Ex-Frontmann von Unzucht hatte ja noch nicht allzu viele Gelegenheiten, seine Qualitäten einem solch breitgefächerten Publikum in dieser Band zu präsentieren. Aber wer den sympathischen Sänger kennt, musste sich keine Sorgen machen, dass er sich in seiner neuen Umgebung perfekt zurecht finden würde und wie immer das Publikum mitzieht. Die Songs wurden auch super performt, sodass Herr Schulz seinem Vorgänger Dero in nichts nachstand.

      Bruce Dickinson
      Die Highlights des Abends folgten nun direkt danach und hintereinander. Zuerst Bruce Dickinson, der mit „The Mandrake Projekt“ sein neues Soloalbum promotet und im Anschluss Dirkschneider. Wo andere Männer bereits in Rente sind, drehen diese beiden Herren nochmal richtig auf. Bruce Dickinson präsentierte sich mit seinen 65 Jahren in gewohnter Manier agil und sympathisch. Musikalisch konnte er aus mehreren seiner Solo-Alben schöpfen. Wenn auch nur drei Songs des neues Werkes präsentiert wurden, hatte einen guten weiteren Mix an Songs zusammengestellt. Dass hier und da die eine oder andere Gesangslinie doch sehr an seine Hauptband erinnert, lässt sich allerdings nicht überhören und auch nicht vermeiden. Es ist halt Bruce Dickinson!

      Udo Dirkschneider
      hat es ebenfalls geschafft, seit mittlerweile über 50 Jahren durchgehend musikalisch aktiv zu bleiben. Und wie bei vielen anderen Bands, scheint auch er die musikalischen Rechte zu besitzen, immer noch alte Accept Songs spielen zu dürfen. Und mal ganz ehrlich: wer will schon „neues Material“ von einem Urgestein des Heavy Metal hören? Ob zu „Metal Heart“, Princess Of The Dawn“, „Fast As A Shark“ oder „Balls To The Wall“, Udos´ Stimme passt immer noch wie damals und die Meute gröhlt alles mit. Auch schön zu sehen, dass aus alten Accept-Zeiten Basser Peter Baltes zurückgekehrt ist und mit Drummer Sven Dirkschneider (dem Sohn von Udo Dirkschneider, der auch schon fast 10 Jahre dabei ist) für den nötigen Wumms sorgt.

      Das Schöne dieser Ausgabe des RockHarz ist die Mischung der Bands, deren Stile nicht unterschiedlicher sein können und die durch die Running Order fast immer krasse Stilwechsel bieten. Als absoluten Höhepunkt und krassen Gegensatz zu Udo Dirkschneider darf ich daher die folgende Band bezeichnen:

      Amorphis
      Immer wieder gerne gesehen und gehört, nie langweilig und meistens zur besten Stunde. In diesem Fall mit einer Spielzeit von einer Stunde. Sänger Tomi Joutsen war wieder einmal in Top-Form und konnte das Publikum mit einem bunten Song-Mix begeistern. Seit 34 Jahren liefern die Finnen nun schon regelmäßig Top-Alben ab und könnten somit Stunden lang nur Hits spielen. Aufgrund der begrenzten Zeit waren es dann dieses Mal Hits wie „Northwards“, „On The Dark Waters“, „Wrong Direction“, „Black Winter Day“ oder „House Of Sleep“. Zum krönenden Abschluss musste (ich hatte es erwartet) der Mega-Hit „The Bee“ kommen.

      Was für ein erster Festival-Tag!
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Amorphis, Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/amorphis , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • Datum / Tag: 04.07.2024, : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Heldmaschine, Text: Der Donnerstag begann für uns zur Mittagsstunde mit Heldmaschine. Was letztes Jahr noch durch Unzucht auf dem RockHarz dargeboten wurde, wurde heute im ähnlichen Musikstil durch die Heldmaschine zelebriert. Da der Trend vieler Musiker zur Zweit-Band geht (von denen andere Musiker auf diesem Festival sogar 2 Mal auf die Bühne müssen/dürfen), haben sich Sänger Rene Anlauff, Gitarrist Tobias Kaiser und Drummer Dirk Oechsle schon vor einigen Jahren dazu entschlossen, neben ihrem Hauptprojekt namens Völkerball (Rammstein-Cover-Band) in ähnlicher Manier eine neue Band zu gründen, mit der diese Herrschaften immer im Wechsel die Bühnen der Republik bespielen. Auch heute hatte Rene Anlauff wieder eine Menge Spass, das Publikum bei „Flächenbrand“, „Bestie“, „Karl Denke“ oder „Springt!“ mitzureißen. Es gab auch wieder Mitsingparts (z.B. bei dem Song „Auf Allen Vieren“), die dem letzten Metalhead die Restmüdigkeit aus dem Körper gezogen haben dürften.

