Inhalt: Joachim Tennstedt als Sherlock Holmes, Detlef Bierstedt als Dr. Watson, Regina Lemnitz als Mrs. Hudson sowie Marie Bierstedt, Christoph Jablonka, Axel Lutter, Peter Lontzek, Lutz Mackensy, Stephan Bosenius, Bert Stevens und Marc Gruppe., Bild:
Es geht um nicht weniger als den guten Ruf von Mrs. Hudson – zumindest in Mrs. Hudsons Welt. Ein geheimnisvoller, übelriechender Koffer mit Damenunterwäsche erregt den Unmut der Hauswirtin. Doch schnell stellt sich heraus, dass es bei dem gelben Koffer um weit mehr geht.
Inhalt: Sprecher: Julian Parks - Lutz Mackensy · Camryn Joyner - Elga Schütz · Doreen Manheim - Heidi Schaffrath · Ash Benton - Patrick Kropp · Walter Grant - Thomas Balou Martin · Terence Fraser - Robin Brosch · Brenda Twitty - Christin Marquitan · Richterin Friedman - Liane Rudolph · Eric Levitt - Peter Lontzek · Nate Cordy - Christoph Piasecki · Miss Finster - Herma Koehn · Tonya Hailey - Anja Taborsky · Marcia Roy - Scarlet Lubowski · Jimmy Wong - Niki Nowotny · Adrian Stevens - René Oltmanns · Emma Walsh - Cathlen Gawlich · Logan Shablonsky - Urs Remond · Briefzusteller - André Polis · Credits - Matthias Keller
Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee - Christoph Piasecki, Erik Albrodt · Buch - Christoph Soboll · Regisseur, Produzent & Schnitt - Christoph Piasecki · Sounddesign & Mastering - Tom Steinbrecher · Musik - Tom Steinbrecher · Schlagzeug - Marc A. Nathaniel · Zusätzliche Musik - Michael Donner, Alexander Schiborr · Design & Illustration - Alexander von Wieding · Produktion & Vertrieb - Contendo Media, Bild:
Ein Brief vom Gericht sorgt für besorgte Gesichter in der Detektei der 3 Senioren. Doch während Ash begeistert ist, überschlägt sich Doreen nicht gerade vor Vorfreude darüber, dass sie gemeinsam mit dem Praktikanten in Los Angeles als Geschworene bei Gericht auftauchen sollen. Zunächst scheint der Fall klar zu sein, doch der „Heartbreak“-Mord wirft mehr Fragen auf als zunächst gedacht.
Inhalt: Sprecher: Julian Parks - Lutz Mackensy · Camryn Joyner - Elga Schütz · Doreen Manheim - Heidi Schaffrath · Ash Benton - Patrick Kropp · Gary Daily - Marco Eßer · Jonas Joyner - Mark Bremer · Natalie Turnblatt - Dana Friedrich · Sonny Wheeler - Patrick Bach · Ruby May - Ann-Kathrin Hinz · Alfie Turnblatt - Stephan Chrzescinski · Doctor Phil - Leonard Hohm · Roberta Arthur - Daniela Hoffmann · Credits - Matthias Keller
Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee - Christoph Piasecki, Erik Albrodt · Buch - Christoph Soboll · Regisseur, Produzent & Schnitt - Christoph Piasecki · Sounddesign & Mastering - Tom Steinbrecher · Musik - Tom Steinbrecher · Schlagzeug - Marc A. Nathaniel · Zusätzliche Musik - Michael Donner, Alexander Schiborr · Design & Illustration - Alexander von Wieding · Produktion & Vertrieb - Contendo Media, Bild:
Wege trennen sich – Wege kreuzen sich wieder: Während Jonas Joyner seinen Eltern eröffnet, dass er sich für einen längeren Auslandsaufenthalt nach England begeben wird, hat Praktikant Ash seinen Jugendfreund Gary wiedergetroffen. Dieser führt Ash durch das Maritime Museum, wo er den Posten eines Nachtwächters übernommen hat. Ein Job, der sich als nicht ganz so einfach herausstellt und die 3 Senioren auf den Plan ruft.
Inhalt: Erzähler - Axel Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv - Oliver Rohrbeck Peter Shaw, Zweiter Detektiv - Jens Wawrczeck Bob Andrews, Recherchen und Archiv - Andreas Fröhlich Tante Mathilda - Karin Lieneweg Alba - Celine Fontanges Rubbish George - Stefan Krause Sergeant Kain - Kai Schwind Hugenay - Tobias Meister Cotta - Holger Mahlich Theodor - Tim Grobe Byron - Jürgen Holdorf Jordan - Daniel Welbat Wachmann - Walter Bauhöfer
Ein versuchter Handtaschenraub + ein Verkehrsunfall = ein neuer Fall für die DREI FRAGEZEICHEN. Ein junges Mädchen hat eine rätselhafte Audiobotschaft ihres verstorbenen Vaters erhalten und weiß sich darauf keinen Reim zu machen. Der Spürsinn der drei Juniordetektive ist gefragt.
Inhalt: Sprecher: Sherlock Holmes - Manou Lubowski · Dr. John Watson - Felix Spieß · Jasmin Lestrade - Victoria Sturm · Lucy Parr - Shandra Schadt · Cooper - Dietmar Wunder · Vincent McCauley - René Oltmanns · Cassy - Henrike Tönnes · Diamond - Rieke Werner · Jake Toller - Ozan Ünal · Dr. Stafford - Achim Schülke · Officer Coventry - Konrad Bösherz · Spusi - Anke Reitzenstein · Durchsage - Maike Krämer · Credits - Matthias Keller
Idee, Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee & Buch - Erik Albrodt, frei nach Motiven von Sir Arthur Conan Doyle · Regisseur & Produzent - Christoph Piasecki · Soundtrack & Musik - Michael Donner · Sprachschnitt, Sounddesign & Mastering - Erik Albrodt · Design & Illustration - Alexander von Wieding, Bild:
Vorschriften sind nichts für Sherlock – vor allem dann nicht, wenn es darum geht, denjenigen zu finden, der seiner großen Liebe Gift verabreicht hat. Doch ist er dafür auch bereit, über Leichen zu gehen?
Eines wird klar: Sich mit Sherlock Holmes anzulegen, geht selten gut aus. Doch trotz intensiver Ermittlungen bleibt Lucy Parr verschwunden. Weshalb hat sie das Krankenhaus verlassen? Weiß sie mehr über den Attentäter, der ihr das Gift verabreicht hat? Wie weit wird sie gehen, wenn sie den Täter stellen kann? Werden Holmes, Watson und Lestrade sie noch rechtzeitig finden, um Schlimmeres zu verhindern? Die Spur führt in eines der gefährlichsten Viertel von Dallas und als die Ermittler ihr Ziel erreichen, riecht es verdächtig nach einer Falle. Und tatsächlich sehen sich Holmes und seine Freunde kurze Zeit später schwerbewaffneten Männern gegenüber. Doch Lucy scheint alles daran zu setzen, um ihren vermeintlichen Peiniger zur Strecke zu bringen. Als es zum großen Showdown kommt, ändert sich nicht nur für Cooper alles, sondern auch für Lucy und Holmes. „Black Widow“ entführt den Hörer einmal mehr in eine Welt der Drogen, der Gewalt und der Kriminalität. In eine Welt, in der Liebe keine Chance zu haben scheint. Wird es Holmes und Lucy gelingen, die Grenzen dieser Welt zu durchbrechen und sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen? DARK HOLMES „Black Widow“ lässt den Hörer wenig zuversichtlich zurück und zeichnet stattdessen eher das Bild einer trostlosen Welt der unerfüllten Hoffnungen. Erik Albrodt versteht es abermals perfekt, knallharte Action mit persönlicher Verletzlichkeit zu verbinden und so eine Geschichte zu erzählen, die den Hörer von Anfang an fesselt. Großes Kino – aber nichts für schwache Nerven.
Inhalt: Tim - Sascha Draeger Karl - Tobias Diakow Klößchen (Willi) - Manou Lubowski Gaby - Rhea Harder Lieselotte Langenau - Elga Schütz Kommissar Glockner - Achim Buch Carola Funke - Kerstin Draeger Kristin Emerson - Neele Pettig Jens Hackenberg - Tim Helssen Marcel Fiebinger - Louis Held Günther Fengler - Christian Rudolf Axel Theil - Martin Reinl Tom Schmier - Daniel Kirchberger Anni Groß - Sarah Madeleine Tusk Elena Roßnick - Heidi Schaffrath Linus Janzen - Woody Mues Fritz - Leopold v.d. Goltz Iris Janzen - Judy Winter Edgar Rennewald - Holger Mahlich Kurt Leimbach - Till Huster und Oskar, der schwarz-weiße Cockerspaniel Details
Buch: Martin Hofstetter nach Motiven von Stefan Wolf Produktion und Regie: Heikedine Körting Redaktion: Petra Delmar Geräusche und Effekte: André Minninger, Helge Halvé Coverillustration: Comicon S.L. nach Artworkvorlagen von R. Stolte Rahmendesign: Convoy Interactive GmbH Gestaltung: Atelier Schoedsack „TKKG – Die Profis in spe“: Bonda/Büscher, Bild:
Gut 30 Jahre sind vergangen, seitdem TKKG die Crash-Kids (Fall 91) zur Strecke gebracht haben. Doch rücksichtslose Raser gibt es noch immer in der Millionenstadt und so werden Tim und Klößchen beim Joggen (!) fast von einem Sportwagen erfasst. Der junge Linus Janzen landet mit seinem Auto am Baum und TKKG nehmen die Ermittlungen auf, die zunächst ins Internat führen.
Einige Oberstufenschüler und -schülerinnen sind in der Autoposer-Szene aktiv und schnell ist den TKKG-Freunden klar, dass sie etwas zu verbergen haben. Doch wer hat den verunglückten Sportwagen manipuliert? Die Antwort auf diese Frage hoffen TKKG im Krankenhaus zu finden, weshalb sie den nur leicht verletzten Linus besuchen. Doch schließlich führt die Spur in die Vergangenheit und zu einem Täter, der bereit ist, über Leichen zu gehen. Martin Hofstetter hat sich mal wieder ein aktuelles Thema vorgenommen und daraus einen spannenden TKKG-Fall entwickelt. Während diese Versuche in der Vergangenheit ja durchaus schon mal ins leicht Peinliche abzurutschen drohten, ist es dem Autor im Fall von „Vollgas ins Verderben“ durchaus gelungen, die Autotuner-Problematik glaubhaft in den TKKG-Kosmos zu integrieren. Die Verbindungen ins Internat wirken glaubhaft und nachvollziehbar, ebenso wie die Verschwiegenheit innerhalb der Szene, die den TKKG-Freunden eine harte Nuss zu knacken gibt. Wie man es bei der Thematik erwarten durfte, ist die Folge rasant und actionreich. Aber es gibt auch überraschende Momente. So wird Tim beispielsweise von einem Autoposer körperlich angegangen und legt den Angreifer erst im zweiten Anlauf aufs Kreuz. Außerdem gerät der Anführer der TKKG-Bande ganz schön ins Schwitzen, als er auf dem Beifahrersitz von Linus Janzens Vater Edgar Rennewald mit Höchstgeschwindigkeit durch die Straßen der Millionenstadt rast. Das gefällt, denn in der Vergangenheit konnte die scheinbare Unbesiegbarkeit von Tim auch durchaus etwas nerven. In diesem Fall arbeitete das Produktionsteam um Heikedine Körting mit einer recht langen Liste an Sprechern. U. a. taucht auch Sascha Draegers Schwester Kerstin wieder in ihrer Rolle als attraktive Oberstufenschülerin Carola Funke auf. Während mich „Nur Tote schlafen länger“ (238) nicht überzeugen konnte, hat mich „Vollgas ins Verderben“ von der ersten Sekunde an gepackt. Das Hörspiel findet eine ausgewogene Mischung aus Humor, Spannung und Action und wird seinem Titel somit voll gerecht. Auch wenn mir der Titel „Vollgas in die Vergangenheit“ fast noch passender scheinen würde. So oder so gibt es mit dem vorliegenden Fall ein Hörspiel mit hohem Unterhaltungswert.
Inhalt: Sherlock Holmes - Manou Lubowski Dr. John Watson - Felix Spieß Jasmin Lestrade - Victoria Sturm Lucy Parr - Shandra Schadt Jake Toller - Ozan Ünal Walter - Marius Clarén Nikki - Florentine Stein Dr. Stafford - Achim Schülke Pfleger - Leonard Hohm Cooper -Dietmar Wunder Ansager im Stripclub - Mathias Renneisen Cassy - Henrike Tönnes Diamond - Rieke Werner Gast im Stripclub - Thomas Birker Credits - Matthias Keller
Idee, Konzept & Dramaturgie: Christoph Piasecki · Idee & Buch: Erik Albrodt, frei nach Motiven von Sir Arthur Conan Doyle · Regisseur & Produzent: Christoph Piasecki · Sprachschnitt & Mastering: Erik Albrodt · Soundtrack & Musik: Michael Donner · Design & Illustration: Alexander von Wieding · Produktion & Vertrieb: Contendo Media, Bild:
Die aktuelle Episode endet dort, wo sie auch beginnt: im Krankenhaus. Allerdings ist es nur Holmes‘ siebtem Sinn zu verdanken, dass die Episode nicht in der Leichenhalle endet.
Holmes und Lucy hatten sich in der letzten Folge ein gegenseitiges Versprechen gegeben und dementsprechend hat sich Holmes in die Entzugsklinik begeben, während Lucy ihren Job als Hostess an den Nagel gehängt hat. Ganz zum Missfallen einiger Kunden, die sich nicht von der attraktiven Stripperin abweisen lassen wollen. Während Holmes und Watson verzweifelt versuchen, sich Zugang zum Backstagebereich des Bugs Palace zu verschaffen, bricht Lucy nach ihrem Auftritt unvermittelt zusammen. Nur der Hartnäckigkeit des drogenabhängigen Meisterdetektivs ist es zu verdanken, dass die Ermittler die kleine Einstichstelle an Lucys Körper finden. Doch wer wollte die Tänzerin vergiften? Die Spur führt zurück ins Bugs Palace und auf die Fährte eines mysteriösen Gastes. Die Jagd nach dem Täter beginnt. Sherlock Holmes wandelt in der vorliegenden Episode zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Realitätsverlust und Scharfsichtigkeit. Dabei wirkt er jedoch zu keiner Sekunde abwegig oder zu überdreht, so dass der vielschichtige Charakter zu einem zentralen Impulsgeber der Geschichte wird. Dass sich die Beziehungsgeschichte zu einem packenden Thriller entwickelt, geschieht dabei fast unmerklich und vollkommen organisch. Nach dem spannenden Fall um die ermordete Senatorentochter haben die Autoren nun einen völlig andersartigen Fall entwickelt, der gleichermaßen schwungvoll als auch unterhaltsam ist. Manou Lubowski spielt den Charakter des angeschlagenen Sherlock Holmes absolut überzeugend, ebenso wie seine Kollegin Shandra Schadt, die Lucy Parr zum Leben erweckt. Ohnehin agiert der gesamte Cast mal wieder absolut professionell. Bereits nach der dritten Folge der zweiten Staffel bin auch ich, als quasi Neuling, vollkommen in den Bann der Hörspielreihe gezogen. Tatsächlich vermittelt das Hörspiel das Flair des Cineastischen und man freut sich unweigerlich auf die jeweils nächste Fortsetzung. DARK HOLMES „Dark Web“ ist eine gekonnte Mischung aus düsterem Psycho-Drama, rasantem Thriller und fesselndem Krimi, die den Hörer nicht mehr loslässt.