      Nach einem länger andauernden Regenschauer, bei dem The O´Reillys And The Paddyheads und Massive Waggons die Herausforderung hatten, das Publikum bei Laune zu halten, war melodischer Powermetal aus Schweden angesagt.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Heldmaschine , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Dynazty, Text: Dynazty um Sänger Nils Molin enterten die Dark Stage und feuerten ihren Bombast-Metal ab. Was für ein Genuß! Selbst Twilight-Cheffe Hübner war komplett von den Socken, ist er doch sonst nicht so sehr für diesen Musikstil zu begeistern. Aber bei einem Frontmann wie Nils Molin und einer super Songauswahl kann auch ein Liebhaber der ansonsten eher Melodic-Death-Metallenen Klängen nicht widerstehen. Da Dynazty über drei Studio-Alben verfügen, konnte auch hier wieder bunt gemischt werden. Wobei natürlich extrem eingängige Songs wie „Presence Of Mind“, oder das balladeske „Yours“ herausgestochen haben.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Dynazty , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Pain, Text: Und da sind wir wieder beim musikalischen Gegensatz auf diesem Festival: in direktem Anschluss ging es mit PAIN auf der Rockstage weiter. Peter Tägtgren (ebenfalls noch am Samstag mit Hypocrisy auf der Dark Stage zu sehen) und sein Industrial-Projekt, welches auch zu Hypocrisy einen krassen Gegensatz darstellt. Für diese Show hat sich der Mastermind allerdings eine sehr umfangreiche Bühnenshow ausgedacht. Seien es die Videos auf der großen Leinwand oder das Outfit der Musiker. Hier wurde viel fürs Auge geboten. Aber natürlich war das Angebot der Songs ebenfalls top. Ob „End of The Line“, „Call Me“, „Party In My Head“ oder das country-lastige „Have A Drink On Me“. Da war so einiges aus der Schaffensphase des Peter Tägtgren dabei.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/pain , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: THE HALO EFFECT, Text: The Halo Effect aus Göteborg waren ein guter Übergang zu Pain. Die ehemaligen Musiker einer sehr bekannten Göteborger Death-Metal-Band waren zum ersten Mal auf dem RockHarz und genossen die Atmosphäre sichtlich. Sänger Mikael Stanne ist ja eh immer gut drauf, freut sich immer, bedankt sich immer sehr höflich beim Publikum und ist für jedes kleine Gespräch zu haben. Dabei sollte bei dem Dark Tranquillity-Frontmann eigentlich eine gewisse Routine vorhanden sein. Ebenso bei seinen anderen Mitstreitern. Aber Fehlanzeige. Die Jungs haben noch richtig Bock! Schade nur, dass Jesper Strömblad nach wie vor nicht mit auf der Bühne steht und aus gesundheitlichen Gründen von Patrik Jensen live vertreten wird, der sonst bei The Haunted und auch mal bei At The Gates an der Gitarre steht. Wer die beiden Alben dieser noch recht „jungen“ Formation kennt, durfte sich über „Days Of The Lost“, „The Needless End“, „Feel What I Believe“, „Become Surrender“, „Conditional“, „A Truth Worth Lying For“, „ Last Of Our Kind“, “The Defiant One”, “Gateways” und als krönenden Abschluss „Shadowminds“ erfreuen. „Shadowminds“: der Song, mit dem für die breite Öffentlichkeit und dem dazugehörigen Video Ende 2021 alles begann und beim es unüberhörbar ist, wer früher einmal bei der größten Göteborger Death-Metal-Band für die Gitarren-Riffs verantwortlich war…
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/The Halo Effect , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: KREATOR, Text: Damit auch die Thrash-Fraktion nicht zu kurz kommt, gaben sich Kreator ein weiteres Mal die Ehre auf dem RockHarz. Die Essener Thrash-Urgesteine gehören inzwischen fast schon zum Inventar des dieses Festivals. Und dafür haben Mille und seine Jungs richtig aufgefahren. Opulentes Bühnenbild, reichlich Pyros und Qualm und rote und weiße Papier-Luftschlangen, welche aus langen Rohren rechts und links neben der Bühne weit in die Menge abgefeuert wurden. Sänger Mille, der sonst gerne mal in Erzähler-Laune ist, hielt sich dieses Mal zurück und nutzte die Zeit lieber, um Songs zuspielen. So hatte es die Setlist in sich: „Hate Über Alles“, „Enemy Of God“, „666 – World Devided“, „Extreme Aggressions“, „Violent Revolution“ und das abschließende „Pleasure To Kill“. Damit es der Meute nicht langweilig wird, forderte Mille zur Wall Of Death auf, was für nebenstehende schon ein Spektakel gewesen sein muss. Aus der Luft gesehen, dürfte es allerdings bombastisch gewirkt haben., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Kreator , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • Datum / Tag: 05.07.2024, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: SURGICAL STRIKE, Text: Nach einer kurzen Nacht hieß es fit zu sein, da am Freitag bereits um 11:20 Uhr Surgical Strike die Rock Stage entern würden. Die Sympathischen Hildesheimer waren für Defects eingesprungen, die ihre Show absagen mussten. So versammelten sich vor der Bühne zunächst gefühlt nur Freunde und Fans der Band, sodass Sänger Stöpsel viele persönlich begrüßen konnte. Nach anfänglichen technischen Unstimmigkeiten konnten die Thrasher dann leicht verspätet loslegen. Nach wenigen Songs füllte sich dann auch zusehends der Platz vor der Bühne und die Stimmung wurde immer besser. Nebst ein paar heftigen Knack-Geräuschen aus den Boxen (die dann doch etwas schmerzhaft für die Ohren waren) und einem CirclePit hatten Surgical Strike richtig Spass und waren sichtlich zufrieden. Die, in Anbetracht der frühen Stunde, beachtlich angewachsene Crowd konnte mit solch einem Einstieg in den Tag ebenfalls sehr zufrieden sein., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Surgical Strike , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: LEAGUE OF DISTORTION, Text: Nach einem schnellen Frühschoppen war ich sehr gespannt auf League of Distortion, die Cheffe Hübner und ich vor ein paar Wochen auf ihrer Club-Tour mit Cypecore zum ersten Mal sahen. Damals in einem Club in Hannover, wo man als Musiker aufpassen musste, sich nicht den Kopf an der Bühnendecke zu stoßen und einem Bewegungsradius von 1m² pro Musiker, jetzt auf dieser riesigen Bühne. Da hat diese Band erst im Herbst 2022 ihr Debutalbum rausgebracht und steht nun schon auf den ganz großen Festivalbühnen. Aber von Nervosität keine Spur: Frontröhre Anna Brunner hatte sowohl die Rock Stage als auch das Publikum sofort im Griff. Mit einem absolut professionellen Auftreten, eingängigen Songs, die sofort im Ohr bleiben: ob „My Revenge“, „My Hate Will Go On“ oder dem etwas abstrakteren „I´m A Bitch“. Die Songs bleiben im Ohr und haben den bekannten hohen Wiedererkennungswert. Mit diesem Auftritt dürften League of Distortion den einen oder anderen Fan hinzugewonnen haben.
      Van Canto sind wie immer Geschmackssache, da die auf Festivals gern geladene A-cappella-Truppe ja bekanntlich (bis auf die Drums) alle Instrumente mit ihren Stimmen imitiert, bzw. erzeugt. Frontfrau Inga Scharf schafft es immer wieder die Menge in ihren Bann zu ziehen und die zahlreichen Coverversionen allseits bekannter Songs ziehen auch immer wieder aufs Neue. Aufgrund der Uhrzeit haben sich inzwischen gefühlt die Hälfte der RockHarz Besucher vor den Bühnen eingefunden und feiern frenetisch mit.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/League of Distortion , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: KISSIN' DYNAMITE, Text: Wer mal wieder Bock auf guten alten 80er Jahre Rock´n´Roll hatte (und auf das Fussballspiel verzichten konnte, welches parallel auf einer Großbildleinwand im Biergarten gezeigt wurde), fand sich zur Abendstunde vor der RockStage ein. Dort stand nicht nur ein klassischer oldschool Bühnenaufbau, der mich entfernt an jenen der Scorpions ihrer World-Wide-Live-Tour aus der Mitte der 80er Jahre erinnerte: Kissin´Dynamite baten zu einer musikalischen Reise nach dem Motto „zurück in die guten alten 80er Jahre“. Die Songs machten richtig Spaß und wurden von der Menge mitgesungen und gefeiert. Zu „No One Dies A Virgin“, „I´ve Git The Fire“, „Sex Is War“, „Not The End Of The Road“ oder „Raise Your Glass“ (um nur ein paar Songs zu nennen) gab sich Hannes Braun als perfekter Frontmann, der das Publikum immer mitnahm und sich nicht lumpen ließ, auch mal im blau/gelben Schlauchboot über die Menge zu „fahren“. Hätten die Jungs ein solches Programm bereits vor 40 Jahren abgefahren, würden sie jetzt vermutlich zu den Weltbekannten Größen dieses Genre gehören., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/KissinDynamite , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: UNLEASH THE ARCHERS, Text: Powermetal der alten Schule: Bombast Keyboards, der Urschrei am Anfang und das entsprechende Guitar-Riffing. So in etwa begannen Unleash The Archers mit „Abyss“ unter Volldampf ihr Set. Das Tempo danach mit „Through Stars“ wieder rausgenommen und mit „Soulbound“ dann wieder knackig angezogen.Sängerin Britney Hayes präsentierte sich in Höchstform und gab mit ihrer Band einen musikalischen Einblick in das Schaffen von 4 Studioalben. Mit den weiteren Songs „Ghosts In The Mist“, „Awakening“ oder „Tonight We Ride“, gab es eine bunte Auswahl, die sich (auch durch die Growls der beiden Gitarristen) hören ließ. Mal ganz abgesehen von den virtuosen Gitarrensoli. Es muss also nicht immer Melodischer Metal aus Nordeuropa sein. In Kanada kann man das auch;-)
      Einzig der Sound ließ etwas zu wünschen übrig, was aber (wie immer) die Fans nicht erschüttern konnte. Die Band bekommt davon (zum Glück) nie etwas mit und kann sich daher nur auf den Bühnen-Sound konzentrieren.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Unleash The Archers , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: SUICIDAL TENDENCIES, Text: Was wäre es für eine Sensation gewesen, wenn die Suicidal Tendencies ihren ehemaligen Bassisten als Gast mit auf die Bühne gebracht hätten. Man darf ja noch Träume haben… Da Robert Trujillo aber mit Metallica zur Zeit sehr beschäftigt ist, sollte es ein Wunschtraum bleiben. Aber dafür wirbelte ein Junger Mann am Bass über die Bühne, dass die „alten“ Herren (Mike Muir hat bereits die 60 geknackt) eher „alt“ aussahen, obwohl sich Mike ebenfalls alle Mühe gab und sehr agil war. Der junge Mann war Robert Trujillos Sohn Tye! Und der stand keine Minute still und wirbelte über die Bretter, als hätte er mit seinen 19 Jahren nie etwas anderes gemacht. Manchmal tut frischer Wind auch einer eingefleischten Band gut. Dem Publikum hat es jedenfalls gefallen und wird damit belohnt dass Mike von der Bühne klettert und als quasi „Musiker zum Anfassen“ in den vorderen Reihen Hände schüttelt und hochgehoben wird., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Suicidal Tendencies , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: AMARANTHE, Text: Was hab ich mich auf Amaranthe gefreut, die mit Sänger Nils Molin einen jener Musiker mit am Start haben, die in mehreren Bands unterwegs sind und in diesem Fall auch gleich zwei Mal auf diesem RockHarz spielen können (siehe Peter Tägtgren bei Pain und Hypocrisy). So hatten Amaranthe eine volle Stunde Spielzeit, um ihre Hits aus der Kiste zu holen. Ob Evergreens wie „Amaranthine“, „The Nexus“, „Fearless“, Archangel“ oder brandneue Songs vom aktuellen „Catalyst“-Album „The Catalyst“, Damnation Flame“ oder „Re-Vision“, es blieben keine Wünsche offen. Eine klasse Setlist, die mit „Drop Dead Cynical“ beendet wurde.