Sprecher Erzählerin - Luise Helm Hanni - Magdalena Montasser Nanni - Valentina Bonalana Katinka - Sira-Anna Faal Lou - Sarah Alles Jule - Friedel Morgenstern Tilda - Nellie Thalbach Frau Theobald - Anke Reitzenstein Anne Sullivan - Katrin Fröhlich Mike Sullivan - Sascha Rotermund Mademoiselle - Francoise Vercruyssen Cleo - Bianca Nawrath Emily - Sarah Kunze Yeliz - Kiara Scheicht Marie - Jodie Blank Frau Martensen - Lisa Hrdina Frau Roberts - Nana Spier Schülerin 2 - Clarissa Schneider Schülerin 3 - Sabin Saeed Ritter Details Buch: Uticha Marmon Redaktion / Projektleitung: Hilla Fitzen Illustration: Hanna Wenzel Design: Hanna Wenzel / KB&B - Family Marketing Experts
Folge 2
Sprecher Erzählerin - Luise Helm Hanni - Magdalena Montasser Nanni - Valentina Bonalana Katinka - Sira-Anna Faal Lou - Sarah Alles Jule - Friedel Morgenstern Tilda - Nellie Thalbach Pepa - Derya Akyol Biggi - Maximiliane Häcke Anne - Annie C. Salander Luise - Patrizia Carlucci Anne Sullivan - Katrin Fröhlich Mike Sullivan - Sascha Rotermund Frau Martensen - Lisa Hrdina Frau Roberts - Nana Spier Frau Korbmacher - Tessa Mittelstaedt Mademoiselle - Francoise Vercruyssen Frau Krone - Yenny Kunjappu Cleo - Bianca Nawrath Emily - Sarah Kunze Yeliz - Kiara Scheicht Marie - Jodie Blank Details Buch: Uticha Marmon Redaktion / Projektleitung: Hilla Fitzen Illustration: Hanna Wenzel Design: Hanna Wenzel / KB&B - Family Marketing Experts
Folge 3
Sprecher Erzählerin - Luise Helm Hanni - Magdalena Montasser Nanni -Valentina Bonalana Lou - Sarah Alles Tilda - Nellie Thalbach Jule - Friedel Morgenstern Frau Theobald - Anke Reitzenstein Frau Marigold - Megan Gay Katinka - Sira-Anna Faal Pepa - Derya Akyol Frau Roberts - Nana Spier Mademoiselle - Francoise Vercruyssen Jan - Marcel Collé Dr. Haseborg - Peter Sura Mike Sullivan - Sascha Rotermund Frau Martensen - Lisa Hrdina Details Buch: Uticha Marmon Redaktion / Projektleitung: Hilla Fitzen Illustration: Hanna Wenzel Design: Hanna Wenzel / KB&B - Family Marketing Experts, Bild:
Im letzten Jahr feierten HANNI UND NANNI die 80. Hörspiel-Folge und gleichzeitig den Abschied vom alten Cast und Produktionsteam um Heikedine Körting. Doch frei nach Hermann Hesse wohnt bekanntlich jedem Ende ein Anfang inne und so liegen mittlerweile die ersten drei Folgen der neu aufgelegten Hörspielabenteuer aus dem Internat Lindenhof vor. Julia Ostrowski tritt in die Fußstapfen von Heikedine Körting und die Jugendbuchautorin Uticha Marmon übernimmt die Rolle von Andrè Minninger, so dass schon das Team an der Spitze eine deutliche Verjüngung erfahren hat. Luise Helm tritt als Erzählerin die Nachfolge von Lutz Mackensy und Hans Paetsch an und macht ihre Sache gut. Und in dieser Hinsicht kann auch für den Rest des Castes Entwarnung gegeben werden, denn es ist gelungen, junge, frische Stimmen zu finden, die aber nicht zu sehr ins Alberne abdriften. Magdalena Montasser (Hanni), Valentina Bonalana (Nanni) & Co. füllen die Rollen der Internatsbewohner glaubhaft und durchaus mit Blick auf die Ursprünge der Serie aus. Während man den überlangenund dazu noch ziemlich grausamen Titelsong erstmal überstehen muss, können die Illustrationen aus der Feder von Hanna Wenzel absolut überzeugen. Sie findet eine gute Balance zwischen Tradition und Moderne, wobei die Artworks ganz klar den Geist der frühen Illustrationen aufnehmen – und glücklicherweise nicht den KI-Ansatz der letzten Folgen. Die Rahmenbedingungen stimmen also, aber wie sieht es mit den Geschichten aus?
Auch in dieser Hinsicht wird das Rad nicht neu erfunden und eine zwanghafte Anbiederung an vermeintlich jugendliche Hörbedürfnisse unterbleibt zum Glück. Stattdessen werden dem Hörer traditionelle und doch frische Abenteuer geboten, die man sich gerne mit den eigenen Kindern anhört, ohne sich zu jeder Sekunde zu fragen, wer sich den Schwachsinn ausgedacht hat. Insofern ist der Übergang von der alten Serie zum Relaunch recht sanft ausgefallen, was mir gut gefällt, da HANNI UND NANNI nicht zwanghaft verjüngt wurden. Beispielsweise kommen die jugendlichen Protagonistinnen auch weiterhin ohne Mobiltelefone und Social Media aus. In der Pilotfolge wird die traditionelle Handlung des ersten Enid Blyton-Romans aufgegriffen und die Zwillingsschwestern wehren sich mit Händen und Füßen gegen den Schulwechsel nach Lindenhof. Nur um am Ende festzustellen, dass sie ausgerechnet in Lindenhof neue Freunde und ein neues Zuhause finden werden. Im zweiten Teil wird die Grundlage für weitere Hörspielabenteuer um die Sullivan-Zwillinge gelegt: Nanni stößt in der Bibliothek auf ein altes Tagebuch, das die Geschichte dreier unzertrennlicher Freundinnen erzählt. So scheint es, denn ein Unfall führte seinerzeit zum Bruch der Freundschaft und Hanni, Nanni und ihre Freundinnen begeben sich auf Spurensuche in den alten Jahrbüchern Lindenhofs. Dabei machen sie erstaunliche Entdeckungen. Zudem kommt eine Neue nach Lindenhof und auch sie trägt ein Geheimnis mit sich herum. Genug Stoff also, um den tristen Internatsalltag aufzupeppen.
Das dritte Abenteuer beginnt am Straßenrand. Denn statt für ihre Prüfungen zu büffeln, geht Hanni joggen und findet dabei einen verletzten Hundewelpen. Da sich Hanni und Lou dazu entschließen, den Hund zum Tierarzt zu bringen, verpasst Hanni ihre Nachprüfung. Nanni springt ein, doch leider bleibt diese Täuschung nicht lange unbemerkt. Werden die Zwillinge und ihre Freundinnen einen Ausweg aus dieser Zwickmühle finden? Findet es heraus. Fazit: Die Neuauflage dieses Klassikers der Kinder- und Jugendliteratur ist rundum gelungen, was neben den unterhaltsamen Geschichten auch daran liegt, dass man mit Bedacht und Fingerspitzengefühl zu Werke gegangen ist. Das Ergebnis sind liebevoll gestaltete und produzierte Abenteuergeschichten ohne große Schockmomente oder Anbiederungen an vermeintliche Erfordernisse des Zeitgeistes. Und dennoch wirken die Hörspiele zeitgemäß und nicht altbacken. Gut gemacht, Hanni und Nanni!
Inhalt: Sherlock Holmes - Manou Lubowski Jasmin Lestrade - Victoria Sturm Dr. John Watson - Felix Spieß Lloyd Fenton - Axel Lutter Captain Wallace - Bernd Egger Mark Jones - Christian Stark Frank Hill - Linus Drews Jaclyn Fenton - Ann Vielhaben Rose Whithurst - Emily Matysik Anrufer - Christian Büscher Credits – Matthias Keller Idee, Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki Idee & Buch - Erik Albrodt, frei nach Motiven von Sir Arthur Conan Doyle Regisseur & Produzent - Christoph Piasecki Soundtrack & Musik - Michael Donner Sprachschnitt, Sounddesign & Mastering - Erik Albrodt Design & Illustration - Alexander von Wieding, Bild:
Der wohl bekannteste Detektiv der Welt ist im 21. Jahrhundert angekommen – und muss sich seiner düsteren Seite stellen. Sherlock Holmes und seine Kollegin Jasmin Lestrade ermitteln für das Dallas Police Department und werden auch in der zweiten Staffel vor große Aufgaben gestellt.
Inhalt: Mit den bekannten Stimmen von Joachim Tennstedt als Sherlock Holmes, Detlef Bierstedt als Dr. Watson, Regina Lemnitz als Mrs. Hudson sowie Philine Peters-Arnolds als Margery Mapleton, Lutz Reichert als Inspector Lestrade, Rolf Berg als Frederic Thornton, Marie Bierstedt als Maria Mancuso, Valentin Stroh als Charles Rossiter, Bodo Primus als William Parker, Glenn Goltz als Jonathan Fulford, Bert Stevens als Stadtvorsteher Dawson, Tim Kreuer als Beppo, Marc Gruppe als Pedro, Leon Reichert als Vincenzo und Benedikt Weber als Butler.
Hörspiel von Marc Gruppe nach Amy Onn und Sir Arthur Conan Doyle , Bild:
URL: https://lnk.to/bloomsbury, Titel: Linktree - Sherlock Holmes – Die geheimen Fälle des Meisterdetektives – Blutiger Schnee in Bloomsbury Hill (68)
GALERIE - Einzelbilderauswahl:
Spalten: Zwei, Galerie - Einzelbilder:
Einleitungsbild - min. Breite 600 pixel:
Bild:
Beitragsbild (Hauptbild):
Bild: , Objekt - Position: Links
Sherlock Holmes liebt Schnee. Das hat natürlich einen Grund, denn im Schnee lassen sich Spuren ausgezeichnet verfolgen. Und in diesem Fall aus dem Archiv des Doktor Watson führen diese Spuren letztlich auch zur Lösung des Rätsels.
Inhalt: Erzähler - Axel Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv - Oliver Rohrbeck Peter Shaw, Zweiter Detektiv - Jens Wawrczeck Bob Andrews, Recherchen und Archiv - Andreas Fröhlich Alyssa - Sonja Stein Conrad Wilmington - Till Huster Haley Darlow - Marleen Lohse Tante Mathilda - Karin Lieneweg 1. Polizist - Andreas Birnbaum 2. Polizist - Francois Smesny 3. Polizist - Alen Tsitak
Buch und Effekte: André Minninger Redaktion: Maike Müller Regie und Produktion: Heikedine Körting Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL) Musik: Jan-Friedrich Conrad, Thomas Körting, Andris Zeiberts, Betty George, Nathaniel Steinbrecher, Detlef Oels Cover-Illustration: Silvia Christoph · Design: Atelier Schoedsack, Bild:
In „Im Bann des Barrakudas“ kehrt mit Alyssa aus „das blaue Biest“ nicht nur eine alte Bekannte der Die Drei ??? wieder auf, sondern auch ein vor mehr als hundert Jahren verstorbener Magier, dessen Wohnhaus nun abgerissen werden soll.
Zu Aden Tangurys bekanntesten Tricks gehörte die Verwandlung in einen riesengroßen Barrakuda. Nun soll auf dem Grundstück des Magiers ein großes Einkaufs- und Begegnungszentrum gebaut werden, doch dies stößt auf großen Protest unter den Fans des toten Magiers. Dabei kommt es nicht nur zu friedlichen Mahnwachen, sondern auch zu gewalttätigen Übergriffen. Doch als Alyssa mit eigenen Augen sieht, dass der tote Magier offenbar aus dem Totenreich zurückgekehrt ist, um gegen den Abriss seines Hauses zu protestieren, wendet sie sich an Bob und seine Kollegen. Wird es den drei Juniordetektiven gelingen, die Anhänger des toten Tangury aus dem Bann des Barrakudas zu befreien und die Sabotage des Bauunternehmens zu beenden? Eine gute halbe Stunde der Spielzeit vergeht mit der Bestandsaufnahme: Alyssa erklärt die Hintergründe und die Drei ??? verschaffen sich vor Ort einen Überblick, wobei sich in erster Linie die von Alyssa dargestellten Geschehnisse bestätigen. Für einen wichtigen Impuls sorgt Kommissar Zufall, als Tante Mathilda erzählt, dass sie Teile des Nachlasses des Magiers Tangury aufgekauft hat. In der Folge recherchiert Justus persönlich und der Erste Detektiv erklärt seinen Kollegen einige Zusammenhänge. Im Weiteren stoßen die Juniordetektive auf eine dunkle Seite des gefeierten Magiers und auf Informationen zu einer massiven Barrakuda-Skulptur. Mit Haley Darlow tritt eine weitere Person in den Fall ein. Doch welche Rolle spielt die Frau? Die Antwort findet sich am Ende eines düsteren Schachts… Als Subplot zum eigentlichen Fall wird die Beziehung zwischen der kessen Alyssa und Bob weitergesponnen, so dass zu vermuten ist, dass das Mädchen nicht zum letzten Mal in einem Fall auftauchen wird. Das fast philosophische Ende des Hörspiels, an dem Alyssa „ihrem Bobo“ einen Tipp mit auf den Weg gibt, unterstreicht diese Vermutung. Ich finde nicht den richtigen Zugang zu dem Fall, da mich weder das Rätsel um den toten Magier und seinen Barrakuda sonderlich fesselt noch die Beziehung zwischen Alyssa und „Bobo“. So bleibt am Ende des Tages ein eher zwiespältiger Eindruck zurück und von den jüngeren Fällen bevorzuge ich dann doch eher „Das Fantasmofon“. Positiver Aspekt des aktuellen Falls: die Zwischenmusik, die hier nicht nur aus einer Vielzahl von Federn stammt, sondern auch aus verschiedenen Perioden des Die Drei ???-Universums.
Inhalt: Marie Grevenbroich - Merete Brettschneider Franziska Winkler - Sonja Stein Kim Jülich - Mia Diekow Helmut Grevenbroich - Achim Buch Finn Grevenbroich - Vito Fölster Mutter Jülich - Kerstin Draeger Ben Jülich - Daniel Kirchberger Kommissar Peters - Clemens Gerhard Kommissarin Aslan - Cornelia Prescher Sophia - Tanja Dohse Markus - Christian Rudolf Frau Becker - Carla Becker Pia - Franziska Lessing Nellie - Benita Säck Philip - Lino Kelian Franka - Julia Fölster Frau Winter - Tanja Schumann
Ein Jahr ist vergangen, seitdem Marie, Franzi und Kim im Grandhotel Hoheluft ermittelt haben. Doch langweilig wird es auch 2025 nicht, denn die drei Freundinnen melden sich in der „Zauberhaften Eiswelt“ zu einem Eisschnitz-Kurs an. Auch wenn Kim sich lieber mit einem ungeklärten Diamantenraub beschäftigt hätte…
Als die Juniordetektivinnen beim Schnitzkurs ankommen, werden sie von einem schrillen Schrei der Kursleiterin Pia aufgeschreckt. Die Krone der Eisprinzessin ist verschwunden und ein Eiskunstlaufstück muss ohne diese Requisite auskommen. Nicht so schlimm, doch irgendjemand sabotiert das Eislaufstück. Marie, Franzi und Kim nehmen die Ermittlungen auf, auch wenn die zweite Kursleiterin Sophia nicht gerade erfreut über die Unterstützung zu sein scheint. Spielt Eifersucht eine Rolle? Oder doch eher Habsucht? Gibt es gar einen Bezug zum ungeklärten Diamantenraub? Zwischen einigen Mitarbeitenden vor Ort scheint es jedenfalls Ungereimtheiten zu geben und zudem macht sich eine unbekannte Frau ziemlich verdächtig. Als die verschwundene Krone schließlich wieder auftaucht, nimmt der ganze Fall eine neue Wendung. Nun ist der ganze Spürsinn der DREI !!! gefragt. Hörspiel-Kenner werden sich möglicherweise an DIE DREI ??? und der Karpatenhund erinnert fühlen, denn für die Lösung des Falles mussten Justus & Co. einige ähnliche Erkenntnisse nutzen. Aber natürlich ist das ganze Setting in „Zauberhafte Eiswelt“ vollkommen anders. Trotz aller Wendungen und Verwicklungen lassen sich DIE DREI !!! selbst von „Eisgeistern“ nicht aufs Glatteis führen – so scheint es. Doch dann scheinen die Gangster den Juniordetektivinnen doch eine Nasenlänge voraus zu sein und Marie, Franzi und Kim tappen schließlich in eine eiskalte Falle. Nach der Vorlage von Kirsten Vogel haben Peter Nissen und Anke Kell ein Hörspielabenteuer geschrieben, welches vorweihnachtliche Stimmung gekonnt mit einem spannenden Kriminalfall verbindet. Wie üblich werden die 24 Tracks durch kurze weihnachtliche Zwischenspiele unterbrochen. Auch das Setting in der „Zauberhaften Eiswelt“ erweist sich als passend für einen Hörspiel-Adventskalender, der durch überzeugende Sprecher sowie passende Soundeffekte und Musik zu einem schönen Hörerlebnis wird, das den Hörer mit dem finalen Track angemessen in die Weihnachtsfeiertage entlässt. „Zauberhafte Eiswelt“ ist abermals eine schöne Fluchtmöglichkeit aus der in der Realität leider gar nicht besinnlichen Adventszeit. In 24 Portionen oder am Stück – auch der 2025er Hörspiel-Adventskalender ist absolut hörenswert.
Erzähler Axel Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv Oliver Rohrbeck Peter Shaw, Zweiter Detektiv Jens Wawrczeck Bob Andrews, Recherchen und Archiv Andreas Fröhlich Aaron Harper Stephan Benson Michael Watkins Romanus Fuhrmann Tschadraabalyn Jawuuchulan Vixaysak Sihachak Ethan Coleman Till Hagen Richardson Francois Smesny Oliver Wilson Achim Buch Jakub Krawczyk Benjamin-Lew Klon Ewa Krawczyk Violetta Ratajczyk Abigail Jensen Astrid Kollex Barney Christian Weibezahn Insprektor Cotta Holger Mahlich Kellner Till Huster
Ein totes Tier mit Glocken und irgendwelchen Umhängen bei Vollmond. Das Artwork von „Gruselige Weihnacht überall“ mit einem möglichen Weihnachtsfall der Drei ??? in einen Zusammenhang zu bringen, viel mir zunächst einmal schwer. Spoiler: Es handelt sich nicht um den Totenschädel von Santas Rentieren.
Doch von Anfang an: Mr. Harper, der in Rocky Beach ein Weihnachtsmuseum eröffnet hat, wendet sich hilfesuchen an das Detektivbüro der Drei ???. Ein Erpresser verlangt die Herausgabe eines Sammlerstückes, welches in einer Auktion verkauft werden soll. Doch Mr. Harper selbst hat keine Ahnung, um welches Stück es sich überhaupt handeln soll.
Justus ist entzückt, denn er hatte bereits befürchtet, dass die Vorweihnachtszeit recht langweilig werden könnte. Da kommt ihm die Notlage von Mr. Harper gerade recht. Die Drei ??? nehmen das Museum in Augenschein und untersuchen den Erpresserbrief, zunächst jedoch ohne nennenswerte Erkenntnisse gewinnen zu können. Vielleicht kann der Weihnachtsexperte Michael Watkins Licht ins Dunkel bringen. Immerhin stammen die meisten auf der geplanten Auktion angebotenen Stücke aus dessen Sammlung. Doch weshalb bleibt der Erpresser hinsichtlich des Sammlerstücks so vage? Und weshalb holt er es nicht einfach aus der Sammlung? Oder ist Watkins womöglich bereits Opfer eines Einbruchs geworden? Ohne es zu merken? Als der Tag der Auktion näher rückt, kommen mehr und mehr Weihnachts-Fans in die Stadt. Wer von ihnen könnte hinter der Erpressung stehen? Wem können Justus & Co. trauen und wem nicht? Schließlich landet ein Teilnehmer sogar im Krankenhaus. Zufall? Den Drei ??? bleibt nichts übrig als auf den Auktionsbeginn zu warten. Justus, Peter und Bob tüfteln einen Plan aus, doch leider läuft nichts wie geplant. Ein kleines Stückchen Stoff von Gewand des „Sinterklaas“ rückt in den Fokus der Ermittlungen. Doch lange bleibt unklar wer wen täuscht, wer ein falsches Spiel spielt, wer Täter ist und wer Opfer und wer am Ende die beste Fälschung präsentieren kann. Eins darf ich verraten: Der Totenschädel des Covers spielt für die Ermittlungen der Drei ??? letztlich eine nicht unbedeutende Rolle. Aber langsam läuft den Juniordetektiven die Zeit davon, jedoch haben die Drei ??? am Ende doch wieder den richtigen Riecher. Die Hintergründe können jedoch nur die Verbrecher selbst erhellen. Nachdem es im vergangenen Jahr keinen Hörspiel-Adventskalender der Die ??? gab, sind die 24 Tracks dieses Jahr auf gleich drei CDs bzw. sechs LPs aufgeteilt worden. Langeweile tritt dennoch nicht auf, auch wenn der Hörer in die etwas schräge Szene der Weihnachts-Sammler eintauchen muss. Ich zumindest fühlte mich bestens unterhalten und am Ende kann man Peter nur zustimmen: Nach der ganzen Aufregung wäre es gar nicht so schlecht, wenn wir nun in Ruhe Weihnachten feiern könnten.
Wer sich – so wie ich – die Vinyl-Box bestellt hat, wird übrigens vorerst auf einige Szenen des Hörspiels verzichten müssen, denn die fünfte LP wurde falsch gepresst und enthält auf der A- und der B-Seite dieselben Tracks. Die korrigierten Nachpressungen werden vermutlich erst im kommenden Jahr ausgeliefert. Für die fehlenden Tracks müssen Vinyl-Fans also auf die nachgelieferten digitalen Tracks umsteigen.
Inhalt: Dr. Teesdale – Valentin Stroh Charles Linkworth – Glenn Goltz Mr. Dawkins – Bert Stevens Wärter Draycott – Bodo Primus Ellen Linkworth – Marie Bierstedt Mrs. Linkworth – Petra Nadolny Mr. Carmody – Leon Reichert Mrs. Paker – Herma Koehn Mr. Parker – Lutz Reichert Vermittlung – Uschi Hugo Henker – Marc Gruppe Frau – Jennifer Rohde
Buch – Marc Gruppe Lektorat – Dr. Daniela Stöger Produktion & Regie – Stephan Bosenius und Marc Gruppe Gemischt von Kazuya c/o Bionic Beats Mastering – Michael Schwabe, Monoposto Cover-Illustration – Bastien Ephonsus Layout – Doreen Enderlein, Bild:
Wir befinden uns im London des Jahres 1912. Der Mörder Charles Linkworth ist zum Tode verurteilt worden, obwohl er stets seine Unschuld beteuerte. Nach der Hinrichtung wird der Gefängnisarzt Dr. Teesdale von Erscheinungen gepeinigt. Charles Linkworth ist aus dem Totenreich zurückgekehrt, um eine offene Rechnung zu begleichen . . .
In den ersten 15 Minuten des Hörspiels wird der Hörer über die Hintergründe der Hinrichtung in Kenntnis gesetzt, wenn Dr. Teesdale seinem Fahrer Mr. Parker von dem Mord des Charles Linkworth berichtet. Als Teesdale am Tag der Hinrichtung in seiner Stube sitzt, hört er ein gruseliges Atmen und der Gefängnisarzt ist sich sicher, dass es der hingerichtete Mörder ist, der ihn heimsucht. Und auch der Wärter Draycott sieht sich mit für ihn unerklärlichen Vorkommnissen konfrontiert. Der Seelsorger Mr. Dawkins warnt den Gefängnisarzt eindringlich davor, den Kontakt mit dem Jenseits aufzunehmen, doch auf Bitten Teesdales spricht Dawkins selbst mit dem Toten, der den beiden Männern schließlich sogar erscheint. So nehmen sich Teesdale und Dawkins wohl oder übel der verstörenden Geschichte des ruhelosen Geistes an, um ihm seine letzte Ruhe zu ermöglichen. Über das Telefon erzählt der Untote, wie er seine Mutter getötet und deren Geld für sich verwendet hat. Nur die wahrhaftige Reue kann den armen Sünder von seiner Last befreien. Das Motiv des ruhelosen Sünders, der um Vergebung bittet, findet sich in zahlreichen literarischen Werken des Viktorianismus und auch der englischen Romantik. Edward Frederic Benson hat eine unterhaltsame Geschichte um dieses Motiv erschaffen und Marc Gruppe hat diese wie immer gekonnt für das Hörspiel aufgearbeitet. Wie so oft bei den Titania Medien-Produktionen lebt auch „Das Geständnis des Charles Linkworth“ von seiner atmosphärischen Tiefe und weniger von mitreißender Action. Das Hörspiel wird je nach Situation vor allem von Dr. Teesdale (gesprochen von Valentin Stroh) oder Charles Linkworth (den Glenn Goltz glaubhaft zum Leben erweckt) erzählt. Petra Nadolny glänzt als verabscheuungswürdige Mutter des Charles Linkworth, die ihn nach ihrer Ermordung in Träumen heimsucht. Doch durch einen Zufall bricht das mühsam aufgebaute Kartenhaus des Muttermörders zusammen. „Das Geständnis des Charles Linkworth“ wird in jeglicher Hinsicht dem Anspruch des „atmosphärischen Hörspiels“ gerecht. Handlung, Dramaturgie, Geräusche, Musik, die Sprecher und nicht zuletzt das von Bastien Ephonsus wunderbar illustrierte Artwork schaffen eine düstere Gänsehaut-Atmosphäre, die jedoch nicht unangenehm wirkt. Im Gegenteil, das Hörspiel passt wunderbar in die dunkle Jahreszeit und bietet eine schaurig-schöne Auszeit vom täglichen Stress. Neben den Fällen des Geisterjägers Flexman Low gehört diese Folge des Gruselkabinettes definitiv zu meinen Favoriten der Reihe, da hier einfach alles zusammenpasst. Eine absolute Empfehlung für erwachsene Hörspielfans!
Inhalt: Tim - Sascha Draeger Karl - Tobias Diakow Klößchen (Willi) - Manou Lubowski Gaby - Rhea Harder Werbesprecherin - Marion Heinecke Ronni Eckl - Marvin Künne Kerstin Wieland - Alexandra Maria Wilcke Simone Eckl - Celine Fontanges Julian Eckl - Ronny Krappmann Verkäufer - Gordon Piedesack Bela Berthold - Frank Roder Kommissar Glockner - Achim Buch Margot Glockner - Heidi Berndt Kommissar Schalavsky - Stephan Schad Kommissarin Mandelbaum - Christiane Leuchtmann Juli Schlüter - Gabriele Libbach Tamina Salah - Henrike Fehrs Nini - Marleen Lohse Thea Mangold - Anneke Schwabe Jasmin - Andrea Lüdke Paul - Constantin von Westphalen Marian - Stefan Brönneke Wilma Nußbaum - Karin Nennemann Ahmet Demir - Daniel Welbat Lotte Kühn - Alexandra Doerk Marina Bauser - Victoria Fleer Puppe - Theresa Underberg Sanitäter - Leopold v. d. Goltz Dr. Malte Schilling - Nicolas König Frau mit Kind - Amelie und Lotta Körting Computerstimme - David Hilbig und Oskar, der schwarz-weiße Cockerspaniel
Details Buch: Martin Hofstetter nach Motiven von Stefan Wolf Produktion und Regie: Heikedine Körting Redaktion: Petra Delmar Geräusche und Effekte: André Minninger, Helge Halvé Coverillustration: Comicon S.L. nach Artworkvorlagen von R. Stolte Rahmendesign: Convoy Interactive GmbH Gestaltung: Atelier Schoedsack „TKKG – Die Profis in spe“: Bonda/Büscher, Bild:
Der Teufel steckt im Detail und wem angesichts einer saftigen Weihnachtsgans gerade schon das Wasser im Munde zusammenläuft, der sollte nochmal genauer auf den Titel schauen. Statt dem lieben Federvieh geht es diese Weihnachten der TKKG-Bande an den Kragen, denn die vier Freunde geraten in die Hände skrupelloser Entführer.
Es beginnt ganz harmlos auf einer Shopping-Tour im vorweihnachtlichen Kaufhaus Paradies, als Tim und Gabi einen Ladendieb überführen. Doch schon bald zeigt sich, dass an Ronni Eckls Geschichte irgendetwas faul ist. Als TKKG versuchen, Licht ins Dunkel zu bringen, geraten sie mehr oder weniger mitten in ein konspiratives Treffen. Doch die Freunde bleiben nicht unbemerkt – zumal Willi sein Handy verliert. Die Gangster sind gewarnt, doch Kommissar Glockner und seine Kollegen bleiben skeptisch, ob es sich bei der Geschichte der Freunde wirklich um ein mögliches Verbrechen handelt. Als sie von der Realität eingeholt werden, ist es zu spät: Eine Gruppe bewaffneter Weihnachtsmänner hat sich im Kaufhaus Paradise verbarrikadiert und Geiseln genommen. Neben TKKG gehört auch die angesagte Sängerin Nini dazu. Wie sich herausstellt, ist die Zusammensetzung der Geiselgruppe nicht zufällig, denn den Geiselnehmern geht es um Geld, um viel Geld. Und so führt es Gangster und Geiseln schließlich unweit des verschneiten Dorfes Hänselwald in eine versteckte Berghütte, vor deren Tür sich zottige Monster herumtreiben. Die 24 Hörspiel-Türchen verlangen dem Hörer in diesem Jahr ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit ab, denn der 2025er Adventskalender nimmt den Hörer mit in unterschiedliche Szenen und man muss sich auf gefühlt immer neue Personengruppen einlassen, bevor der Cast zum High Noon in den Bergen deutlich reduziert wird: Ladendiebe, konspirative Gruppen, bewaffnete Weihnachtsmänner, singende Superstars, schwangere Frauen und eine unterhaltsame ältere Dame im Rollstuhl (die übrigens von Anneke Schwabe super in Szene gesetzt wird). Wer sich dann am heiligen Abend dem letzten Track „SOS“ nähert, muss zumindest eine kleine Vorliebe für lokale Dialekte mitbringen – und für einen Kommissar Glockner, der quasi den Geist der Weihnacht anruft und schließlich durch kleine Wolken aus dem Schornstein auf die richtige Fährte geführt wird. Manche Szenen haben gewisse Längen oder wirken redundant, z. B. wenn TKKG im Kaufhaus immer wieder versuchen, Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen. Auf der anderen Seite hat der Autor aber auch für viel Abwechslung gesorgt und man fühlt sich mal an den Fall „Geiseldrama“ erinnert, später kommt mir sogar Cäpt’n Blitz „Falsche Fracht“ oder der „Geheimplan Lemuria“ vom Schlosstrio in den Sinn. Und am Ende gibt es nicht nur wegen Ronnis erfüllten Wunsch aus der Spielzeugabteilung und dem Spielzeug für die Waisenkinder ein weihnachtliches Ende – zugegebenermaßen ein etwas kitschiges Ende. Aber es ist ja auch Weihnachten. Unterm Tannenbaum bleibt bei mir die Gewissheit zurück, dass „Die Weihnachtsgeiseln“ für mich sicherlich nicht der stärkste TKKG-Adventskalender geworden ist. Andererseits gibt es viele spannende, ereignisreiche und auch lustige Momente zu entdecken, was das mehr als dreistündige Hörspiel dann letztlich doch zu einem unterhaltsamen Unterfangen werden lässt.
Inhalt: Erzähler – Thomas Balou Martin Chief Inspector Bliss – Gordon Piedesack Inspector Chandler – Clemens Gerhard Assistent Welsh – Heiko Grauel Dr. Amersham – Engelbert von Nordhausen Gilder – Tobias Brecklinghaus Kelver – Werner Wilkening Lady Lebanon – Kornelia Boje Willie Lebanon – Marco Rosenberg
Buch – Peter Lerf Regie, Soundtrack, Mischung – Peter Lerf Dialogaufnahmen – Gordon Piedesack, Martin Sabel Artwork – Grabowski, Roßbach Titelsong – Frank Ravel, Bild:
Der geschulte Krimi-Fan weiß natürlich: „Der Mörder ist immer der Gärtner!“ Dumm nur, wenn es gar keinen Gärtner gibt und zudem der Chauffeur erdrosselt im Busch gefunden wird. Um hinter das Geheimnis des indischen Tuchs zu kommen, tauchen Bliss und seine Kollegen tief ein in die Vergangenheit der Adelsfamilie Lebanon.