      Alestorm
      Der fast vollständig gefüllte Platz vor der Rockstage verlagerte sich umgehend leicht nach links zur Darkstage, wo man während der Show von Amaranthe schon ein buntes Treiben beobachten konnte. Hier auf dem RockHarz wurde die jeweils andere Bühne nicht mit einem großen Frontbanner abgehängt, sondern die Umbauarbeiten waren immer zu sehen. Wo bei den meisten Bands das Drumkit in der Mitte der Bühne platziert wird, stand nun eine riesige gelbe Ente, Keyboard und Drums rechts und links daneben, plus eine weitere kleinere Ente und ein in grün-schwarzen Streifen gehaltener Hintergrund. Alestorm stürmten zur Prime-Time die Dark Stage und feuerten ihr „Spaß-Gewitter“ ab. Die Schotten hatten alles aufgefahren und konnten ebenfalls einen schönen Mix ihrer Party- und Sauf-Lieder auf die Meute loslassen. Es wurde alles abgefeiert und was eine Band wie Helloween mit aufgeblasenen Kürbissen macht, machen Alestorm mit entsprechenden Enten, die ins Publikum geworfen werden und dort auf Reisen gehen.
      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Alestorm, Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Alestorm , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • Datum / Tag: 06.07.2024, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: MYSTIC PROPHECY, Text: Der Samstag wurde sehr beschaulich angegangen. Nach langer Zeit konnte ich wieder einmal Mystic Prophecy anschauen, die zur immer mehr verschwindenden Mittagssonne die Darkstage betraten. Sänger Lia fackelte nicht lange und legte mit seinen Mannen sofort mächtig los. Songs vom aktuellen Album und auch einige ältere Nummern wurden von der Menge mitgesungen. Das obligatische Mitsing-Spiel mit der Menge zu „Kill Hammer“ durfte natürlich auch nicht fehlen.

      Eigentlich sollte im Anschluss Nestor spielen, wozu es aber nicht kam. Ein komplett dunkler Himmel und zuckende Blitze nötigten den Veranstalter das Infield komplett zu räumen und den Bühnenbetrieb vorerst zu unterbrechen. Hier stellte es sich einmal mehr heraus, dass Metalheads ordentlich Menschen sind und die Gefahrenlage ohne großes Murren akzeptieren. Der Aufforderung, dass sich bitte alle zu ihren Autos begeben mögen, sich am besten in die Autos setzen und abwarten wurde sofort Folge geleistet. Das Infield war in kürzester Zeit lehrgefegt, alle Buden geschlossen, leichte Bauteile waren verzurrt. Nach knapp 1,5 Stunden gab es dann Entwarnung über die entsprechenden Kanäle und der Bühnenbetrieb wurde wieder aufgenommen. Leider mussten Nestor, Draconian und Avatarium unverrichteter Dinge wieder abreisen. Sollen aber für das RockHarz 2025 bereits gesetzt sein.


      Orden Ogan
      Somit konnten Orden Ogan planmäßig ihre Show beginnen. Das riesen Backdrop mit dem Motiv des aktuellen Longplayers „The Order Of Fear“und auch ein sonst auf das neue Album ausgerichtetes restliches Bühnenbild strahlten sofort ihre Wirkung aus. Dazu ein gut aufgelegter Seeb Levermann, der nicht nur mit seinen Ansagen das Publikum zum Schmunzeln brachte (und wahrscheinlich zum x-ten Mal die Bedeutung des Bandnamens erklärte), sondern sehr beharrlich dabei war, als es bei „Moon Fire“ darum ging, alles aus der schreienden Meute rauszuholen. Auch hier funktionierte das alte Spielchen mit abwechselnden Gesangsparts nach dem Motto: „Die rechte Seite singt Moon, die linke Seite singt Fire“ (oder war es anders herum?). Der Titelsong „The Order Of Fear“ durfte natürlich nicht fehlen, „Conquest“ und Ohrwürmer wie „Come With Me To The Other Side“ oder “Gun Man” machten die Auswahl perfekt.


      Soilwork
      Seit vielen Jahren versuche ich den perfekten Gig der Schweden zu erwischen. Sei es bei Festivals oder in der Halle. Es will mir einfach nicht gelingen. An der spielerischen Perfektion liegt es sicherlich nicht, da die Herrschaften perfekt eingespielt sind und ihr Handwerk sowieso verstehen. Auch Björn Strid ist fast immer auf der Höhe. Auch bei dieser Ausgabe des RockHarz passte eigentlich alles zusammen. Die Songauswahl stimmte, das Wetter ebenso und die Fans hatten richtig Bock.
      Der vermutliche Suizid des langjährigen Gitarristen und Freundes David Andersson im September 2022 scheinen die Jungs soweit verarbeitet zu haben, dass man unter dem Motto „The Show Must Go On“ unter Volldampf wieder die Bühnen der Welt bespielen kann und auch am heutigen eine gute Show abliefern konnte. Mit dem etwas älteren Hit „Stabbing The Drama“ wurde das Feuer entfacht, Songs wie „Sworn To A Great Divide“ oder „Death Deviner“ luden weiterhin zum Mitgröhlen ein.
      Dennoch hatte ich wieder einmal den Eindruck, dass irgendetwas nicht so richtig passte. Sind nahezu alle Songs von Soilwork auf Tonträger ein Genuss, so scheinen diese für Life einfach zu komplex und schnell zu sein. Man muss schon sehr genau hinhören, um im teilweise Soundbrei herauszuhören, was da grade läuft.
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Soilwork, Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Soilwork , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: JUDAS PRIEST, Text: Und endlich war es dann soweit: DER Metal-Gott erschien auf der Rockstage. Rob Halford und Judas Priest, das Highlight vieler Fans auf diesem RockHarz. Der inzwischen 72 jährige Brite zeigte sich von seiner besten Seite. Sowohl stimmlich wieder auf der Höhe, als auch von der Performance auf der Bühne blieben keine Wünsche offen. Da könne sich viele andere in diesem Alter einen Scheibe von abschneiden! Wie es sich zu einem solch ehrwürdigen Headliner gehört, ist das Infield proppen voll und die Menge singt einen Hit nach dem anderen mit. Ob zu „Turbo Lover“, „Painkiller“ oder Breaking The Law“, die Menge tobt. Auch ohne die Urgesteine K.K. Downing und Glenn Tipton an den Gitarren, kommt man sich vor wie in den 80er Jahren. Andy Sneap (nebenbei noch ein sehr erfolgreicher Produzent von Bands wie Accept, Arch Enemy, Amon Amarth, Megadeth usw.) und Richie Faulkner machen einen perfekten Job, als hätten sie nie was anderes gemacht. Die 1,5 Stunden Spielzeit erlauben Judas Priest natürlich ein paar extra Showelemente einzubauen. Ob nun die klassischen Mitsing-Arien oder Rob Halfords Fahrt mit einer Harley auf die Bühne zu „Hell Bent For Leather“. Ein denkwürdiger Auftritt, der vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird., Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Judas Priest , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: HYPOCRISY, Text: Während Judas Priest noch in vollem Gange waren, kündigt sich auf der Darkstage schon das nächste Schwergewicht an. Cheffe und Perfektionist Peter Tägtgren überzeugte sich noch mal selber vom Aufbau und gab der Crew letzte Anweisungen, damit bei seiner Show mit Hypocrisy auch alles funktionieren würde. Ein seltenes Bild, dass solch ein Mastermind kurz vor seinem Auftritt nochmal alles kontrolliert und bei den letzten Handgriffen an der Verkleidung zum Drum-Riser zur Seite steht. Aber Zeit muss sein. Für seine Hauptband entfällt ja dann auch das Schminken, welches am Donnerstag noch für sein Industrial Projekt Pain dazugehörte. Ganz so voll wie bei den Priests war es zwar vor der Bühne nicht mehr, aber wer den Melodic Death Metal der Schweden zu würdigen wußte, konnte zu Songs wie „Adjusting The Sun“, „Chemical Whore“, „Don´t Judge Me“, „Children Of The Gray“ und natürlich dem Abschließenden „Roswell 47“ bis zur Besinnungslosigkeit die Matte schütteln.
      Fazit: Ein weiteres RockHarz Festival, das vermutlich den meisten Besuchern in positiver Erinnerung bleiben wird. Lassen wir uns überraschen, welche Scene-Größen Thorsten „Buddy“ Kohlrausch und sein Team für 2025 noch so ins Boot holen. Den Traum, Judas Priest in den Harz zu holen, hat er sich jedenfalls dieses Jahr erfüllt, wie er bei seiner alljährlichen Dankesrede anklingen ließ. Ein weiteres Mal dankte er allen für das Vertrauen und die reibungslose Mitarbeit, als das Gelände wegen der Unwetterwarnung geräumt werden musste. Das obligatorische Foto der Crew auf der Bühne durfte natürlich auch nicht fehlen.

      Während diese Zeilen fertiggestellt werden, ist das RockHarz 2025 bereits ausverkauft. Wenn das nix is…
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2024/Hypocrisy , Galerie - Stil: Overlay Slider
  • Headliner: Judas Priest
  • Besucheranzahl: 25.000
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Bild:
  • Website:
  • Einleitungsbild - min. Breite 600 pixel:
    • Bild:
  • Beitrag - Hero Bild:
    • Bild: , Initiale Position: -50px
  • Beitragsbild (Hauptbild):
    • Bild: , Objekt - Position: Links
  • Poster / Flyer (Seitenleiste):
    • Bild:
Nach einem unvergesslichen RockHarz 2023 und den Vorankündigungen für die 2024er Ausgabe, gab es keine Ausreden für die Twilight-Delegation. Bei diesem Billing war es Pflicht, vom 3.-6. Juli unterhalb der Teufelsmauer die Zelte aufzuschlagen und für diese Tage in die wunderbare Welt des Metal einzutauchen.