Bliss und Chandler geraten bei ihren Ermittlungen gleich an eine ganze Reihe seltsamer Gestalten, doch dass der erste Verdacht meist nicht richtig ist, wird spätestens auch dem letzten Zweifler klar, als der Hauptverdächtige ebenfalls erdrosselt aufgefunden wird. Welche Rolle spielt der merkwürdige Lord Willie Lebanon, der voll und ganz unter dem Pantoffel seiner gestrengen Mutter steht? Als Bliss Zugang zu einem verschlossenen Raum im Obergeschoss verlangt, wird er selbst Ziel eines mörderischen Angriffs. Nur dem beherzten Eingreifen von Inspector Chandler ist es zu verdanken, dass der Angreifer seinen Plan nicht beenden kann. Steckt der mysteriöse Diener Gilder hinter den Morden? Um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen, müssen die Inspektoren herausfinden, was vor langer Zeit im entfernten Indien passiert ist. Doch der Täter scheint den Ermittlern eine Nasenlänge voraus zu sein. Im mittlerweile zehnten Fall sind Bliss und Chandler ein weiteres Mal voll gefordert und Chandler muss seinem Boss mehr als einmal aus der Klemme helfen. Der Hörer wird mitgenommen auf eine spannende Reise in ein Herrenhaus voller Schrecken und Abgründe. Die Vorlage des gleichnamigen Edgar Wallace Krimis liefert nicht mehr als einen gewissen Rahmen, der dann von Peter Lerf gekonnt mit einer sehr originellen Geschichte ausgefüllt wurde. So bietet das Hörspiel selbst für Hörer, die gut mit dem Original vertraut sind beste Unterhaltung und jede Menge Gelegenheiten, mit dem Duo Bliss-Chandler mitzuermitteln und -zufiebern. Marco Rosenberg, der bereits in Lerfs Fraktal-Hörspielen zu hören war, liefert dabei einen gekonnten Auftritt als schizophrener Lord Lebanon, der gut neben seinen Gegenspielern Gordon Piedesack (Chief Inspector Bliss) und Clemens Gerhard (Inspector Chandler) bestehen kann. Tobias Brecklinghaus (u. a. bekannt aus Die drei ??? Kids, Insel-Krimi und weiteren „Bliss ermittelt“-Folgen) gelingt es, den Diener Gilder mit all seinen Facetten darzustellen, so dass der Hörer mitunter auf die falsche Fährte gelockt wird. In „Das Indische Tuch“ spielen sich alle Beteiligten in die Herzen der Hörspielgemeinde, da sowohl die Story als auch die Umsetzung wirklich stimmig und faszinierend sind. Toll gemacht.
Inhalt: Julian Parks - Lutz Mackensy · Camryn Joyner - Elga Schütz · Doreen Manheim - Heidi Schaffrath · Ash Benton - Patrick Kropp · Ashan Broddle - Nadine Schreier · Pavel Kingston - Marios Gavrilis · Carol Kingston - Alexandra Lange · Dora Brockman - Tanja Lipinski · Louis van Houten - Sven Gerhardt · Bruno Douglas - Marco Rosenberg · Harlan Grimm - Nils Kreutinger · Officer Snow - Oliver Kube · Chief Red - Detlef Tams · Mister Wolf - Torben Liebrecht · Marie - Julia Casper · Schneemann - Alexander von Wieding · Credits - Matthias Keller
Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee - Christoph Piasecki, Erik Albrodt · Buch - Christoph Soboll · Regisseur, Produzent & Schnitt - Christoph Piasecki · Sounddesign & Mastering - Tom Steinbrecher · Musik - Tom Steinbrecher · Schlagzeug - Marc A. Nathaniel · Zusätzliche Musik - Michael Donner, Alexander Schiborr · Design & Illustration - Alexander von Wieding · Produktion & Vertrieb - Contendo Media, Bild:
„Wann läuft dieses Jahr ‚Drei Haselnüsse für Aschenbrödel?“ wird spätestens ab dem Zeitpunkt gefragt, an dem die ersten Lebkuchenherzen im Handel in den Regalen stehen. Doch in diesem Jahr wird vorweihnachtlicher Charme mit spannenden Mordfällen kombiniert. Ein Fall für die 3 Senioren!
Die sympathische Ashan Broddle jobbt im Café ihrer Mutter, welches nach deren Tod an den unsympathischen Stiefvater Louis van Houten gefallen ist. Als die Nachricht vom Tod des „Königs von Dexter“ die Runde macht, fängt die Gerüchteküche an zu brodeln und seine fast-Schwiegertochter Ashan gerät ins Visier der Stadtbewohner. In ihrer Not bittet sie die 3 Senioren um Hilfe. Vor allem Julian ist nicht gerade begeistert, so kurz vor Weihnachten ins kalte Maine zu reisen, doch Doreen kann ihre Kollegen überzeugen. In Dexter stoßen die drei Best-Ager auf ein Netz von Beziehungen und Intrigen. Mit viel Geschick und dem richtigen Gespür gelingt es den 3 Senioren, Licht ins Dunkel dieses Mordfalls zu bringen. Doch welche Rolle spielt die nummerierte Haselnuss in der Kehle des ermordeten Bürgermeisters? Und wer hat es auf Ashan Broddle abgesehen? Und schließlich werden drei wertvolle Haselnüsse aus dem Museum der Stadt entwendet. Die Kombinationsgabe der 3 Senioren ist gefragt. Im vergangenen Jahr haben Christoph Piasecki und sein Team mit „Morden unterm Mistelzweig“ eine grandiose Weihnachtsfolge vorgelegt. Dementsprechend hoch liegt die Latte in diesem Jahr. Das Team hat gut daran getan, sich für 2025 etwas ganz anderes auszudenken. Die dezente Anbindung an den tschechoslowakisch-deutschen Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ allein reicht, um den Hörer in Weihnachtsstimmung zu bringen. In gewohnt humorvoller Art integrieren die Autoren kleine Details aus der Vorlage in ihr eigenes Hörspiel. So hetzt die geschwätzige Dora Brockmann, in Anlehnung an die boshafte Dora aus dem Märchen, in Dexter bei jeder Gelegenheit gegen Ashan. Auf dem Maskenball kommt es schließlich zum großen Showdown. Und während Ashans Ex-Freund Pavel in Dexter als Prinz bekannt ist, erweckt dessen Halbbruder Harlam Grimm durch sein Auftreten eher den Eindruck eines edlen Prinzen. Alexandra Lange (Carol Kingston) gibt eine tolle böse Stiefmutter und Ash Benton (gesprochen von Patrick Kropp) führt als Märchenerzähler durch die Geschichte. „Drei Tote für Aschenbrödel“ entpuppt sich als tolle Adaption eines echten Weihnachtsklassikers mit winterlichem Charme, vielen spannenden Momenten, einer unterhaltsamen Handlung und einem weihnachtlichen Happy End. Nachdem „Der Fluch des Chupacabras“ bei mir eher durchwachsene Reaktionen auslöste, überzeugt „Drei Tote für Aschenbrödel“ wieder auf der ganzen Linie.
Inhalt: Julian Parks - Lutz Mackensy · Camryn Joyner - Elga Schütz · Doreen Manheim - Heidi Schaffrath · Ash Benton - Patrick Kropp · Julian Parks als Kind - Sebastian Fitzner · Camryn Joyner als Kind - Ilka Körting · Doreen Manheim als Kind - Carlotta Pahl · Duncan Manheim - Manou Lubowski · Ellen Manheim - Reinhilt Schneider · Ellen Manheim als Kind - Christiane Werk · Buster Drake - Matthias Heyl · Aurora Cordona - Anja Taborsky · Ephraim Cordona - Nic Romm · Colin Sherwood - Vincent Borko · Uriah Cordona - Joachim Tennstedt · Mercy Cordona - Giovanna Winterfeldt · Scamp - Christoph Piasecki · Polizist - Thomas Birker · Credits - Matthias Keller
Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee - Christoph Piasecki, Erik Albrodt · Buch - Christoph Soboll · Regisseur, Produzent & Schnitt - Christoph Piasecki · Sounddesign & Mastering - Tom Steinbrecher · Musik - Tom Steinbrecher · Schlagzeug - Marc A. Nathaniel · Zusätzliche Musik - Michael Donner, Alexander Schiborr · Design & Illustration - Alexander von Wieding, Bild:
In den 60er Jahren tauchte ein Junge namens Colin im Leben der Schwestern Doreen und Ellen Manheim auf. Doch nach einem Unfall auf einem Riesenrad verschwand er ebenso plötzlich wie er auch aufgetaucht war. Die 3 Senioren kramen nicht nur in alten Fotoalben, sondern auch in ihrer Erinnerung. Ein düsteres Familiengeheimnis muss geklärt werden.
In der 30. Folge werden einige Handlungsstränge zusammengeführt: Doreens Träume spielen dabei eine bedeutende Rolle, denn während die Erinnerungen wie hinter einer Nebelwand verborgen sind, förderte ihr Traum rätselhafte Details längst vergangener Zeiten zu Tage. Um das Geheimnis zu entwirren, müssen die 3 Senioren tief in die Zeit ihrer Jugend eintauchen. Entsprechend wird der Hörer mit auf die Reise genommen. Ein alter Freizeitpark dient als einer der zentralen Orte in dieser Folge und die Juniordetektive wittern dort einen Fall – auch wenn Vater Manheim umgehend bemerkt, dass es sich nicht um einen „spezialgelagerten Sonderfall“ handelt. Doch schnell wird Julian & Co. klar, dass Duncan Manheim etwas zu verbergen hat und außerdem müssen sich die Juniordetektive mit einer furchteinflößenden Fabelgestalt sowie einem alten Fluch beschäftigen. Mit Sebastian Fitzner (Julian Parks), Carlotta Pahl (Doreen Manheim) und Ilka Körting (Camryn Joyner) treten abermals drei Schauspieler als die Jugendversionen der 3 Senioren auf. Mit Manou Lubowski (Klößchen aus TKKG) als Vater Duncan Manheim hat Regisseur Christoph Piasecki mal wieder einen tollen Sprecher ins Boot geholt. Sensationell ist auch die Besetzung von Ellen Manheim, die von Reinhilt Schneider (Jenni in Hanni und Nanni) gesprochen wird. In der Hörspiel-Community sind die Meinungen zur der „Junior-Folge“ geteilt und nicht jeder Serien-Fan ist von „Der Fluch des Chupacabras“ begeistert. Auch ich bin kein großer Freund der Rückblenden, auch wenn der vorliegende Fall natürlich gewohnt professionell und liebevoll ausgearbeitet und umgesetzt wurde. Produzent Piasecki beteuerte in den sozialen Medien, dass der Rest der Staffel wieder im Hier und Jetzt spielt, die Rückblende jedoch für das Verständnis der kommenden Folgen notwendig gewesen sei. Man darf also gespannt sein. „Der Fluch des Chupacabras“ führt verschiedene Handlungsstränge zusammen, legt offenbar die Grundlage für weitere Fälle und enttäuscht in der Umsetzung zu keiner Sekunde. (Kleiner Tipp am Rande: Wer die Musik der Serie richtig genießen möchte, der sollte sich den zweiten Teil der „Originalmusik“ besorgen!) Und während die Geschichte im Grunde nicht schlecht ist, sind mir die Folgen mit den Senioren doch lieber. Wem es ähnlich geht, der wird bereits am morgigen Freitag mit einer neuen Folge versorgt. Mal sehen, ob „Drei Tote für Aschenbrödel“ (31) mit der grandiosen 2024er Weihnachtsfolge „Mord unterm Mistelzweig“ mithalten kann.
Inhalt: Joachim Tennstedt als Sherlock Holmes Detlef Bierstedt als Dr. John H. Watson Regina Lemnitz als Mrs. Hudson Herma Koehn als Jane Hanshaw Petra Nadolny als Mabel Russell Freya McMenemy als Nick Russell Uschi Hugo als Lucy Russell Stephan Bosenius als Anderson Marc Gruppe als Vagabund Valentin Stroh als Inspektor Brix Glenn Goltz als Schmied Bert Stevens als der Fremde/Percy Russell, Bild:
Dr. Watson zieht es aufs Land. Jedoch geht es dem Militärarzt und besten Freund des Meisterdetektivs Sherlock Holmes nicht um Erholung, sondern vielmehr vertritt er einen befreundeten Landarzt in dessen Praxis. Als ein Familienmitglied spurlos verschwindet, nimmt Watson die Ermittlungen auf.
Watson zieht bei der Familie seines Freundes ein und trifft dort neben der Ehefrau Mrs. Hanshaw auch auf deren verwitwete Schwägerin Mabel Russel samt deren sechsjährigem Sohn Nick sowie auf die angeheiratete Nichte der Schwägerin, Lucy Russel. Klingt etwas verwirrend? Ist es auch, und dies geht selbst Watson so, der sich dennoch schnell einlebt – obwohl schon auf der Anreise eine große Sehnsucht nach der Bakerstreet von Watson Besitz ergreift. Aus heiterem Himmel verschwindet der aufgeweckte Nick, was unter den Damen unversehens zu wilden Beschimpfungen und Beschuldigungen führt. Umso wichtiger also, dass wenigstens Watson einen kühlen Kopf behält und sich an die Spur des potentiellen Entführers heftet. Doch zunächst scheint es so, als gäbe es keine Spuren. Der Blick fürs Detail ist gefragt und es zahlt sich aus, dass Watson bei Holmes durch eine harte Schule gegangen ist. Hat das Erbe des verstorbenen Frederik Russel etwas mit dem Verschwinden des Jungen zu tun? Am Ende führt die Spur zunächst in eine Schmiede und es bedarf doch der Spürnase sowie der Kombinationsgabe des Meisterdetektivs Sherlock Holmes, der eigens aus London anreist. Während Holmes‘ Frotzeleien und Mrs. Hudsons Fürsorge für Dr. Watson schon in der ersten Szene zu unterhalten wissen, bedarf es einer gewissen Konzentration, um die Verwandtschaftsverhältnisse des Hanshaw-Russel-Clans richtig zu durchblicken. Doch wenn dem Hörer dies gelungen ist, kann man sich voll und ganz dem ersten Fall von Dr. Watson hingeben. Und auch wenn die Hintergründe des Falls durchaus bewegend sind, strahlt der 67. Fall der Hörspiel-Reihe doch auch eine gewisse Portion vorweihnachtliche Wärme aus, die das Hörspiel in die Kategorie „Cozy-Crime“ einreiht. Dies liegt natürlich nicht unwesentlich an der gewohnt gelungenen Umsetzung des Buchs aus der Feder von Marc Gruppe bzw. R. Austin Freeman. Neben der tadellosen Sprechleistung des einmal mehr handverlesenen Casts trägt auch die geschmackvolle Untermalung mit Musik und Geräuschen seinen Teil dazu bei, dass der Hörer voll ins ländliche viktorianische England eintauchen kann. Und während der Plot die gebührende Spannung und gelungene Twists aufweist, sorgen vor allem die kauzigen Sprüche von Sherlock Holmes für die notwendige Auflockerung. Und ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass der Meisterdetektiv mal wieder in Höchstform ist. Fast möchte man Mrs. Hudson, Dr. Watson oder dem armen Dorfpolizisten Inspektor Brick helfend zur Seite springen, wenn sie ins Visier von Sherlock Holmes geraten. Nach längerer Pause melden sich Titania Medien mit dieser Folge ihrer SHERLOCK HOLMES-Reihe eindrucksvoll zurück. Zwar gab es 2022 bereits in einer anderen Reihe ein Hörbuch mit dem Titel „Dr. Watsons erster Fall“, doch dieses hat inhaltlich nichts mit dem vorliegenden Hörspiel zu tun. Während „Watsons erster Fall“ inhaltlich natürlich keine „Weihnachtsfolge“ darstellt, ist das Hörspiel aufgrund seiner liebevollen Umsetzung und der gemütlichen Atmosphäre durchaus dazu geeignet, um sich an den kürzer werdenden Novembertagen mal für mehr als anderthalb Stunden aus der Gegenwart ins England des späten 19. Jahrhunderts zu flüchten. Hörspielunterhaltung vom Feinsten!
Inhalt: Erzähler - Lutz Mackensy Julian - Patrick Baehr Dick - Jannik Endemann Anne - Theresa Underberg George - Alexandra Garcia Quentin - Gordon Piedesack Mr Rankforce - Andreas Birnbaum Mrs Rankforce - Christiane Leuchtmann Cynthia - Nele Mues Mr Lewis - Jürgen Holdorf Bürgermeisterin Lipton - Alexandra Wilcke Doktor Snyder - Frank Roder Constable Bloomdale - Till Huster Briggs - Woody Mues Mr.Fletcher - Wanja Mues Wirt - Walter Bauhöfer Verkäufer auf dem Marktplatz - Nicolas König Verkäuferin auf dem Marktplatz - Merle Tucholka Frau 1 - Heidi Berndt Frau 2 - Karin Lieneweg Mann 1 - Stefan Brönneke Mann 2 - Constantin v. Westphalen Mann 3 - Daniel Welbat Details Buch: Christian Gailus Redaktion: Hilla Fitzen Produktion und Regie: Heikedine Körting: Musik: Tonstudio Europa, Bild:
„Time what is time“ fragten bereits BLIND GUARDIAN und auch DIE DREI ??? ermittelten bereits in Sachen „verlorene Zeit“. Doch beim 168. Fall der FÜNF FREUNDE handelt es sich keinesfalls um einen Aufguss des Falls der Juniordetektive aus Rocky Beach.