Rockharz 2023 - Bericht

  • Rating: 0
  • Veranstaltung:
    • Name: Rockharz 2023, Veranstaltungs - Zeitraum: 05. - 08. Juli 2023, Veranstaltungsort:
      • Name: Ballenstedt
      , Tickets - Ausverkauft?: Ja
  • Text / Galerie Block:
    • Datum / Tag: 06.07.2023, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: How We End, Redakteure: Burkhard Becker, Carsten Brand, Marcel Hübner, Text: Mit „How We End“ fing für mich der musikalische Reigen an. Eine neu zusammengestellte Band um Jen Majura, die bereits bei Equilibrium und zuletzt bis Mai 2022 bei Evanescense die Gitarre bedient hatte. Weitere Musiker sind Jake E. von Cyhra, Tom Naumann von Primal Fear und Diva Satanica (Ex-Nervosa). Eine sympathische Truppe, die der Mittagshitze trotzte und die Meute vor der Bühne zu begeistern wußte., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/How We End , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: THE DARK SIDE OF THE MOON, Text: eine weitere neue, bzw. neu zusammengestellte Band um Sängerin Melissa Bonny. Mitglieder von Amaranthe und Feuerschwanz bilden hier die Instrumenten-Fraktion, hinter der Powermetal-Röhre, die natürlich darauf bedacht war, Songs aus dem neuen Album „Metamorphosis“ zu promoten., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Dark Side Of The Moon , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Unzucht, Text: waren dann mal eine über die Jahre gewachsene Band, die auf umfangreiches Songmaterial zurückgreifen kann. In den 45 Minuten Spielzeit (was für fast alle Bands galt) war es natürlich nicht so einfach, alle Hits unterzubringen. Dennoch ist es den Mannen um den immer gut gelaunten Daniel Schulz gelungen, die größer gewordene Audienz zu begeistern. Gitarrist Daniel de Clerq durfte beim Song „Nein“ dann auch seine Stimme zum Besten geben., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Unzucht , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Tribulation, Text: Die schwedischen Death-Metaller „Tribulation“ durften um 16:00 Uhr zum Nachmittagstee aufspielen und konnten als erste Bands dieses Tages die Bühne abreißen. Was für ein Pfund! Die Devise: Wenig Worte, dafür viel Musik. Tribulation spielte eine abwechslungsreiche Setlist, die sowohl ihre älteren Klassiker als auch Songs von ihrem neuesten Album enthielt. Songs wie "Melancholia" und "The Lament" fesselten das Publikum mit ihrem melodischen und gleichzeitig bissigen Sound. Die Bandmitglieder waren in ihrer Bühnenpräsenz unglaublich charismatisch und schafften es, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Besonders beeindruckend war die Leistung des Leadsängers, dessen raue Stimme die tiefen Emotionen der Songs perfekt einfing. Die Gitarrenriffs und die rhythmische Untermalung bildeten eine mächtige Klangwand, die die Zuschauer in einen tranceartigen Zustand versetzte. Während des Auftritts schien die Zeit stillzustehen, und das Publikum war gefangen von der Intensität und Leidenschaft, die Tribulation ausstrahlte. Die Fans schrien und headbangten in Ekstase und sangen die Texte laut mit, als die Band ihre größten Hits wie "The Motherhood of God" und "Strange Gateways Beckon" präsentierte., Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Tribulation , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Die Apokalyptischen Reiter, Text:

      Die Apokalyptischen Reiter entfachten ein wahrhaft apokalyptisches Feuerwerk der Energie und Leidenschaft auf dem Rockharz 2023, das die Massen in Ekstase versetzte. Der legendäre Auftritt der deutschen Metal-Band auf diesem renommierten Festival wird zweifellos als einer der Höhepunkte in die Geschichte der Veranstaltung eingehen.

      Als die Sonne langsam hinter den Horizont sank und die Bühne von düsterem Licht erfüllt wurde, betraten Die Apokalyptischen Reiter mit einem donnernden Intro die Szenerie. Die Menge tobte, und schon in den ersten Momenten war klar, dass die Band keine Kompromisse eingehen würde. Die Reiter hatten eine Mission - das Publikum mit einer einzigartigen Mischung aus rauen Metal-Klängen, lyrischer Tiefe und theatralischer Darbietung zu verzaubern.

      Frontmann Fuchs fesselte das Publikum mit seiner charismatischen Präsenz und seiner eindrucksvollen Stimme. Seine Texte durchdrangen die Herzen der Zuschauer und luden sie ein, sich der dunklen Seite der Menschheit zu stellen, aber auch die Hoffnung und das Licht in dieser Finsternis zu erkennen. Währenddessen lieferten die anderen Bandmitglieder eine atemberaubende Performance ab und brachten die Bühne zum Beben.

      Die Setlist war eine epische Reise durch die facettenreiche Diskografie der Band. Klassiker wie "Der Weg", "Reitermania" und "Es wird schlimmer" ließen die Fans in einen frenetischen Mitsingrausch verfallen, während die neueren Songs wie "Terra Nola" und "Tiki" bewiesen, dass Die Apokalyptischen Reiter immer noch frische und kraftvolle Kreationen hervorbringen können.

      Die Bühnenshow war ein Spektakel für sich. Flammende Pyrotechnik, imposante Requisiten und beeindruckende Lichteffekte untermalten die musikalische Darbietung und verstärkten die düstere Atmosphäre. Das Zusammenspiel von Musik und Visuals schuf eine einzigartige Symbiose, die das Publikum in eine andere Welt entführte.

      Die Interaktion zwischen der Band und ihren Fans war herzlich und authentisch. Zwischen den Songs sprachen Die Apokalyptischen Reiter über die Bedeutung ihrer Musik, ihre Verbindung zur Metal-Community und ihre Dankbarkeit für die langjährige Unterstützung.

      Als sich der Vorhang schließlich senkte und der Applaus der Menge nicht abebben wollte, wurde klar, dass dieser Auftritt mehr war als nur ein weiteres Konzert. Die Apokalyptischen Reiter hatten auf dem Rockharz 2023 ein außergewöhnliches Erlebnis geschaffen, das die Zuschauer noch lange in Erinnerung behalten werden.

      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Die Apokalyptischen Reiter , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Paradise Lost, Text: Seit 36 Jahren nicht mehr aus der Szene wegzudenken: "Paradise Lost"! Auch wenn das neuere Material teilweise nicht an die goldenen Zeiten von „Icon“ oder „Draconian Times“ herankommt, haben die Herren Holmes und Mackintosh immer noch Bock einen bunten Mix aus fast 4 Decaden zum Besten zu geben. Ich habe die Band schon schlechter gesehen. Auf diesem Rock Harz war Nick Holmes richtig gut drauf. Hat mal wieder Spaß gemacht, speziell bei den älteren Songs in Erinnerungen zu schwelgen., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@ Marcel Hübner), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Paradise Lost , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: In Flames, Text: Der Headliner, auf den sich ganz offensichtlich alle Besucher gefreut haben: Waren bei Feuerschwanz zuvor schon sehr viele Metalheads im Infield, so hatte man den Eindruck, dass der Campground leergefegt sein müsste. Meine erste IN FLAMES Show mit Chris Broderick, der ja bekanntlich Niklas Engelin ersetzt hatte und auf dem neuen Album „Foregone“ neue Impulse setzen konnte. Und das hat man während der ganzen 75 Minuten gemerkt. Björn Gelotte hatte in einem Interview erwähnt, dass er selten soviel Gitarre gespielt hat, wie in den Vorbereitungen zu „Foregone“. Ein stimmlich super aufgelegter und wie immer sympathischer Anders Friden tat das Übrige für diese super Show. Da unser Chef-Fotograf Carsten hinter der Bühne schon vorher die Setlist einsehen konnte, war die Freude auf das was da an Songs kommen würde, umso größer. Ob „Great Deceiver“, „Where The Dead Ships Dwell“, “Cloud Connected“, “Alias”, “Only For The Weak” usw. Es war einfach ein Fest der großen In Flames-Hits! Durch das Wissen, welcher Song nun folgen würde, kam dann mit “Take This Life” leider auch Wehmut auf, den damit war diese denkwürdige Auftritt zu Ende., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@ Marcel Hübner), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/In Flames , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • Datum / Tag: 07.07.2023, : Ja, Abschlussblock: Nein, Titel: Null Positiv, Text:

      Nach dem für uns perfekten Festival-Start am Donnerstag ging es am Freitag eher gemütlich los. Nach einem ausgedehnten (fast schon englischen) Frühstück fanden wir uns zu „Null Positiv“ vor der Rockstage ein. Eine mir bis dahin unbekannte Band (die es übrigens bereits seit 2015 gibt) um Sängerin Elli Berlin (die auch als Modell arbeitet) überraschte durch den Sound (der in die Richtung Nu Metal / NDH geht) und die Performance der Frontfrau. Ob Cleaner Gesang, Growls oder alles was so dazwischen liegt, wurde von Elli perfekt und mit deutschen Texten rüber gebracht. Durch ihre überdurchschnittliche Körpergröße und ihre bunten Dreadlocks war Elli zudem noch eine imposante Erscheinung, die frenetisch gefeiert wurde.

      Vollmundig durch Banner auf dem Gelände angekündigt, enterten danach

      , Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@ Marcel Hübner), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Null Positiv , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: All For Metal, Text: die Bühne. Die noch junge Band um das Bodybuilding-Kraftpaket Tim „Tetzel“ Schmidt (Asenblut) und dem 2. Sänger Antonio Calanna (DeVicious) hatte zwar bei AFM Records unterschrieben, aber die neue Scheibe lag zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht vor, denn am heutigen Tag war erst die Veröffentlichung von „Legends“! Mit Vorschussloorbeeren in Form von 7 Video-Clips konnte sich der geneigte Hörer bereits ein Bild und Gehör verschaffen. Dass diese Band das Schwert, den Hammer und die Hymnen um Valhalla usw. nicht neu erfinden kann, sollte jedem klar sein. Dazu haben bereits Manowar, Hammerfall, Sabaton und andere Bands dieses Genre in der Vergangenheit schon alle Register gezogen. Dennoch bieten „All For Metal“, allein durch die Mischung von Tetzels Teutonen-Stimme und dem hohen Clean-Gesang von Antonio, eine Alternative zu besagten Bands. Die Spielfreude und entsprechenden Ansagen ließen die Meute kochen und animierten zum Mitsingen. „Born In Valhalla“ oder „Legends Never Die“ sind mir dabei in guter Erinnerung geblieben. Die perfekt durchgestylte Show lässt auf große Pläne für die Zukunft schließen., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/All For Metal , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Septic Flesh, Text: aus Athen hatten dagegen keinen guten Start. Nach dem ihr Gepäck nicht pünktlich ankam, mussten die Griechen nicht nur auf ihre Kostüme verzichten, sondern sich auch noch Instrumente ausleihen. Aber ohne Netz und doppelten Boden wussten die Mannen um Spiros und Christos Antoniou zu überzeugen. 33 Jahre Showgeschäft hinterlassen dann doch eine hohe Professionalität.  So konnten eingefleischte Fans ihre Band mal ganz anders feiern, was sie auch taten. Auch hier gab es voll auf die Fresse mit dem unverkennbaren Gothic-Death-Metal-Stil., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@ Marcel Hübner), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Septic Flesh , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Text: Destruction
      Dieser Name ist Programm: „Destruction“. Inzwischen 40 Jahre im Geschäft und immer noch nicht müde. Ein top aufgelegter Schmier wußte natürlich sofort, wie er das Rock Harz Publikum begeistern konnte und feuerte einen Klassiker nach dem anderen raus. Das war ein Abriss mit Ankündigung. Ein nettes Statement entlockte sich der zum erzählen aufgelegte Riese hinterm Bass selber: Er werden den ganzen Kram bis zum Ende machen und leutete somit „Thrash ´till Death“ ein.


      Equilibrium
      Hatte ich „Equilibrium“ das letzte Mal noch mit Sänger Robert “Robse“ Dahn gesehen, so musste nicht nur ich mich an ein neues Gesicht und eine neue Stimme am Mikrofon gewöhnen, sondern auch alle Fans, die vor allem das Album „Renegades“ mit Robse lieben gelernt hatten. Aber Fabian Getto meisterte die Rock-Harz-Feuertaufe meisterlich und konnte die Gemeinde in seinen Bann ziehen. Ob nun mit den Songs von Renegades oder dem neuen Song „Shelter“, stimmlich natürlich etwas anders als Robse und sicherlich noch ausbaufähig, aber laut Mastermind Rene Berthiaume die erste Wahl nach einem Casting-Aufruf. Lassen wir uns überraschen, wie das neue Album ausfallen wird.
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Equilibrium, Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Equilibrium , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Text: Korpiklaani
      Die finnische Spaß-Maschine „Korpiklaani“ lud zur angenehm temperierten Abendstunde zum Tanz ein. Da es bei den Finnen eigentlich immer nur ums Saufen geht, war die Stimmung im Publikum entsprechend und die nicht mehr ganz nüchterne Meute tanzte fröhlich die Trinklieder mit. Und wie es sich für eine anständige Setlist gehört, sparte man sich das wohl bekannteste Lied bis zum Schluss auf und ließ es mit „Vodka“ nochmal richtig krachen.



      Arch Enemy
      Der zweite große Headliner dieses Festivals machte zwar auf der aktuell laufenden Tour nur einen Zwischenstop in Ballenstedt, aber mit einer Spielzeit von 1,5 Stunden konnten „Arch Enemy“so einige Hits ins Publikum feuern. Angefangen mit „Deceiver, Deceiver“, „War Eternal“, „The Watcher“, „As The Pages Burn“ usw. und nicht zu guter letzt „Nemesis“, war es ein perfektes Feuerwerk. Die Gitarrensoli der Herren Amott und Loomis sind eh ein Ohren- und Augenschmaus, aber auch die perfekt durchgestylte Show und eine immer gut aufgelegte Alissa haben diesen Auftritt zu einem weiteren Großen Erlebnis werden lassen. Auch Alissas` persönliche Huldigung an den kürzlich völlig unerwartet verstorbenen Tourmanager und Booker Dirk Lehberger, war eine große Geste und ein kurzer, aber bewegender Moment.
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Arch Enemy, Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Ach Enemy , Galerie - Stil: Slide Show
    • Datum / Tag: 08.07.2023, : Ja, Abschlussblock: Nein, Text: Sollte dieses bisher gelungene 30. Rock Harz am heutigen Abend schon wieder zu Ende sein? Irgendwie surreal, waren wir doch eigentlich erst angekommen. Aber statt Trübsal zu blasen, freuten wir uns auf die heutigen Bands, die genauso hochkarätig sein würden, wie die Bands der vergangenen Tage.



      A Life Devided
      Es ging für uns los mit „A Life Devided“, die 40 Minuten Zeit hatten, Songs ihres neuen Albums „Down The Spiral Of A Soul“ zu präsentieren. Obwohl es die Band schon seit 2003 gibt, schienen die wenigsten die 4 sympathischen Rocker aus Geretsried zu kennen. Die Menge vor der Bühne hielt sich jedenfalls (vielleicht auch der Uhrzeit mit 12:30 Uhr geschuldet) in Grenzen. Was die Band aber nicht davon abhielt, alles zu geben und während der Show (als kleine Goodies) bedruckte Bierdeckel und Strichhölzer in der Menge verteilen zu lassen, um somit besser in Erinnerung zu bleiben.


      Wolfheart
      Tuomas Saukkonen und „Wolfheart“. Ein weiteres finnisches Schwergewicht im Death-Metal-Zirkus durfte in sengender Mittagshitze seine düsteren und melancholischen Songs zelebrieren. Was für eine Atmosphäre, als die ersten Töne erklangen. Dass die Jungs auch anders können, zeigte sich kurze Zeit später und wurde mit einem Moshpit der Fans belohnt. Auch wenn Tuomas anfangs scheinbar nicht mit seinem Bühnensound zufrieden war, die Fans waren mit dem Sound vor der Bühne und der Show sichtlich sehr zufrieden.
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Wolfheart, Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@ Marcel Hübner), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Wolfheart , Galerie - Stil: Slide Show
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Text: Dass alt-ehrwürdige Bands wie „Moonspell“ immer noch angesagt sind und die Menge begeistern können, wurde auf diesem Rock Harz einmal mehr bewiesen. Die Portugiesen schaffen es seit Jahren im Geschäft zu bleiben sind immer wieder auf Festivals vertreten. Dass die Band ihren nahezu größten Hit „Opium“ als Opener nutzt und nicht etwa als letzten Song, wird wohl seine Gründe haben. Dennoch ein super Einstieg in diese Show, um dem Publikum gleich zu zeigen, dass sie es noch können. Die extrem kurzen Haare von Sänger Fernando Ribeiro haben mich zwar etwas irritiert, habe ich ihn doch das letzte Mal mit einer längeren Haarpracht gesehen, die Klasse des sympathischen Frontmannes ist aber geblieben. So durften sich die Fans songtechnisch über eine Zeitreise in der Bandgeschichte erfreuen und eine gut gelaunte Band genießen., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@ Marcel Hübner), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Moonspell , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Lacuna Coil, Text: Eine weitere Band aus Europas Süden durfte gleich im Anschluss die Bühne betreten. Die Italiener „Lacuna Coil“, die nun auch schon seit 1996 unter diesem Namen die Metal-Welt beehren und mit Cristina Scabbia eine der Vorreiterinnen der symphonischen Frauenstimmen im Metal in ihren Reihen haben. Die inzwischen 51 jährige hat aber an Klasse und Aussehen in all den Jahren nichts eingebüßt, sodass sie auch an diesem Abend zusammen mit Sänger Andrea Ferro einen guten Mix abliefert und viel mit dem Publikum kommuniziert. Über die weiß getünchten Gesichter der anderen Musiker kann man streiten, über das schlicht gehaltene Bühnenbild und die mega Stimmung bei dieser Show nicht, da hat alles gepasst!, Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Lacuna Coil , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Lord Of The Lost, Text: Die Sündenböcke des völlig überflüssigen „ESC“ hatten zur Primetime auf dem Rock Harz die Gelegenheit mal zu zeigen, wo der Frosch die Locken hat. „Lord Of The Lost“ aus Hamburg gaben von der ersten Sekunde an Vollgas und konnten durch eine top Performance und mit Chris Harms als top Frontmann das Publikum begeistern. Es wurde mitgesungen und mitgetanzt. Dass es beim ESC-Song „Blood And Glitter“ so richtig abgehen würde, war eigentlich vorprogrammiert. Diese energiegeladene Show und das Rock Harz Publikum stellten hier eindeutig unter Beweis, dass die von Schlagern verweichlichte 0815-Musik-Welt leider keine Ahnung von guter Musik hat und nie verstehen wird, was es bedeutet „Lord OF The Lost“ in entsprechendem Ambiente abzufeiern., Text - Spalten: Einspaltig, Galerie:
      • Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@brandlicht), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Lord Of The Lost , Galerie - Stil: Overlay Slider
    • : Nein, Abschlussblock: Nein, Titel: Saltatio Mortis, Text: Den ganzen Tag stehen schon seltsame schwarze Boxen, montiert auf Hubgeräten links und rechts neben der Darkstage. Sinn und Zweck wurden spätestens zum Auftritt von „Saltatio Mortis“ klar: Als Sänger Alea die Menge bat, beim nächsten Song das Crowd-Surfen einzustellen, da es nun sehr warm und gefährlich werden würde, musste es irgendwas pyrotechnisches sein. Die kleinen schwarzen Boxen wurden zum Teil auf ca. 5 Meter Höhe gefahren, einige blieben in Kopfhöhe stehen und zum Song „Loki“ ging das Spektakel los. Es wurde nicht nur das Absperrgitter vor dem Graben um einige Meter in die Menge verschoben, auch die Grabenschlampen mussten sich aus dem Bereich der Flammenwerfer entfernen. Es folgte eine wahnsinns Show, bei der man die Hitze noch am Mischer-Turm (FOH) spüren konnte. Und da es sich nicht gelohnt hätte die Technik nur für einen Song aufzubauen, folgte mit „Heimdal“ der nächste feurige Song. Der Gastauftritt von Cristina Scabbia bildete dann zum Song „Dragenborn“ den Höhepunkt.

      Wie bei vielen Festivals geben sich am letzten Abend irgendwann die Veranstalter die Ehre, dem Publikum zu danken. So kamen dann Cheffe Thorsten „Buddy“ Kohlrausch und sein Team nach dem letzten Song von Saltatio Mortis auf die Bühne und dankten der Menge für dieses gelungene 30. Rock Harz. Wie schon einige Musiker vor ihm, dankte Buddy ebenso dem plötzlich verstorbenen Dirk Lehberger, der nicht nur Tourmanager vieler Band war, sondern auch seit vielen Jahren das Booking der Bands für das Rock Harz gemacht hatte. Ebenso für die (während des Festivals auf dem Weg dorthin) tödlich verunglückte Catering-Chefin Kristin. Ein sehr bewegender Moment, bei dem Buddy sichtlich mit den Tränen kämpfen musste, als das gesamte Infield bei einer Gedenkminute durch Feuerzeuge und Handy-Lampen erleuchtete. Mit einem Gruppenbild der gesamten Crew, dem Media-Team, dem Orga-Team Saltatio Mortis und einem Porträt von Dirk Lehberger auf einer Staffelei endete dieser denkwürdige Moment.