Ganz im Gegenteil, denn die FÜNF FREUNDE stranden wegen einer Reifenpanne ungewollt in Winshield. Der Ort wird geschmückt und gleichzeitig wirken die Bewohner gereizt und nervös. Schnell wird klar, dass es ein Geheimnis gibt und die Bewohner halten sich strikt an ihr elftes Gebot: „Du sollst nichts erzählen, was andere nichts angeht.“ In der Fahrradwerkstatt stoßen die FÜNF FREUNDE auf Mr. Rankforce, der in Sachen Zeitgefühl etwas verwirrt zu sein scheint. Er schickt die Freunde zu seiner Mutter, die ein Seniorenheim betreibt und im neuen Anbau ein Zimmer für die Nacht anbieten kann. Als dann schließlich Mr. Lewis in der Stadt ankommt, brechen die Menschen in Winshield in Jubel aus. Als er für den nächsten Tag eine große Ankündigung verspricht, überschlagen sich die Ereignisse und neben einer Person verschwindet scheinbar auch ein ganzer Tag. Die FÜNF FREUNDE wittern natürlich ein Geheimnis und setzen alles daran, den Fall aufzuklären. Lutz Mackensy erzählt den neuesten Fall der FÜNF FREUNDE aus der Feder von Christian Gailus in gewohnt routinierter Art und Weise. Dank der meckerigen Mrs. Rankforce und der recht ungewöhnlichen Geschichte gerät „und die verlorene Zeit“ zu einem unterhaltsamen Abenteuerhörspiel, welches den positiven Eindruck der letzten Folgen weiter bestärkt.
Inhalt: Justus Jonas - Oliver Rohrbeck Peter Shaw - Jens Wawrczeck Bob Andrews - Andreas Fröhlich Erzähler - Axel Milberg Morton - Michael Prelle Mrs Vanessa Jacobson - Anja Topf Mr Daniel Jacobson - Joachim Kretzer Mrs Bates - Sandra Keck Pete - Armin Schlagwein Frederik - Till Hagen Durchsage Flughafen - Celine Fontanges Brian - Uwe Lauschke Tim - Tim Wiese Tom - Frank Ulbricht Frau am Flughafen - Pamela Punti
Hörspielbuch: Ivar Leon Menger und John Beckmann Regie: Heikedine Körting Tonregie & Mischung: Pierre Brand Produktion & Redaktion: Maike Müller, Matthias Krauße, Markus Schäfer Musikalische Leitung: André Minninger Tongestaltung: Paul Timmich Sprachschnitt: Pierre Brand Aufgenommen im Primetime Studio und im Studio Körting, Hamburg. Geräuschemacher: Martin Langenbach Foley Recording: Christoph Oertel Cover-Illustration: Christopher Tauber Cover-Design: KB&B Basierend auf den Inhalten der gleichnamigen Graphic Novel von Ivar Leon Menger, John Beckmann und Christopher Tauber., Bild:
Morton ist zurück und nimmt in „Das Dorf der Teufel“ gleich eine Doppelrolle ein: Einerseits ist er der Auftraggeber der DREI FRAGEZEICHEN, andererseits begleitet und unterstützt er die Juniordetektive auf der Suche nach dem verschollenen TV-Koch Daniel Jacobson. Die Spur führt das Quartett in das abgelegene Redwood Falls, wo die Zeit stehen geblieben zu sein scheint…
Während Daniel Jacobson im Dorf unbekannt zu sein scheint, ist Frederik Jacobson nicht nur der Besitzer des größten Hauses im Dorf, sondern auch der Bürgermeister. Den drei Detektiven fällt die Kinnlade runter, denn schließlich hatte Daniel Jacobson eine Nachricht bekommen, dass sein Vater Frederik verstorben und er daher zur Testamentseröffnung geladen sei. Doch dies ist nicht das einzig Seltsame in Redwood Falls. Die DREI FRAGEZEICHEN und Morton werden von den Dorfbewohnern, die völlig autark und ohne Strom leben, wie Außerirdische gemustert. Und schließlich wird Justus, Peter und Bob nahegelegt, ihre Zimmer nicht zu verlassen: Die Nacht der Teufel steht bevor. Kein Wunder, dass vor allem Peter kein Auge zukriegt. Keine Frage, dass die Ermittler aus Rocky Beach nicht in ihrem Zimmer bleiben. So stoßen sie auf eine Versammlung maskierter Dorfbewohner, die als Teufel verkleidet in den Wald ziehen. Schließlich geraten Morton und die DREI FRAGEZEICHEN selber ins Visier der Dorfbewohner, aufgehetzt von einem fanatischen Anführer (überzeugend inszeniert von Till Hagen), der ganz eigene Ziele verfolgt. Doch als die DREI FRAGEZEICHEN verschwinden wollen, ist es zu spät… Der Kollege Lison ist mit dem Ende des Abenteuers nicht ganz zufrieden, da nicht alle Aspekte gänzlich aufgeklärt werden. Ich für meinen Teil finde, dass dieses Detail in diesem Fall vernachlässigt werden kann, denn dieser Teil der dritten Staffel der Planetariumsfolgen ist ein wirklich spannendes Hörspielabenteuer. Und während ich zunächst mit dem Auftritt von Morton haderte, spielt sich Michael Prelle im Verlauf des Hörspiels doch recht gelungen aus dem übermächtigen Schatten von Andreas von der Meden heraus. Der etwas steife Chauffeur der DREI FRAGEZEICHEN hatte nach dem Tod von von der Meden im Jahr 2017 lediglich in der wenig gelungenen Folge „Die Yacht des Verrats“ einen Auftritt. Mit „Das Dorf der Teufel“ feiert der befreundete Fahrer ein gelungenes Comeback. Auch das Trio Rohrbeck, Wawrczeck und Fröhlich übertrifft sich selbst und allein die Passage während der versuchten Abreise aus Redwood Falls ist absolut hörenswert. Dramaturgisch ist „Das Dorf der Teufel“ eine der besten Folgen der letzten Jahre, denn die Juniordetektive unternehmen immer wieder einen neuen Anlauf, um aus ihrer misslichen Lage zu entkommen, und geraten dabei immer tiefer hinein. Bedrohliche Teufel, ein Anschlag auf den Rolls-Royce, ein herrenloses Fahrzeug in einer Schlucht und ein unerklärliches Licht in der alten Mühle: Der Fall gewinnt immer wieder neu an Fahrt und so bleibt es spannend und unterhaltsam bis zum Ende. Als Hörer möchte man Peter mehr als nur einmal zur Seite springen, wenn Justus die DREI FRAGEZEICHEN wieder und wieder in das Dorf zurückführt. Zudem finden sich immer wieder auch wirklich komische Dialoge und Passagen, die den Plot wunderbar auflockern. DIE DREI FRAGEZEICHEN und das Dorf der Teufel ist wirklich teuflisch gute Hörspiel-Unterhaltung im XXL-Format, die über die gesamten 130 Minuten fesselnd bleibt. Ein tolles Special, das es leider nicht als Vinyl gibt.
Inhalt: Erzähler - Axel Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv - Oliver Rohrbeck Peter Shaw, Zweiter Detektiv - Jens Wawrczeck Bob Andrews, Recherchen und Archiv - Andreas Fröhlich Dr. Sandra Sandler - Viktoria Trauttmansdorff Archibald Belltone - Constantin Westphalen Mr. Watts - Peter Franke Professorin Kapoor - Sandra Keck Jenna - Henrike Fehrs Ria - Henrike Tönnes Charlotte - Ursula Sieg Fogmire - Michael Prelle Blacky - Heikedine Körting
Gerade hatte Peter den Vorsatz gefasst, nicht mehr an übernatürliche Ereignisse und Wesen zu glauben, da kommen seine Kollegen mit einem „Geistertelefon“ an. Angeblich kann man mit der Erfindung eines verstorbenen Wundertechnikers Kontakt in das Reich der Toten aufnehmen.
Während Professor Kapoor, die Erbin des verstorbenen Wissenschaftlers Fenn Fogmire, froh ist, dass sie das Fogmire House an eine Stiftung übergeben konnten, damit zukünftig junge Musiker dort Inspiration finden können, sind Dr. Sandra Sandler und Archibald Belltone über die Vorgänge im Haus gar nicht so glücklich. Denn es ist gar nicht so einfach, sich auf weltliche Künste zu konzentrieren, wenn im Haus unheimliche Stimmen zu hören sind. Schließlich ruft „Niemand“ bei den drei Detektiven an und stellt Forderungen an die Juniordetektive. Das Fantasmofon scheint Ausgangspunkt einer großen, zerstörerischen Kraft zu sein, die im Zusammenhang mit Sonnenstürmen und schwarzen Löchern steht. Bemerkenswert – und beunruhigend –, dass sich gerade Justus von den Forderungen des Anrufers besonders beeindruckt zeigt, während Peter das Gehörte als kolossalen Quatsch abtun will. Hat Justus es tatsächlich mit der Angst zu tun bekommen oder verfolgt der Erste Detektiv einen besonderen Plan? Das Fogmire House bietet den perfekten Schauplatz für ein spannendes Abenteuer rund um das rätselhafte Fantasmofon. Schon beim ersten Besuch fühlt man sich an das Gespensterschloss erinnert, denn auch in Fogmire House erklingt laute Orgelmusik und die Detektive müssen sich durch die verzweigte Architektur arbeiten. Die DREI FRAGEZEICHEN werden nicht nur geistig gefordert, sondern auch physisch, was vor allem Peter und Bob zu spüren bekommen. Und auch wenn die Geschichte, die ursprünglich aus der Feder von Kari Erlhoff stammt, um die Entwicklung der Tontechnik gestrickt wurde, erfordert der Genuss des Hörspiels weder Fachwissen im Bereich der Tontechnik noch ein Studium der Physik – obwohl Volt und Ampere am Ende eine wichtige Rolle bei der Lösung des Rätsels spielen. Die Suche nach dem Fantasmofon ist dramaturgisch ansprechend aufgebaut, wird von Axel Milberg in gewohnter Manier gelungen erzählt und durch eine Mischung aus modernen Kompositionen und klassischen Sprengseln aufgelockert wird. Heikedine Körting hat mal wieder einen tollen Job hinter dem Mischpult abgeliefert und der Folge die notwendige düstere Atmosphäre verpasst, so dass sich der Hörer gut in die unheimliche Villa versetzen kann. Silvia Christoph hat für das Cover ein tolles Steam-Punk-Artwork des Fantasmofons erstellt, das für mich Anlass genug war, die Folge auch als Vinyl zu kaufen. Die DREI FRAGEZEICHEN und das Fantasmofon ist eine gelungene Folge, die gekonnt Humor, Spannung und Grusel in bester DREI FRAGEZEICHEN-Tradition verbindet, ohne sich dabei nur in der Vergangenheit der Reihe zu bedienen. Hörenswert!
In ihrem vierten Hörspielabenteuer machen sich HEAVYSAURUS auf den Weg, das goldglänzende Mikrofon zu finden und so die Ehre ihrer Hexenmutter Rupulina wiederherzustellen. Immerhin war der Besitzer des goldglänzenden Mikrofons befähigt, den Heavy Metal zu erfinden.
Doch nicht alle Bandmitglieder machen sich auf den Weg nach Rockenrollenhofen, denn Muffi Puffi hat zu viel Angst vor dem Hexenmeister Chuck Belius Berry und auch Schlagzeuger Komppi Momppi zieht kurz vor Abreise den Schwanz ein. So ziehen Mr. Heavysaurus, Milli Pilli und Riffi Raffi als Trio los. Auf ihrem Weg stoßen die drei Dinos (bzw. Drachen) auf jede Menge Rocklegenden, doch die Spur des goldglänzenden Mikrofons führt das Trio immer weiter, durch den Fledermauswald und die Steppenwolfschlucht bis sie schließlich am Schloss Sabbath ankommen. Doch zunächst müssen die Dinos die Fragen des Steppenwolfs beantworten, bevor sie den Fürsten der Finsternis, Osiris Osbourne treffen können. Doch dieser macht gerade einen Filmabend mit seinen Kumpels Tony und Bill – und schließlich kommt es zum Showdown mit dem gemeinen Raven Roy White, der mit Hilfe des goldglänzenden Mikrofons endlich als Roy Black durchstarten will. HEAVYSAURUS und die Hexenmeister des Metal ist eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte des Heavy Metal, auf der es vor allem für ältere Metal Fans jede Menge Anspielungen und Verweise zu entdecken gibt. Zeitlich zufällig entwickelt sich diese Folge natürlich auch als große Hommage an OZZY, der kurz vor der Veröffentlichung dieser Folge von uns gegangen ist. Inwiefern die jungen HEAVYSAURUS Fans diese Anspielungen verstehen, wage ich zu bezweifeln, aber das ist auch nicht notwendig. Denn „Heavysaurus und die Hexenmeister des Metal“ weiß auf verschiedenen Ebenen zu unterhalten und ist somit vielleicht die Folge, die sowohl erwachsene wie auch junge Fans gleichermaßen anspricht. Neben der gut ausgearbeiteten Geschichte strotzt auch die vierte Folge der HEAVYSAURUS Hörspiele wieder nur so vor Humor. Dabei punkten vor allem auch wieder die tollen Sprecher, die den Charakteren Leben einhauchen. Dabei ist vor allem der Charakter von Osiris Osbourne eine tolle Hommage an OZZY und den Heavy Metal – leider war nicht herauszufinden, wer die Rolle gesprochen hat (trotz anderslautender Ansage am Ende des Hörspiels). Wer auch immer es war, er hat einen tollen Job gemacht. Und wer herausfinden möchte, woher METALLICA stammen, der sollte die ganze Folge hören. Meine Lieblingsfolge ist, glaube ich, nach wie vor „Heavysaurus auf der Flucht“, aber in Sachen Heavy Metal History hat ganz klar „Heavysaurus und die Hexenmeister des Metal“ die Nase vorn. „Heavysaurus und die Hexenmeister der Metal“ ist zwar jugendfrei, aber nicht nur für Kinder. Tolle Hörspielunterhaltung mit einen gelungenen Geschichte, viel Witz und hervorragenden Sprechern. Jetzt fehlen nur noch physische Exemplare der Hörspiele – wie wäre es denn mit Tonies? Ich freue mich auf die nächste Folge.
"Heikedine ist die Königin, vermutlich die am längsten amtierende auf der Welt: die Hörspiel-Königin. Das Oberhaupt der EUROPA-Familie." (Sascha Draeger)
"Heikedine ist die Königin, vermutlich die am längsten amtierende auf der Welt: die Hörspiel-Königin. Das Oberhaupt der EUROPA-Familie." (Sascha Draeger)
Erstens kommt es anders und zweitens als gedacht, denn die Ferien auf der Felseninsel fallen für die FÜNF FREUNDE ins Wasser. Im wahrsten Sinne, denn unter Onkel Quentins Leitung soll auf der Felseninsel ein Brunnen gebohrt werden.
Verständlich, dass George darüber empört ist, dass sie und ihre Freunde die Insel während der Arbeiten nicht betreten dürfen. Auch nicht überraschend, dass diese sich natürlich nicht an das Verbot halten und so in den Verdacht geraten, für die Verschmutzung der Trinkwasserversorgung in Kirrin verantwortlich zu sein. Doch Julian & Co. erscheinen die Vorgänge zweifelhaft und ihr Spürsinn wird geweckt, zumal sich Onkel Quentins neue Assistentin Shirley seltsam verhält. Irgendetwas scheint da nicht zu stimmen. Mit detektivischem Geschick und dem üblichen Abenteuergeist gelingt es den FÜNF FREUNDE schließlich, die dunklen Machenschaften der Gangster gerade rechtzeitig aufzudecken. Die Felseninsel war schon in den klassischen Blyton-Folgen mehrfach Dreh- und Angelpunkt der Abenteuer der FÜNF FREUNDE, so dass sich vor allem die älteren Fans der Serie mit großer Freude in dieses Abenteuer stürzen dürften. Die in Hamburg lebende Katrin McClean hat ein tolles Buch geschrieben, welches von Heikedine Körting mal wieder bestens in Szene gesetzt wurde, und der Fall entwickelt sich nach dem Muster der klassischen Blyton-Abenteuer eher zufällig. Doch gerade das macht den besonderen Reiz von „Der Streit um die Felseninsel“ aus. Ein toller Fall, der nicht nur jungen Hörern Freude bereiten dürfte, sondern bestens dazu geeignet ist, verschiedene Generationen vor dem CD-Player oder Kassettenrecorder zusammenzubringen. Toll gemacht.
Inhalt: ERZÄHLER - Lutz Mackensy Hanni - Regine Lamster Nanni - Manuela Dahm Jenny - Reinhilt Schneider Hilda - Susanne Wulkow Fizz - Kerstin Draeger Tessie - Merete Brettschneider Sinje - Linda Fölster Bella - Sarah-Madelaine Tusk Frau Lemansky - Judy Winter Lulu - Anne Moll Mademoiselle - Elga Schütz Frau Vogel - Heidi Schaffrath Frau Roberts - Wanda Osten Herr v. Schneckenburg - Jens Wawrczeck Herr von Linden - Andreas Fröhlich Frau von Linden - Anna Carlsson Architekt 1 - Romanus Fuhrmann Architekt 2 - Francois Smesny Bissing - Petra Droste Kellner - Jannik Endemann Postbote - Tobias Diakow
Details Buch und Effekte: Andre Minninger, Selma Seitz Produktion und Regie: Heikedine Körting Redaktion: Lisy Zausner Musik: Tonstudio EUROPA Titelmusik: Simon Berling & Christian Hagitte (STIL) Design: KB&B – Family Marketing Experts Illustration: Comicon, Bild:
Der Lindenhof steht vor dem Aus. Mal wieder – mag man denken. Doch dieses Mal ist es ernst, denn der Eigentümer des Lindenhofs, der Alte von Linden, ist verstorben und seine Erben wollen das Gebäude an den zwielichtigen Herrn von Schneckenburg verkaufen. Doch da haben sie nicht mit Hanni, Nanni und deren Freundinnen gerechnet.
Den Freundinnen im Lindenhof ist schnell klar, dass irgendetwas nicht stimmen kann: Die Lehrerinnen benehmen sich so seltsam, dass irgendetwas Schlimmes passiert sein muss. Doch Null-Null-Sinje gelingt es schnell, die gewünschten Informationen aus ihrer Mutter, Frau Lemansky (wunderbar gesprochen von Judy Winter) herauszukitzeln. Die Zwillinge und ihre Freundinnen sind sich einig: So einfach werden sie den Lindenhof nicht aufgeben. Und auch ihre Lehrerinnen wollen ihr Internat nicht kampflos in die Hände des unsympathischen Herrn von Schneckenburg geben. Dieser wird von Jens Wawrczeck gesprochen und entpuppt sich als wahrer Widerling. Am Ende ist es ausgerechnet der Futuremax 2000, der den Verkauf des Lindenhofs zu verhindern scheint. Die Geschichte aus der Feder von André Minninger und Selma Seitz ist eine ganz klassische Hanni & Nanni Geschichte, die für diese besondere Folge jedoch genau aus diesem Grunde absolut passend ist. Nicht nur fällt die 80. Folge der beliebten Hörspielserie in das Jahr des 80. Geburtstags von Regisseurin Heikedine Körting, sondern es handelt sich auch um die letzte Folge mit dem beliebten Sprecherensemble. In Zukunft wird es einen Relaunch von Hanni & Nanni mit neuen Sprecherinnen und neuem Team im Hintergrund geben. Enid Blyton hätte es wohl als „Changing of the Guard” bezeichnet. Aus diesem Anlass gibt es nicht nur diverse Interviews mit den Sprecherinnen, mit dem Autor André Minninger sowie mit Heikedine Körting, sondern auch ein faltbares Poster mit den originalen Covern und einem signierten (Drucke) Poster des aktuellen Artworks. Welches auch einer meiner wenigen Kritikpunkte ist. Denn für die letzte Folge des traditionsreichen Ensembles (immerhin seit 1972) hätte ich mir nochmal ein Artwork im Stile der frühen Folgen gewünscht – eines, das weniger nach KI aussieht. Auch konnte ich mich bis heute nicht so recht mit dem „neuen“ Titelsong der Hörspielreihe anfreunden. Davon abgesehen ist „Ein Hoch auf Hanni und Nanni“ ein wirklich würdiges Ende einer Ära. Regine Lamster als Hanni, Manuela Dahm als Nanni, die unverwechselbare Reinhilt Schneider als Jenny, Susanne Wulkow als Hilde und natürlich Lutz Mackensy als langjähriger Erzähler erwecken den Lindenhof ein letztes Mal mit Leben, so dass es wirklich Spaß macht, den Sprechern und Sprecherinnen zuzuhören. Im Booklet findet der Hörer kurze Vorstellungen der Hauptdarstellerinnen mit aktuellen wie alten Bildern. Während Heikedine Körting nochmal hochkarätige Sprecher selbst für Nebenrollen (z. B. Andreas Fröhlich) rekrutieren konnte, hat André Minninger dem Hörspiel ein besonders schönes Ende spendiert, denn zur Party ist sogar Erzähler Mackensy geladen – obwohl dieser zuvor nicht als Investor in den Lindenhof einsteigen wollte. Toll, wie Minninger in dieser besonderen Folge Wege gefunden hat, um den Abschied auch hörbar und mit einem lachenden Auge zu zelebrieren. Hanni & Nanni gehörten – neben den Schreckenstein-Büchern – für eine ganze Generation von jungen Lesern und Leserinnen zur Pflichtlektüre, öffneten die Geschichten doch die Türen zu einer Welt, in die sich viele der jungen Menschen hineinwünschten. Ähnliches erlebten wir später wohl nur mit den Geschichten um den jugendlichen Zauberer Harry Potter. Für mich ist dies der krönende Abschluss einer ganzen Ära und nicht nur deshalb ein Pflichtkauf, weil hier die alte Garde gewissermaßen geschlossen abtritt.Insofern schließe ich mich gerne an: Ein Hoch auf Hanni und Nanni!
„Angeblich gibt es hier Überlebende einer Spezies, die bereits vor 65 Millionen Jahren ausgestorben ist. Angeblich sind diese fünf Exemplare ihrer Gattung sogar fähig, auf Instrumenten Musik reproduzieren zu können.“ „Na ja, Musik. Es handelt sich angeblich um Heavy Metal. Da kann man ja wohl kaum von Musik sprechen.“ Da sind die Wissenschaftler des Paläontologischen Instituts Ingolstadts aber falsch gewickelt. Immerhin haben sie es mit keiner geringeren Band als HEAVYSAURUS zu tun. Das Setting für die Hörspielabenteuer von HEAVYSAURUS ist das beschauliche Exenhausen, wo die Exen längst Kultstatus genießen. Der deutsche Regisseur Thilo Gosejohann hat die Geschichten der rockenden Uhrzeitwesen aufgeschrieben und nun wurden die ersten drei Folgen als Hörspiele umgesetzt. Und ich nehme es vorweg: Die Altersempfehlung 3 – 10 Jahre muss nach oben hin auf jeden Fall geöffnet werden, denn wer Hörspiele und Heavy Metal mag, der wird auf jeden Fall an diesen liebevoll gemachten Geschichten seine Freude haben. In der ersten Folge „HEAVYSAURUS UND DER KUSS DES KOMETEN“ machen sich HEAVYSAURUS auf den Weg, um ein Schuljahresabschlusskonzert am Rudolf-Schenker-Gymnasium zu spielen. Vor Ort finden sie heraus, dass das Konzert abgesagt wurde. Oder genauer: HEAVYSAURUS wurden durch die mysteriösen KOMETENKÜSSCHEN ersetzt. Eine mäßig talentierte Band, der Frontmann König Diamant einen dreisten Abklatscht des HEAVYSAURUS Hits „Pommesgabel“ zum Besten gibt. Wer oder was steckt hinter diesen Geschehnissen?
In „HEAVYSAURUS AUF GROSSER TOUR“ müssen die Dino Metalheads zunächst einen Nightliner für die anstehende Tour anmieten. Zur Auswahl stehen u. a. Fahrzeuge, mit denen bereits ANVIL und Nino DeAngelo unterwegs gewesen sind oder die von MÖTLEY CRÜE zerlegt wurden. Die Wahl fällt schließlich auf den McGiga GoGo Nightliner XXL Deluxe Special, dessen anhängendes Schwimmbecken bereits PINK FLOYD begeistert hat. Doch als die Tour, die die Band von Köln, über Füssen bis in die Landeshauptstadt führt, beginnt, läuft alles Mögliche falsch. Und damit ist nicht nur die kölsche Mundart gemeint. Wer hinter den seltsamen Vorgängen steckt, erfährt man im zweiten Teil der Serie. Im dritten Teil „HEAVYSAURUS AUF DER FLUCHT“ geht es den Dinos (und dem Drachen) an den Kragen, denn die Dino- Forscher Dr. Peter Soli & Dr. Helmut Braun haben sich an die Fersen der Urzeitwesen geheftet. Um vermeintlichen Experimenten zu entgehen, müssen HEAVYSAURUS und ihr Manager Tommy Parker ungewöhnliche Wege gehen, u.a. durch verschiedene Räume eines Kindergartens. Eine echte Zerreißprobe für die Dino-Metaller. Während die kleinen Dino Metalheads mit den Abenteuergeschichten und kurzen musikalischen Einspielern bestens unterhalten werden, gibt es für ältere Metalheads jede Menge tolle Details und Verweise zu entdecken: vom PC69 in Bielefeld, über Stars der Szene (Lemmy, KNORKATOR, ALICE COOPER, QUEEN, KING DIAMOND usw.) bis hin zu führenden Printmedien der Szene. Die Dialoge zwischen den Dinos, aber auch zwischen anderen Charakteren sind oftmals wirklich witzig. Vor allem im dritten Teil erinnern die Gespräche zwischen Dr. Peter Soli und seinem Kollegen Braun schon fast an LORIOTs Herrn Müller-Lüdenscheidt und Dr.Klöbner.
Die Geschichten zeugen von großer Kenntnis der Szene und viel Liebe zum Detail, so dass am Ende wundervolle, sehr humorvolle Hörspiele (z. B. wenn die Dinos Uno spielen) für Jung und Alt entstanden sind. Die Auswahl der Sprecher ist ebenfalls grandios: Simon Gosejohann erweckt den Manager Tommy Parker zum Leben und Dustin Semmelrogge leiht einem liebenswerten, verfressenen und latent genervten Mr. Heavysaurus seine Stimme, so dass dieser wunderbar rotzig rüberkommt. Natürlich sind viele Kontexte auf eine junge Hörerschaft zugeschnitten, aber wer L.B.STEEL feiert, der sollte auch mit HEAVYSAURUS seine Freude haben. Mir gefällt diese Serie sogar fast besser, da die Geschichten durch die Bank mit ihrem feinen Humor, den tollen Dialogen und der wunderbaren dramaturgischen Umsetzung punkten können. Schön, dass es im August mit „HEAVYSAURUS UND DIE HEXENMEISTER DES METAL“ bereits die vierte Folge gibt.
Inhalt: Julian Parks - Lutz Mackensy · Camryn Joyner - Elga Schütz · Doreen Manheim - Heidi Schaffrath · Ash Benton - Patrick Kropp · Ellen Harper - Reinhilt Schneider · Spencer Norwood - Pat Murphy · Charly Darwin - Jan Uplegger · Carrie McRyan - Cathlen Gawlich · Conrad McRyan - Sascha Rotermund · Ken McRyan - Tom Raczko · Jacques Rippère - Jan Abraham · Barkeeper - Matthias Heyl · Polizist - Benjamin Stolz · Durchsagen - Silke Adolphs und Claudia Adolphs · Credits - Matthias Keller
Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee - Christoph Piasecki, Erik Albrodt · Buch - Christoph Soboll · Regisseur, Produzent & Schnitt - Christoph Piasecki · Sounddesign & Mastering – Tom Steinbrecher · Musik - Tom Steinbrecher · Schlagzeug - Marc A. Nathaniel · Zusätzliche Musik - Michael Donner, Alexander Schiborr · Design & Illustration - Alexander von Wieding · Produktion & Vertrieb - Contendo Media, Bild:
Mit Professor Moriarty erschuf Arthur Conan Doyle einen seinem Romanhelden Holmes ebenbürtigen Gegner, der den Meisterdetektiv zu Tode bringen sollte. Im Staffelfinale treffen die 3 Senioren nun ebenfalls auf einen scheinbar übermächtigen Gegner.
Früher war Doreens Schwester Ellen mit Kaffee und Kuchen zum Geburtstag zufrieden. Doch dieses Jahr lädt sie die Geburtstagsgesellschaft exklusiv in einen riesigen Escape-Room ein. Klingt spannend. Wird es auch – allerdings anders als erwartet. Es verschlägt die 3 Senioren und ihren Praktikanten Ash Benton nach Cloverdale, was bei Camryn und Julian nicht gerade Jubelstürme auslöst. Im Escape-Room werden die drei Detektive auf unterschiedliche Gruppen verteilt. Zufall? Ganz und gar nicht, wie sich später herausstellen sollte. Nachdem die schweren Türen des Escape-Rooms fest – und lautstark – verschlossen wurden, wird aus einem spaßigen Spiel bald bitterer Ernst und die 3 Senioren geraten in ernsthafte Schwierigkeiten und als klar wird, dass die 3 Senioren und ihre Begleiter in eine Falle getappt sind, scheint es zu spät... Während Doreen & Co. versuchen, die Rätsel im Escape-Room zu lösen, tauchen immer wieder Elemente aus Doreens Träumen auf (Folge 22 – Der seltsame Fall der Mrs. Holmes). Julian wird derweil von seinen Mitspielern fast zur Weißglut gebracht. Als Ash mal austreten muss, kommt er einem bösen Komplott auf die Spur. Jemand will Vergeltung oder geht es doch um etwas ganz anderes? Im großen Finale der 4. Staffel taucht der mächtige Gegenspieler der 3 Senioren, Horace Vandergelder, wieder auf und dieses Mal scheint es so, als würde er gewinnen. Christoph Soboll ist es gut gelungen, den traditionellen Sherlock Holmes Stoff in das 3 Senioren Universum zu transportieren. So begegnen dem Hörer zahlreiche Elemente aus dem traditionellen Holmes Kosmos, die perfekt in eine originelle Detektivgeschichte des 21. Jahrhunderts eingebunden sind. Neben einer spannenden Handlung besticht „Die Spur des Moriarty“ durch die gewohnten Sprachduelle und Sonderheiten der Protagonisten, so dass sich Abenteuer, Spannung und Humor die Waage halten. Reinhilt Schneider, die auch gerade ihren letzten Auftritt als „Jennie“ in HANNI UND NANNI hatte, verleiht Ellen Harper ihre Stimme und kann mal auf der ganzen Linie begeistern. „Die Spur des Moriarty“ gerät zu einem furiosen Staffelfinale mit einer tollen Geschichte, die durch Spannung und Humor besticht und den Hörer bestens unterhält. Damit dürfte sich der Hörerkreis noch mehr erweitern und alle Fans der Reihe dürften aufatmen, weil es Ende August bereits den Auftakt zur nächsten Staffel gibt.
Inhalt: Erzähler - Axel Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv - Oliver Rohrbeck Peter Shaw, Zweiter Detektiv - Jens Wawrczeck Bob Andrews, Recherchen und Archiv - Andreas Fröhlich Lucy Apple - Anna Carlson Janet Madison - Birte Kretschmer Ronald Fletcher - Tobias Meister Mandy Coolman - Philine Peters-Arnolds Horrice - Francois Smesny Jasper - Christian Rudolf Ernest Lubitch - Till Hagen Inspektor Cotta - Holger Mahlich Godween - André Minninger
„Unterirdisch“ lautet das lapidare Urteil des Kollegen Lison zum 234. Fall der Juniordetektive aus Rocky Beach, der mal wieder aus der Feder von André Minninger stammt. Vorsicht ist also geboten, denn immerhin ist dieser auch der Erfinder von Clarissa Franklin – und die mögen wir gar nicht.