      Amon Amarth
      Mit „Amon Amarth“ war nun der dritte große Headliner angekündigt. Mit einem riesigen Bühnenbackdrop inkl. der zwei Statuen rechts und links, die bis zur Bühnendecke ragen, ging das Feuerwerk an diesem Abend weiter. Amon Amarth ohne Pyros und Flammenwerfer wäre auch eine Enttäuschung gewesen. Mit „Guardians of Asgaard“ ging das Feuerwerk los. Die 16 Songs umfassende Setlist hatte alles dabei, was sich das Metal-Herz wünscht. “The Great Heathen Army“, „Death In Fire“, „The Pursuit Of Vikings”, “Deceiver Of The Gods”, “Raise Your Horns”, oder zum Schluss “Twilight Of The Thunder Gods”, um nur einige zu benennen. Auch hier ein genialer Mix durch die vielen Jahre Bandgeschichte. Und immer wieder ein top aufgelegter Johan Hegg, der weiß, wie man mit dem Publikum umgehen muss, damit die Show in Erinnerung bleibt.
      , Text - Spalten: Zweispaltig, Galerie:
      • Galerie - Titel: Amon Amarth, Fotografen: Bilder Copyright by Twilight Magazin (@ Marcel Hübner), Galerie - Ordner: images/festivals/rockharz/2023/Amon Amarth , Galerie - Stil: Slide Show
  • Headliner: Blind Guardian, Arch Enemy, In Flames, Amon Amarth
  • Besucheranzahl: 30.000
  • Lineup / Setlist / Bands:
    • Inhalt:
      Mittwoch, 5. Juli 2023
      Rock Stage & Dark Stage*
      • 15:30-16:20 Uhr – WÜRDIGER AUFTAKT*
      • 16:25-17:00 Uhr – KNEIPENTERRORISTEN
      • 17:05-17:50 Uhr – EXHORDER*
      • 17:55-18:30 Uhr – TANZWUT
      • 18:35-19:20 Uhr – LETZTE INSTANZ*
      • 19:25-20:05 Uhr – ANGUS McSIX
      • 20:10-20:55 Uhr – BATTLE BEAST*
      • 21:00-22:00 Uhr – AS I LAY DYING
      • 22:05-23:05 Uhr – MONO INC.*
      • 23:05-00:25 Uhr – BLIND GUARDIAN
      • 00:30-01:30 Uhr – Überraschungs-Act*
      Donnerstag, 6. Juli 2023
      Rock Stage & Dark Stage*
      • 11:50-12:20 Uhr – INFINITAS*
      • 12:25-13:00 Uhr – DELTA BATS
      • 13:05-13:45 Uhr – HOW WE END*
      • 13:50-14:25 Uhr – KRIS BARRAS BAND
      • 14:30-15:10 Uhr – THE DARK SIDE OF THE MOON*
      • 15:15-16:00 Uhr – UNZUCHT
      • 16:05-16:50 Uhr – TRIBULATION*
      • 16:55-17:45 Uhr – FIDDLER’S GREEN
      • 17:50-18:40 Uhr – MR. HURLEY & DIE PULVERAFFEN*
      • 18:45-19:35 Uhr – DIE APOKALYPTISCHEN REITER
      • 19:40-20:30 Uhr – HÄMATOM*
      • 20:35-21:35 Uhr – PARADISE LOST
      • 21:40-22:40 Uhr – FEUERSCHWANZ*
      • 22:45-00:00 Uhr – IN FLAMES
      • 00:05-01:00 Uhr – SKÁLD*
      • 01:05-01:45 Uhr – ONSLAUGHT
      Freitag, 7. Juli 2023
      Rock Stage & Dark Stage*
      • 11:20-11:50 Uhr – CHILDREN OF GROTESQUE
      • 11:55-12:25 Uhr – THE LEGION GHOST*
      • 12:30-13:00 Uhr – NULL POSITIV
      • 13:05-13:40 Uhr – RAUHBEIN*
      • 13:45-14:30 Uhr – ALL FOR METAL
      • 14:30-15:20 Uhr – BURNING WITCHES*
      • 15:25-16:10 Uhr – BLOODBOUND
      • 16:15-17:00 Uhr – SEPTIC FLESH*
      • 17:05-17:50 Uhr – DESTRUCTION
      • 17:55-18:40 Uhr – EQUILIBRIUM*
      • 18:45-19:30 Uhr – SONATA ARCTICA
      • 19:35-20:35 Uhr – VERSENGOLD*
      • 20:40-21:40 Uhr –  KORPIKLAANI
      • 21:45-22:45 Uhr – AIRBOURNE*
      • 22:50-00:20 Uhr – ARCH ENEMY
      • 00:30-01:30 Uhr – FIRKIN*
      Samstag, 8. Juli 2023
      Rock Stage & Dark Stage*
      • 11:20-11:50 Uhr – VOODOO KISS
      • 11:55-12:25 Uhr – SOULBOUND*
      • 12:30-13:10 Uhr – A LIFE DIVIDED
      • 13:15-13:55 Uhr – OHRENFEINDT*
      • 14:00-14:40 Uhr – EINHERJER
      • 14:45-15:25 Uhr – WOLFHEART*
      • 15:30-16:10 Uhr – WIND ROSE
      • 16:15-17:00 Uhr – LEGION OF THE DAMNED*
      • 17:05-17:50 Uhr –MOONSPELL
      • 17:55-18:40 Uhr – LACUNA COIL*
      • 18:45-19:30 Uhr – CARCASS
      • 19:35-20:35 Uhr – LIFE OF AGONY*
      • 20:40-21:40 Uhr –  LORD OF THE LOST
      • 21:45-22:45 Uhr – SALTATIO MORTIS*
      • 22:45-00:15 Uhr – AMON AMARTH
      • 00:30-01:30 Uhr – PHIL CAMPBELL & THE BASTARD SONS play MOTÖRHEAD*
      , Bild:
  • Website:
  • Einleitungsbild - min. Breite 600 pixel:
    • Bild:
  • Beitrag - Hero Bild:
    • Bild: , Bild - Copyright ©: © Marcel Hübner, Initiale Position: -80px
  • Beitragsbild (Hauptbild):
    • Bild: , Objekt - Position: Links
  • Poster / Flyer (Seitenleiste):
    • Bild:
Die Vorfreude auf des RH 2023 war groß, zumal das Billing wie immer hochkarätig war. Leider konnten Cheffe Marcel Hübner und meine Wenigkeit erst am Donnerstag in den frühen Morgenstunden anreisen. Somit blieben uns die Acts vom Mittwoch verwehrt.