Doch hier kann Entwarnung gegeben werden, denn die boshafte Psychologin spielt in dem vorliegenden Fall keine Rolle – wie man der Biographie von Heikedine Körting entnehmen kann, entspricht es auch ihrem Wunsch, dass Clarissa Franklin nicht mehr in den Abenteuern der drei Fragezeichen auftaucht. Doch nun zum Fall um den lebenden Tresor. Ich muss gestehen, dass ich das Artwork zunächst einmal recht ansprechend finde und mit einer gewissen Spannung an den Fall herangehe, da ich mir wenig unter einem „lebenden Tresor“ vorstellen kann. Und auch für Justus, Peter und Bob geht es zunächst um etwas ganz anderes, denn Lucy Apple hegt den Verdacht, dass ihr Verlobter ein falsches Spiel mit ihr treibt. Eigentlich kein Fall für die drei Fragezeichen, die sich schließlich aber doch dazu durchringen, Ronald zu observieren, wenn auch nicht ganz freiwillig. Bald stellt sich jedoch heraus, dass es um viel mehr geht als nur um etwaige Liebeleien. Die Juniordetektive geraten zwischen die Fronten verschiedener Parteien, werden sogar betäubt und die Auftraggeberin Lucy spielt – ohne sich dessen bewusst zu sein – in dem ganzen Durcheinander eine ganz besondere Rolle. Doch nicht nur die Erinnerung der Auftraggeberin bleibt verschwunden, sondern auch das Objekt der Begierde – eine Tasche mit wertvollem Inhalt. Im Großen und Ganzen finde ich den Fall durchaus unterhaltsam. Anna Carlson (zuletzt im „Puppenmacher” zu hören) als teils aufgedrehte und meckernde Lucy Apple mag nicht Jedermanns Sache sein, doch zumindest prägt sich der Charakter gut ein. Auch andere Rollen wissen zu gefallen. Wir bekommen eine Geschichte voller Verwechslungen und Missverständnisse und, wie im letzten Fall, gerät Peter auch dieses Mal wieder ins Rampenlicht. Der große Schwachpunkt der Folge dürfte das unbefriedigende Ende sein, lässt es den Hörer doch mit dem Gefühl zurück, dass bei der Finalisierung des Hörspiels ein letztes Kapitel verlorengegangen ist. Fazit: Ein interessanter Titel und ein ansprechendes Coverartwork erwecken Erwartungen, denen der Fall letzten Endes nicht gerecht wird. So hart wie der Kollege Lison würde ich hier zwar nicht ins Gericht gehen, würde „den lebenden Tresor“ aber auch nicht zu den stärksten Fällen der drei Fragezeichen zählen.
Inhalt: Erzähler - Nic Romm Tim - Sascha Draeger Karl - Tobias Diakow Klößchen (Willi) - Manou Lubowski Gaby - Rhea Harder Lisa Fuchs - Sarah Madeleine Tusk Wanda Weil - Sofie Junker Lasse Hendrich - Joshua Rudolf Dr. Lore Loewenheim - Claudia Schermutzki Tobias Nesselmüller - Julian Greis Markus - Jannik Endemann Rainer Maiwald - Robert Knorr Rebekka Odebrecht - Henrike Tönnes Frida Frey - Julia Casper Studienrat Alois Keismar - Daniel Schröder und Oskar, der schwarz-weiße Cockerspaniel Details
Buch: Martin Hofstetter nach Motiven von Stefan Wolf Produktion und Regie: Heikedine Körting Redaktion: Petra Delmar Geräusche und Effekte: André Minninger Coverillustration: Comicon S.L. nach Artworkvorlagen von R. Stolte Rahmendesign: Convoy Interactive GmbH Gestaltung: Atelier Schoedsack „TKKG – Die Profis in spe“: Bonda/Büscher, Bild:
Die künstliche Intelligenz ist auch in den Klassenzimmern des Internats in der Millionenstadt angekommen. Angefangen bei einem KI-Generierten Referat, über einen entwendeten Armreif und gestohlenes Geld, bis hin zu einer fast gebrochenen Nase hat dieser Fall vieles zu bieten.
Erst haut Lisa Fuchs den Mitschüler Lasse Hendrich in die Pfanne, dann haut ein Unbekannter Klößchen nachts eine Klotür auf die Nase. Zur gleichen Zeit wird der Influencerin Wanda Weil ein teurer Armreif gestohlen. TKKG nehmen die Ermittlungen auf – unterstützt von Lisa. Sehr zur Freude von Karl. Die Spur führt die Freunde nicht nur zum verdächtigen Grobian Rainer Maiwald aus der Oberstufe, sondern auch in die Welt des Gamings. Mit KI kommen die TKKG-Freunde hier nicht weiter, sie müssen ihr analoges Hirnschmalz anstrengen, um den Fall zu lösen. Ich muss zugeben, dass mir der Einstieg zu klamaukig vorkam. Doch im Laufe des Hörspiels gefällt die Folge zunehmend mehr. Das moderne Setting bringt naturgemäß einige Dialoge mit sich, die den Jugendlichen tatsächlich „cringe“ vorkommen könnten. Eltern hingegen dürften erfreut sein, dass die angesagte Influencerin Wanda letztlich nicht besonders sympathisch dargestellt wird und am Ende auch den Kürzeren zieht. Insofern bleibt sich Heikedine Körting auch in ihrem 81. Lebensjahr treu, denn „K.I. Kriminelle Illusion“ versucht nicht, die heutige Realität abzubilden, sondern nutzt heutige Entwicklungen eher als Hintergrund für ein fiktionales Hörspielabenteuer. Nach der sehr gelungenen Live-Folge „Schatten aus der Unterwelt“ fällt „K.I. Kriminelle Illusion“ etwas ab. Trotzdem bietet die abwechslungsreiche Story viel Unterhaltungspotential, die Charaktere sind z. T. originell ausgearbeitet und Karl wandelt auf Feierfüßen. Das kann man mögen, oder auch nicht. Ebenso wie die tatsächliche K.I., bietet auch „K.I. Kriminelle Illusion“ Licht und Schatten. Für mich ist der 237. Fall von TKKG nicht der stärkste in der Hörspielreihe, aber auch nicht der schwächste. Man muss sich als Hörer auf jeden Fall erst etwas hereinhören und sich auf das moderne Setting einlassen.
Inhalt: Erzähler - Lutz Mackensy Julian - Patrick Baehr Dick - Jannik Endemann Anne - Theresa Underberg George - Alexandra Garcia Quentin - Gordon Piedesack Mr Brown - Wolf Frass Mr Webster - Julian Greis Madsen - Martin Tjellesen Kontrolleur - Christian Rudolf Kapitän Hamilton- François Smesny Tara - Anne Moll Besucher - Dominik Grote Besucherin - Annika Lüdeke Moon - Tobias Schmitz Savage - Till Huster Lancaster - Stefan Schwade Wasserschutzpolizei - Sven Lüdeke Polizist - Stephan Schad und Timmy der Hund Details
Buch: Christian Gailus Redaktion: Hilla Fitzen Produktion und Regie: Heikedine Körting Musik: Tonstudio Europa Illustration: Graham Reynolds Artwork: Atelier Schoedsack, Bild:
Endlich Herbstferien. Doch in diesem Jahr wollen die FÜNF FREUNDE etwas Geld verdienen. Bei einer Wohnungsauflösungen finden die Freunde einen vergilbten Zettel mit kryptischen Zahlen und einer rätselhaften Nachricht: Königin der Nacht.
Die Ermittlungen führen die FÜNF FREUNDE nach London. Doch wer oder was könnte mit „Königin der Nacht“ gemeint sein. Eine Person? Ein Gegenstand? Die Antwort verbirgt sich im weitverzweigten Netz der Londoner Unterwelt. Um das Rätsel zu lösen, müssen sich Julian, Dick & Co in die Dunkelheit unterhalb Londons Straßen begeben. Unterirdische Gänge, Geheimgänge, Höhlen usw. gehörten zum Standardprogramm in Enid Blytons Abenteuern. Insofern passt es nur allzu gut zum Erbe der britischen Autorin, dass die FÜNF FREUNDE im aktuellen Fall wieder in die Unterwelt hinabsteigen müssen, um das Rätsel zu lösen. Ohnehin bietet der 166. Fall eine Menge Unterhaltungswert für Freunde des traditionellen FÜNF FREUNDE Abenteuers, da es eine ausgewogene Mischung aus Rätsel und Action gibt. Für mich gehört „Fünf Freunde und das vergiftete Geheimnis“ zu den stärkeren Fällen des aktuellen FÜNF FREUNDE Kosmos. Unterhaltsam und spannend.
Reif für die Insel? Dann ab nach Langeoog. Doch auf der beschaulichen Insel geht ein Feuerteufel um.
Nach dem Feuerwehrfest steht die Schreinerei von Hans-Dieter Berg, norddeutsch in Szene gesetzt von Pat Murphy, in Flammen. Gemeinsam mit seinen Katzen findet er bei seinen Nachbarn Steffen und Lena Wiesner Unterschlupf. Steckt Bergs Konkurrent Helmut Bösken hinter dem Feuer? Immerhin hat er schon seit Längerem Interesse an Bergs Werkstatt. Gemeinsam mit den Wiesners macht sich Berg auf die Suche nach dem Täter. Doch dann wird der junge Joris Althaus ermordet aufgefunden. Steckt seine Freundin Dina dahinter? Oder zieht im Hintergrund jemand ganz anderes die Strippen? Am Ende werden verschiedene Plots schlüssig zueinander geführt, doch bis es soweit ist, wird der Hörer immer mal wieder auf eine falsche Fährte geführt. Verdächtige gibt es auf Langeoog zur Genüge: schräge Feuerwehrleute, eifersüchtige Freundinnen, überbesorgte Väter und berechnende Konkurrenten. Wie bei den Insel-Krimis gewohnt, bietet der Norden Deutschlands den Hintergrund für den Kriminalfall. Eine spezifische Bindung zu Langeoog gibt es hier allerdings nicht – im Grunde könnte die Geschichte auch problemlos an einen anderen Ort verlegt werden. Nichtsdestotrotz empfiehlt sich der 38. Insel-Krimi als unterhaltsames Abenteuer für (junge) Erwachsene auf dem Weg zum Urlaubsort an der Nordseeküste – oder für einen verregneten Urlaubstag auf der Insel fürs Leben. Dramaturgie, Musik und Umsetzung sind wie gewohnt professionell und Christoph Piasecki hat sehr gute Sprecher gefunden, die dem Buch von Frank Hammerschmidt über die gesamte Spielzeit Leben einhauchen. Hörenswert.
Konzept & Dramaturgie: Christoph Piasecki Idee: Christoph Piasecki, Erik Albrodt Buch: Christoph Soboll Regisseur, Produzent & Schnitt: Christoph Piasecki Musik: Tom Steinbrecher Schlagzeug: Marc A. Nathaniel Zusätzliche Musik: Michael Donner, Alexander Schiborr Sounddesign & Mastering: Tom Steinbrecher Design & Illustration: Alexander von Wieding Produktion & Vertrieb: Contendo Media GmbH, Bild:
Während mir „Wettstreit der Detektive“ nicht so richtig gefallen hat, laufen die 3 SENIOREN in „Das Haus an den Klippen“ wieder so richtig zu Höchstform auf. Also: Koffer packen und ab ins Overknee Hotel…
Die 3 SENIOREN folgen dem Hilferuf eines verzweifelten Vaters, dessen Tochter nach einem besorgniserregenden Telefonat spurlos verschwunden zu sein scheint. Die Spur führ ins Overknee Hotel, wo Caitlin einen Job angenommen hatte. Doch als ihr Vater Craig dort nach ihr fragt, will niemand sie kennen. Die 3 SENIOREN schleusen sich undercover in das Hotel ein: Julian als Bediensteter und Camryn und Doreen als hochnäsige Millionärin mit ihrer Mitarbeiterin. Die Ermittlungen führen das Trio jedoch nicht etwa zu Caitlin, sondern gradewegs auf das Polizeirevier, wo sie von einem misstrauischen Polizisten verhört werden. Nur mit viel Mühe gelingt es Julian & Co, den ungläubigen Officer Wells von ihrer Geschichte zu überzeugen. Gerade rechtzeitig, wie sich schließlich herausstellen soll… Die Idee, die Geschichte quasi vom Ende – oder zumindest von der Mitte – her erzählen zu lassen geht voll auf und ist eine schöne Abwechslung. Vor allem der bereits verstorbene Peter Weis glänzt dabei in seiner Rolle als Officer Wells. Hier hat Christoph Piasecki mal wieder genau das richtige Händchen bei der Besetzung bewiesen und Weis setzt die von Christoph Soboll geschriebenen Ideen perfekt um. Aber auch Lutz Machensys Referenz an seine Rolle als Sprecher der FÜNF FREUNDE ist ein gelungenes Detail in einem insgesamt sehr gelungenen Hörspiel. Im Gegensatz zur Vorgängerfolge passen Story, Sprecher, Anekdoten, Verweise und Humor hier wieder perfekt zusammen und „Das Haus an den Klippen“ ist gleichermaßen spannend wie auch unterhaltsam.
Inhalt: Erzähler - Axel Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv - Oliver Rohrbeck Peter Shaw, Zweiter Detektiv - Jens Wawrczeck Bob Andrews, Recherchen und Archiv - Andreas Fröhlich Sarah Knight - Tina Eschmann Ted Knight - Christian Rudolf Pebble - Leni-Ava Vennewald Maddy - Emilia Gebauer Jordy Ryker - Robert Knorr Crockett - Julian Greis Basil Noop - Tim Grobe Sophia - Maria Bruno Hank - Till Huster Jimmy - Tobias Schmitz Morland McFade - Wolf Frass Brad Oven - Rainer Schmitt Mann - Kai Rake
Es kommt nun wahrlich nicht häufig vor, dass Justus Jonas etwas nicht weiß, doch bei dem Begriff „Quiver“ muss selbst der Erste Detektiv passen. Aber schließlich ist ja auch Peter der Surf-Profi im Team der DREI FRAGEZEICHEN. Sein Hobby ist dann auch der Grund, weshalb sich die drei Juniordetektive auf den Weg ins beschauliche Küstenstädtchen Orange Bay machen. Doch sie kommen nur mit viel Glück dort an…
Justus, Peter und Bob sind mit dem Fahrrad auf dem Weg nach Orange Bay, da Peter an einem Surfwettbewerb der jährlichen White Waves Week teilnehmen möchte. Kurz vor dem Ziel wird das Trio von einem heftigen Unwetter überrascht und die alte Holzbrücke, die die einzige Zufahrt zu Orange Bay darstellt, wird so stark beschädigt, dass niemand mehr mit dem Auto in die Stadt kommen kann – aber auch nicht aus ihr hinaus. Hat die mysteriöse Figur mit den Flammenhänden, die am Ende der Brücke auftaucht, etwas mit dem Unwetter zu tun? Die drei Detektive sind bei der Familie Knight untergekommen, Freunden der Shaws. Als der kleine Wirbelwind Pebble Knight mit einem kleinen Metall-Schildchen auftaucht und die Knights nach der Vorstellung eines Illusionisten ein verdächtiges Gespräch mitanhören, wittert Justus einen neuen Fall. Was spielt sich auf dem Grundstück des alten Morland McFade ab und woher hat Pebble das Emblem, das offenbar zu einem ausgesprochen teuren 1967er Ford Shelby Mustang GT Super Snake gehört? Und schließlich wird Peter in Handschellen abgeführt, als er im Schuppen von McFade überrascht wird. Natürlich ist uns allen klar, dass Peter das teure Auto nicht aus dem Schuppen gestohlen hat. Aber wer war es dann? Und wo ist es geblieben? Schließlich ist die Brücke nicht passierbar. DIE DREI FRAGEZEICHEN müssen sich auf eine mühsame Suche begeben… Coverartwork und Titel passten für mich zunächst nicht so richtig zusammen – oder genauer gesagt: Ich konnte aus dem Titel im Zusammenhang mit dem Artwork nicht auf die Handlung schließen. Doch im Nachhinein hat Andreas Ruch die verschiedenen Elemente des Falls gelungenen in dem Artwork zusammengefasst. Orange Bay als Setting bietet einen gelungenen Kontext für die Geschichte. Der Subplot des Surfwettbewerbs sorgt für schöne Zwischenszenen und einige humorvolle Momente. Am Ende zeigt sich aber, dass doch alles irgendwie zusammengehört. Wenn Peter über „A-Frame“, „Peak“, „Sideshore“ oder „Swell” fachsimpelt, mag das ein wenig übertrieben wirken, ich finde es aber ganz lustig. Die Kollegen von 3fragezeichen.de haben ein Glossar zum Thema Surfen zusammengestellt, falls ihr – wie Justus – an eure Grenzen stoßt. Zugegeben, die Grundidee des Falls hätte möglicherweise noch mehr hergegeben, in meiner DREI FRAGEZEICHEN WhatsApp-Gruppe fand man die Folge gar langweilig. Doch diese Ansicht teile ich nicht, denn ich finde, dass allein schon flippigen Charaktere wie Pebble für ausreichend Tempo und gute Unterhaltung sorgen. Zudem bietet der Fall auf dem Weg zu seiner Lösung doch einige kleinere Schnörkel, so dass nicht sofort klar ist, wer hinter dem Diebstahl steckt. Wie gewöhnlich scheinen einige Inhalte der Kürzung für das Hörspiel-Drehbuch zum Opfer gefallen zu sein: So scheint Peter in der literarischen Vorlage aus der Feder von Marco Sonnleitner gleich dreimal bewusstlos zu sein. Diese Erfahrungen bleiben Peter im Hörspiel erspart. Fazit: kurzweilig und abwechslungsreich, da verschiedene Elemente des typischen DIE DREI FRAGEZEICHEN Kosmos eingebunden werden, so dass man sich am Ende über die Spielzeit von 60 Minuten gut unterhalten fühlt. Mir gefällt es.
Inhalt: Erzähler - Axel Milberg Justus Jonas, Erster Detektiv - Oliver Rohrbeck Peter Shaw, Zweiter Detektiv - Jens Wawrczeck Bob Andrews, Recherchen und Archiv - Andreas Fröhlich Professor Mathewson - Stephan Schwartz Barbara - Tanja Geke Faraday - Eva Weissmann Bruder Lukas/Harry - Frank Roder Bruder David - Tobias Diakow Bruder Jakob - Gordon Piedesack Abt Johannes - Douglas Welbat
Buch und Effekte: André Minninger - Regie und Produktion: Heikedine Körting Redaktion: Maike Müller - Titelmusik: Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL) Musik: Jan-Friedrich Conrad, Jens-Peter Morgenstern, Dethlef Oels, Thomas Körting, Betty George, Constantin Stahlberg, Nathaniel Steinbrecher, Simon Bertling & Christian Hagitte (STIL) Cover-Illustration: Andreas Ruch - Design: Atelier Schoedsack , Bild:
Was ist dran an der Legende von der Stadt, die aus purem Gold erbaut wurde? Sollte es sie tatsächlich geben? Eine alte Landkarte scheint den Weg zu weisen, doch Die Drei Fragezeichnen sind nicht die einzigen Schatzsucher.
Inhalt: Erzähler - Nic Romm Tim - Sascha Draeger Karl - Tobias Diakow Klößchen (Willi) - Manou Lubowski Gaby - Rhea Harder Bürgermeister - Carlo Beddies Radiosprecher - Till Huster Bruno Ranze - Patrick Bach Lukas Halm - Patrick L. Schmitz Frank Boschetti - Sebastian König Kommissar Glockner - Achim Buch Chauffeur Johann - Frank Meyer-Brockmann Rebekka Bellmann - Anika Baumann Gräfin von der Lietzenburg - Regina Lemnitz Tamina Salah - Henrike Fehrs Erna Sauerlich - Eva Columbina Elvira Peschl - Astrid Kollex und Oskar der schwarz-weiße Cockerspaniel
Buch: Martin Hofstetter nach Motiven von Stefan Wolf Produktion und Regie: Heikedine Körting Redaktion: Petra Delmar Geräusche und Effekte: André Minninger, Helge Halvé Coverillustration: Comicon S.L. nach Artworkvorlagen von R. Stolte Rahmendesign: Convoy Interactive GmbH Gestaltung: Atelier Schoedsack „TKKG – Die Profis in spe“: Bonda/Büscher, Bild:
Aber niemand kennt die Schächte und Stollen, die die Erde unter der Stadt durchlöchern, besser als er und was nach oben ans Tageslicht dringt, ist immer nur sein Schatten …
Inhalt: Angela Murphy - Christin Marquitan Colin Myles - Marcel Mann Phyllis Murphy - Katharina Lopinski Rupert Penny Jones - Jacob Weigert Janet Leach - Silvia Mißbach Alberta Graves - Uta Dänekamp Sylvia Greene - Heidi Schaffrath Mary Stewart - Derya Flechtner Barry Marshall - Peter Flechtner Samuel Poppy - Wolfgang Pampel Dolly Bishop - Manuela Dahm George Denby - Milton Welsh Liza O‘Toole - Markus J. Bachmann Tony - Till Flechtner Lana Turner - Henrike Tönnes Quincy – Kim Hasper Roger - Benedict Matysik Credits - Carla Gideon
Idee, Konzept & Dramaturgie: Christoph Piasecki Idee & Buch: Christoph Soboll Regisseur, Produzent & Schnitt: Christoph Piasecki Musik: Tom Steinbrecher Akkordeon: Jan-Peter Pflug Schlagzeug: Marc A. Nathaniel Zusätzliche Musik: Michael Donner, Konrad Dornfels Sounddesign: Erik Albrodt Mastering: Erik Albrodt, Tom Steinbrecher Design & Illustration: Alexander von Wieding Produktion & Vertrieb: Contendo Media GmbH, Bild:
Inhalt: Erzähler – Lutz Mackensy Julian – Patrick Baehr Dick – Jannik Endemann Anne – Theresa Underberg George – Alexandra Garcia Tante Fanny – Maud Ackermann Onkel Quentin – Gordon Piedesack Constable Wilbert – Achim Schülke Mr. Rust – Rainer Schmitt Mark – Lino Kelian Sally – Neele Pettig Nancy – Sofie Junker Andrew – Louis Held Susan – Henrike Fehrs Bill – Robert Knorr Jason – Yoshua Rudolf Tom – Marco Steeger Noah – Patrick Bach Hazel Sarah – Madeleine Tusk Kellnerin – Henrike Tönnes und Timmy, der Hund
Buch: Katrin McClean Redaktion: Hilla Fitzen Produktion und Regie: Heikedine Körting Musik: Tonstudio Europa Illustration: Graham Reynolds Artwork: Atelier Schoedsack , Bild:
Die FÜNF FREUNDE ziehen das Abenteuer bekanntlich magisch an, selbst wenn sie nur eine Fahrrad-Tour unternehmen wollen. Um ihre Fahrräder wieder auf Vordermann zu bringen, begeben sich Julian & Co in den örtlichen Kleinwarenladen und stolpern prompt über eine Diebin.
An der Steilküste findet sich nicht nur eine neue Kletterwand, sondern die FÜNF FREUNDE treffen auch auf die Diebin. Als es am Kletterfelsen zu einem Unglück kommt, schauen die Fünf natürlich genauer hin und stellen fest, dass die Betreiberin Nancy in einer schwierigen Lage ist. Ein Erpresser namens „Delfin“ spielt mit dem Leben der Kletterbegeisterten. Die FÜNF FREUNDE ermitteln und merken bald, dass sie hier eine ziemlich harte Nuss zu knacken haben. Doch schließlich stellen sie dem „Delfin“ eine Falle… Die Motive des „Delfins“ sind vielleicht etwas oberflächlich, aber insgesamt haben wir es beim 165. Fall der FÜNF FREUNDE mit einem gutklassigen Hörspielabenteuer zu tun, welches von einer guten Storyline lebt und so bis zum Ende spannend bleibt. Die FÜNF FREUNDE bleiben insofern eine Blaupause des Cozy-Crime Hörspiels, welches nicht nur den jüngsten Hörern und Hörerinnen gefallen dürfte.
Inhalt: Julian Parks - Lutz Mackensy · Camryn Joyner - Elga Schütz · Doreen Manheim - Heidi Schaffrath · Ash Benton - Patrick Kropp · Annie Sullivan - Manuela Dahm · Tammy Sullivan - Manuela Dahm · Raymond Marlowe - Johannes Quester · Daye Light - Michael Pan · Officer Spade - Florian Clyde · Michael Hammer - Gordon Piedesack · Alexis - Henrike Tönnes · Credits - Matthias Keller
Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee - Christoph Piasecki, Erik Albrodt · Buch - Christoph Soboll · Regisseur, Produzent & Schnitt - Christoph Piasecki · Sounddesign & Mastering – Tom Steinbrecher · Musik - Tom Steinbrecher · Schlagzeug - Marc A. Nathaniel · Zusätzliche Musik - Michael Donner, Alexander Schiborr · Design & Illustration - Alexander von Wieding · Produktion & Vertrieb - Contendo Media, Bild:
Wenn man durch die eigene Schwester gezwungen wird, aus dem geliebten England in ein „Land voller Idioten“, namentlich die USA, zu ziehen, dann rechtfertigt das schon einen Mord. Im 26. Fall der Senioren-Detektive bleibt es allerdings nicht bei einem Mord. Ein ganzes Seniorenheim soll in die Luft fliegen.
Im Büro der 3 Senioren herrscht Flaute. Doch dann finden Julia & Co heraus, dass ganz in ihrer Nähe eine Seniorenbetreuung eröffnet hat, deren Senioren unserem Detektivtrio die Fälle abgreift. Als man der Sache auf den Grund gehen will, gerät man in ein Netz von Intrigen, Rache und Mord. Dabei scheint es augenscheinlich lediglich um einen Wettstreit um das Rätsel einer verschwundenen Katze zu gehen. Die 3 Senioren machen sich auf, um aufzuklären, wer in diesem Spiel welche Rolle spielt und finden dabei heraus, dass es um weit mehr geht, als nur um eine Katze. Möglicherweise vom Fall „Die falschen Detektive“ der DREI FRAGEZEICHEN inspiriert, treiben die Autoren die Auswahl an Charakteren im „Wettstreit der Detektive“ auf die Spitze. Von der Dragqueen Daye Light, über die Zigarre rauchende Asthmatikerin bis hin zum Heimleiter mit Hundefetisch ist in dieser Folge alles zu finden – da fühle ich mich an EXODUS‘ Songtitel „Lunatic Parade“ erinnert. Hinzu kommen die üblichen Wortgefechte zwischen Julian und Camryn, ein wie immer am Rande des Burnouts wandelnder Praktikant Ash und ein inkontinenter Senior namens Michael Hammer, der auch schon mal mit heruntergelassener Hose durch die Straßen wandelt. Dies alles hat zweifelsohne seine unterhaltsamen und komischen Momente, ist mir in der Summe aber letztlich etwas zu viel, obwohl sich alles am Plot des Kriminalfalles entlanghangelt. Trotzdem ziehe ich Fälle wie „Berge der Angst“ oder „Morden unterm Mistelzweig“ vor, da hier für meinen Geschmack die Balance zwischen Klamauk und Kriminalfall besser austariert wurde. Aber „Die falschen Detektive“ ist auch nicht mein liebster Fall der DIE DREI FRAGEZEICHEN…
Inhalt: Angela Murphy - Christin Marquitan · Colin Myles - Marcel Mann · Phyllis Murphy - Katharina Lopinski · Janet Leach - Silvia Mißbach · Barry Marshall - Peter Flechtner · Rupert Penny Jones - Jacob Weigert · Dolly Bishop - Manuela Dahm · Susan Harper - Elga Schütz · Harold Leach - Walter von Hauff · Lewis Chapman - Thomas Rauscher · George Denby - Milton Welsh · Direktor Lindsay - Horst Naumann · Liza O‘Toole - Markus J. Bachmann · Quincy - Kim Hasper · Credits - Carla Gideon
Idee, Konzept & Dramaturgie - Christoph Piasecki · Idee & Buch - Christoph Soboll · Regisseur, Produzent & Schnitt - Christoph Piasecki · Sounddesign - Erik Albrodt · Mastering - Erik Albrodt, Tom Steinbrecher · Musik - Tom Steinbrecher · Akkordeon - Jan-Peter Pflug · Schlagzeug - Marc A. Nathaniel · Zusätzliche Musik - Michael Donner, Konrad Dornfels · Design & Illustration - Alexander von Wieding · Produktion & Vertrieb - Contendo Media, Bild:
Ein toter Bürgermeister, der als Untoter in sein Dorf zurückkehrt? Eine Lehrerin mit einem dunklen Geheimnis? Ein Dorf an der englischen Küste mit einer ganzen Reihe skurriler Einwohner? Aus diesen Zutaten zaubern Christoph Piasecki und Christoph Soboll eine neue Cozy Crime Hörspiel-Reihe: Für alle Fälle Murphy!
Das Läuten von Big Ben versetzt den Hörer sofort in die passende Stimmung, doch damit ist schnell Schluss: Lehrerin Angela Murphy verlässt wegen eines Vorfalls ihre Schule in London und kehrt nach sieben Jahren in ihr Heimatdorf zurück, wo sie bei ihrer schrulligen Mutter Phyllis unterkommt. Noch bevor sie dort ankommt, funkt der Buschfunk an die Damen des Dorfes, dass Angela fast einen Unfall mit Colin Myles hatte. Dorfleben par excellence. Mit dem etwas speziellen Barry Marshall ist ein aus Angelas Perspektive ungewöhnlicher Kandidat Bürgermeister des kleinen Dorfes geworden, der nicht nur bei der dörflichen Damenwelt hoch im Kurs steht, sondern auch das Spice & Ginger Festival ins Leben gerufen hat. Bald lernt Angela auch den brummigen Kneipenwirt George Denby sowie den transsexuellen Postboten Liza O’Toole kennen, als Colin Myles überfallen und beraubt wird. Nicht der erste Überfall im Ort, doch der Dorfpolizist Rupert Jones muss sich zunächst um umgeschubste Schafe kümmern. Doch der dem Alkohol nicht abgeneigte Dorfpolizist muss sich schon bald um einen Mordfall kümmern, als der lüsterne Bürgermeister offenbar an Angelas Kuchenbeitrag zum Spice & Ginger Festival stirbt. Oder doch nicht? Die Leiche verschwindet und der tote Bürgermeister taucht plötzlich wieder im Dorf auf. Um ihre Unschuld zu beweisen, nimmt sich Angela des Falles an und ermittelt selbst. Das Team um Christoph Piasecki hat für die neue Serie eine ganze Reihe hervorragender Charaktere entwickelt und diese Rollen auch sehr gut besetzt. Christin Marquitan haucht der Protagonistin, die wirklich einiges auszuhalten hat, Leben ein. Die aus unserem schönen Hildesheim stammende Katharina Lopinski spricht die grandiose Phyllis Murphy, die sich zweifelsohne zu den beliebtesten Charakteren der Reihe entwickeln dürfte. Aber auch Elga Schütz (die in die 3 Senioren Camryn spricht) gibt eine tolle Susan Harper, die als durchgeknallte „Arzthelferin“ zu unterhalten weiß. Mit dem Fall um eine verschwundene Leiche gelingt den Machern von FÜR ALLE FÄLLE MURPHY ein gelungener Einstand in eine Hörspiel-Reihe, die mit einer ganzen Reihe ebenso skurriler wie unterhaltsamer Charaktere, mit herausragenden Sprechern und einem spannenden Kriminalfall begeistern kann. Ein Glück, dass der Launch von FÜR ALLE FÄLLE MURPHY gleich mit einer Doppelfolge geschah, so dass man nicht lange auf eine Fortsetzung warten muss.
Inhalt: Sprecher: Thomas Balou Martin, Gordon Piedesack, Clemens Gerhard, Heiko Grauel, Linus Kraus, Vincent Fallow, Rolf Berg, Michael Bideller, Tobias Brecklinghaus, Christiane Marx, Bild:
Das Mündungsfeuer blitzt in der Dunkelheit auf, der Donner des Schusses verhalt und Chief Inspector Bliss stürzt getroffen in den Fluss, der den Körper mit sich reißt. War „Der Rote Kreis“ eine Nummer zu groß für den Ermittler?
Inhalt: JULIUS WECKAUF NEVIO WENDT LEVI BRANDL JÖRDIS TRIEBEL FLORIAN LUKAS ULRICH TUKUR BERND HÖLSCHER FILIP SCHNACK und als Gast SUNNYI MELLES
Das Original-Hörspiel zum Kinofilm wurde produziert im HÖRSPIELSTUDIO XBERG, Berlin. Hörspielbuch und Regie JOSEF ULBIG Erzähler AXEL LUTTER Sprecherin Outro SIMONE KABST Aufnahmeleitung NINA STEIGER Aufnahme SALIM YOUSUF Postproduktion BETJE STAAK Produktionsleitung JOSEF ULBIG UND VALENTIN RÖVENSTRUNCK Redaktion MAIKE MÜLLER Produzent KAI SCHENKER, Bild:
Für die Generation der Kassettenkinder sind die Verfilmungen der Abenteuer ihrer Jugendidole immer eine etwas zwiespältige Sache – zumindest geht es mir so.